In der Umfrage unseres Trendbarometers aus dem Februar 2002 schnitt die Berichterstattung über Australien in deutschsprachigen Medien wenig rühmlich ab: Australien kommt in den dort zu kurz - mit ganz wenigen Ausnahmen. Vergleichsweise häufig berichten zum Beispiel Spiegel Online, das Handelsblatt und die Neue Zürcher Zeitung über Down Under, aber ansonsten ist die Nachrichtendecke sehr dünn. Berichte sind oft klischeebeladen und konzentrieren sich auf wenige Inhalte.

Die nachfolgenden Ausführungen sind das Ergebnis einer unveröffentlichten empirischen Analyse der Medienberichterstattung über Australien von Petra Schleuning. Für tiefer gehende Informationen zum kulturellen Hintergrund, zur Sprache oder zu empirischen Ergebnissen steht die Autorin gerne zur Verfügung. Konstruktive Kritik willkommen: Bitte schreiben Sie an p.schleuning@gmx.de und an lenz@australien-info.de.

Die Redaktion von AUSTRALIEN-INFO.DE wird gegebenenfalls diese Seite aktualisieren. Wir möchten mit Informationen dieser Art einen Beitrag für höhere Qualität in der Berichterstattung über Australien leisten. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei der Autorin für die Erlaubnis zur Publikation ihrer Gedankenanstösse bedanken.

 
Berichte über Australien und australische Aboriginals ohne "kopierte Klischees"

Das Land Down Under ist für uns auf den ersten Blick fremd und oftmals doch vertraut. Das ist verwirrend und endet schlimmstenfalls, leider recht häufig, in der Reproduktion von Klischees und Fehlinterpretationen. Diese Seite soll eine differenzierte Darstellung Australiens ermöglichen, indem sie den kulturellen Hintergrund und seine Konsequenzen für das Schreiben genauer beleuchtet. Sie soll helfen, dem sehr einseitigen Australienbild der Medien entgegenzuwirken und altbekannte Klischees abzubauen.

Damit richtet sich diese Seite an Journalisten und Amateure, die bei aller Begeisterung für Australien publizistisch korrekt arbeiten wollen - unabhängig davon, ob sie gelegentlich oder zum ersten Mal aus und über Australien berichten, oder ob sie beabsichtigen eine Homepage über ihre Reiseerlebnisse ins Netz zu stellen.

Eine lange Geschichte von Missverständnissen - Eurozentrismus
Das Australien-Bild ist wesentlich durch eine "europäische Brille" geprägt

Hintergrund der meisten Probleme ist eine lange Geschichte von Missverständnissen, falschen Wahrnehmungen und Rückschlüssen. Jeder Mensch, der eine ihm fremde Kultur oder Landschaft besucht, betrachtet sie mit den Maßstäben, die seine eigene Kultur ihm mit auf den Weg gibt. Diese können jedoch für das Verständnis der fremden Kultur oder des Landes völlig unzureichend sein: fortwährend sind so seit dem britischen Erstkontakt mit Australien und seinen aboriginalen Gruppen Missverständnisse entstanden und kommuniziert worden.

Das Ergebnis dieser kollektiven Irrtümer, der Fehlinterpretationen und des verbreiteten Un- und Halbwissens prägte in unbeschreiblichem Maße die Vorstellungen, die in Europa von Australien und seinen Menschen noch immer vorherrschen: So wurde z.B. das Land als harsch, abweisend, unwirtlich, oftmals als die Hölle auf Erden beschrieben. Australische Landschaften sind, zugegeben, extrem. Dennoch scheiterten viele weiße Expeditionen in Gegenden, in denen aboriginale Gruppen gut lebten. Das Bild, das von Aboriginals transportiert wurde, egal ob es im Einzelfall positiv oder negativ war, entsprach über lange Zeit eher dem, was Europäer mit ihren eigenen Maßstäben wahrzunehmen in der Lage waren oder dem, was sie sehen wollten. In 99 von 100 Fällen blieb ihnen die "Realität" aboriginalen Lebens verschlossen. Dies wird erst langsam anders, etwa seit 2003/04.

Dieses Phänomen - Eurozentrismus genannt - prägte und prägt unweigerlich jede Form der Veröffentlichung über Australien, seien es früheste Reiseberichte, Abenteuergeschichten, Romane, ethnologische Forschung, Medienberichterstattung, Reiseliteratur und Reiseführer oder der persönliche Urlaubsbericht bei den Daheimgebliebenen.

Es liegt in der Natur der Dinge, dass wir nicht aus unserer Haut heraus, nicht aus unserem eigenen kulturellen Hintergrund ausbrechen können. Eurozentrismus wird sich nicht ausschalten lassen, allerdings gibt es einige einfache Möglichkeiten, sprachlich und inhaltlich, oft aus Unwissenheit resultierende Fehler zu vermeiden.

"In Australien ist alles anders!"?

In Australien fühlt man sich besser, die Sonne scheint immer, der Himmel ist blauer, die Menschen sind netter und die Tiere verrückter- kurz: es ist alles anders als bei uns! Das ist oftmals der Grundtenor, der in deutschen Medien (auch im Internet) über Australien zu hören und zu lesen ist. Dass dies uralte Vorstellungen sind, die schon seit Jahrhunderten europäische Vorstellungen über Australien bestimmen, ist den meisten Menschen nicht bewusst. Wie es zu diesen Ideen kam und was sie bewirken, dazu nun mehr.

Australien, als großes unbekanntes Südland, ist in der europäischen Kulturgeschichte seit der Antike im Denken als antipodisch, und damit in jeder Hinsicht gegensätzlich zu Europa, verankert. Das änderte sich auch nicht mit der "Entdeckung" Australiens durch James Cook. Eurozentrische Sichtweisen, Unwissen und Ignoranz verstärkten die so genannten Gegensätze noch.

Die Differenzen zwischen den beiden Kontinenten sind in den verschiedensten Medien schon lange stereotyp wiederholt worden. Mit diesen alten, romantisch verklärten Antipoden-Images und Vorstellungen ist aber kein realistisches Bild zu konstruieren. Die Idee, dass in Australien alles anders sei als in Europa, ist schlicht falsch. Die heute oft beschworene Exotik des Landes ist genauer betrachtet wenig mehr als touristische Rhetorik, der zu erliegen dem begeisterten Besucher verständlicherweise nicht schwer fällt.

Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass das Leben der meisten Australier sich nicht wesentlich von dem eines Mitteleuropäers unterscheidet. 80% der australischen Bevölkerung lebt in den Millionenstädten, nur ein geringer Bruchteil im Outback, das für den Rest der Bevölkerung auch nicht mehr als ein Rückzugsgebiet und Urlaubsziel darstellt.

Als moderne Industrienation teilt Australien die Probleme anderer Staaten in dieser Position: bedrohte Ökosysteme sind auch hier an der Tagesordnung, die Städte, vor allem Sydney, sind überbevölkert und üben starken Druck auf ihre Umgebung aus. Ein starkes wirtschaftliches Stadt-Land-Gefälle und die Einwanderungsproblematik sorgen für soziale Spannungen und politischen Zündstoff.

Es gibt viele Parallelen zwischen Australien und Deutschland, Österreich oder der Schweiz, die es sich zu finden lohnt. Die Feststellung, wie verschieden die Länder eigentlich sind, bringt niemanden weiter, ausgenommen vielleicht die Tourismusindustrie.

"Politisch korrekt" über Aboriginals berichten?

Europäische Berichterstattung über Aboriginals in jeder Form steht unbewusst in der Tradition kolonialistischer Publizistik der letzten beiden Jahrhunderte. Auch wenn Journalisten und erzählende Besucher sich voller Engagement mit der Geschichte auseinandersetzen und für aktuelle Belange und Probleme einsetzen, so leidet die Sprache doch unter dem unbewussten Vorhandensein latent rassistischer Begriffe. Auch größere Veröffentlichungen über Begegnungen in aboriginalen Gemeinschaften, denen eine umfangreiche Recherche vorangegangen ist, sind meist nicht frei von Schubladendenken, stereotyp-rassistisch gefärbter Sprache und Begrifflichkeit.

Diese sprachliche Färbung ist ohne entsprechendes Hintergrundwissen schwer zu erkennen. Worte wurden in der Regel aus dem Englischen ins Deutsche übernommen, ohne dass die im Englischen vorhandenen negativen Assoziationen in der neuen Sprache diskutiert und eliminiert worden wären. In Australien ist man sich in den letzten 20 Jahren den negativen Facetten mancher Vokabeln bewusst geworden und vermeidet heute ihren Gebrauch.

Das größte Problem liegt im allgegenwärtigen Begriff "Aborigines" - es gibt in deutschen Medien offenbar nur diese Bezeichnung für Schwarzaustralier, die zur Abwechslung gerne auch mal "Ureinwohner" genannt werden. Der Begriff "Aborigines" kommt aus dem Lateinischen und benennt die Menschen, die sich von Anfang an an einem Ort aufhielten. Die australischen "Aborigines" sind also diejenigen, die vor den Europäern das Land besiedelten und von ihm lebten. Es handelt sich also um einen Überbegriff, eine Kategorie, die den Menschen von außen gleichermaßen gewaltsam aufgezwungen wurde. Diese Schublade lässt wenig oder keinen Platz für Unterschiede und beinhaltet alle Implikationen der "terra nullius"-Idee.

Bei den Völkern, die sich vor 1788 in Australien und Tasmanien aufhielten, handelt es sich aber nicht um eine kulturelle Einheit, wie der Begriff nahe legt, sondern um verwandte, aber klar differenzierte Gruppen mit unterschiedlichen Sprachen und Traditionen. Diese Vielfalt besteht in anderer, zwangsläufig reduzierter Form auch heute fort. Der Begriff geht auch von einer kulturellen Statik aus, welche die Menschen auf die Stunde null der weißen Besiedelung Australiens festlegt (dazu gleich noch mehr).

Aus diesen Gründen lehnten australische Aboriginale lange Zeit den stark vereinfachenden Dachbegriff Aborigines ab. Sie nutzten ihn selbst nicht zur kulturellen Identifikation. Der von Europäern aufgezwungene Begriff Aborigines war in der Vergangenheit mit rassistischem und sozial-darwinistischem Gedankengut verknüpft und war im englischen Sprachgebrauch auch negativ besetzt. Diese Terminologie hat in der Vergangenheit zum einheitlich negativ geprägten Gesamtbild des schwarzen Australiens beigetragen.

Das hat sich jedoch 2011 etwas geändert. Mit der Hilfe unseres langjährigen Lesers Diet Simon haben wir im Januar 2011 eine Stellungnahme von Ray Jackson, dem Präsident der Indigenous Social Justice Association erhalten und er schreibt sinngemäß, dass der Begriff einem Wandel unterzogen wurde. So sei aus einem Begriff der Geringschätzung heute durchaus für viele die Bezeichnung "Aborigine" eine Bezeichnung, die den Stolz der australischen Urbevölkerung nicht mehr verletzte. Das sei vergleichbar des Begriffswandel bei den Afroamerikanern, die zunächst diskreditierenden Begriff "Schwarzer" im Rahmen der Black Power Bewegung Ende der 60er Jahre mit neuer, positiver Bedeutung erfüllt haben.

Die Frage der wirklich korrekten Bezeichnung ist nicht abschließend geklärt. So wurde bei einer Konferenz im Januar 2010 auch mal der Terminuns 'origine' als mögliche Beschreibung der Aboriginal People diskutiert und doch wieder als unpassend verworfen. Nach wie vor ist dagen der Begrioff "Abo", vergleichbar zu "Nigger" ein deutliches Schimpfwort und keinesfalls eine Kosebezeichnung.

Zu beachten ist, dass die australischen Völker keine homogene, einheitliche Kultur haben, das heisst der Sammelbegriff ist noch keine Definition der vielseitigen Kulturen. Die Europäer haben schliesslich auch unterschiedliche Kulturen.

Ein weiteres Problem ist die mit dem Begriff Aborigines verbundene Vorstellung, die Kulturen des schwarzen Australien seien uralt und befänden sich noch immer im Idealzustand ("edle Wilde") von 1788, als Captain Cook zum ersten Mal die Gestade des Fünften Kontinents betrat. Richtig ist vielmehr, dass in Australien die längste ununterbrochene Kulturgeschichte über 40.000 Jahre hinweg verzeichnet werden kann. Dennoch sind und waren diese Kulturen immer Außenkontakt und damit Wandel unterworfen - wie alle anderen Kulturen der Welt auch. Es verbietet sich deshalb, mit Floskeln von "uralten Kulturen" deren Unbeweglichkeit zu beschwören und damit zu unterstellen, dass sie sich nie verändert hätten. Letztlich dienen sie nur dazu, die traditionelle aboriginale Lebensweise im Busch zu idealisieren. Auch nach dem verheerenden Kontakt mit den Briten sind die noch bestehenden Kulturen nicht degeneriert, sondern haben sich durchaus fruchtbar weiterentwickelt. Ein Zitat des schwarzen Aktivisten Jack Davis mag dies illustrieren: "what we're talking about today is just as important as the culture of our forefathers, before the white man came here, because that culture is still growing." Auch als Gast in Australien sollte man dies akzeptieren und die eigenen, romantisch-idealisierenden Vorstellungen vom traditionellen Leben im Busch über Bord werfen.

Was kann man beim Schreiben konkret tun?

Der Begriff Ureinwohner istim Hinblick auf die Geschichte nicht wirklich adäquat und werden auch in Australien immer weniger verwendet. Der Begriff Aborigine ist mittlerweile wieder akzeptiert, möglich sind auch die Begriffe Schwarzaustralier, Indigene und Aboriginals (oder Aboriginale). Die Substantivierung des Adjektivs aboriginal bietet sich besonders an, weil sie am wenigsten kategorisierend wirkt und dem Einzelnen die gesamte Bandbreite an kulturellen Definitionsmöglichkeiten ermöglicht.

Menschen, die sich heute als aboriginal identifizieren sind in den seltensten Fällen sog. "full-bloods", die meisten von ihnen haben auch weiße Vorfahren. Da die übergänge somit fließend werden und viele aboriginale Identifikationsformen möglich sind, ist Aboriginal die treffendste Bezeichnung. Wie sehr und auf welche Art und Weise jemand aboriginal ist, kann und muss dann jeder selbst entscheiden. Der Begriff lässt dem Einzelnen die Freiheit und steckt nicht alle in eine Schublade (wie Aborigines). Eine übernahme dieser Terminologie kann mit geringem Aufwand einen latent rassistischen Sprachgebrauch vermeiden, der in der Regel ohnehin nur aus Unkenntnis verwendet wird.

Um nicht den Eindruck entstehen zu lassen, das schwarze Australien sei kulturell vor 200 Jahren stehen geblieben, sollte gerade in Reiseberichten über Begegnungen im Busch auf alternative Formen aboriginalen Lebens in anderen Bereichen hingewiesen werden. Neuere Entwicklungen innerhalb der aboriginalen Gemeinschaften sind auch für den hiesigen Leser interessant und vermitteln ein realistischeres Bild von Black Australia.

 
4 Tipps für Journalisten
  • Passen Sie Ihre Sprache an.
    Abgedroschene Terminologie und negativ besetzte, kategorisierende Begriffe (wie Aborigines) sollten der Vergangenheit angehören (s.o.). Agenturmeldungen, die nüchtern mit dieser Terminologie arbeiten und damit oftmals Bedeutung relativieren, können und sollten in diesem Sinne redigiert werden.
  • Recherchieren Sie über Reiseführer hinaus.
    Oft genug vermitteln die Medien den Eindruck, Reiseführer wären (wenn überhaupt) die einzige Quelle der Recherche gewesen. Autoren von Reiseführern sollen hier nicht pauschal vorverurteilt werden, vielmehr sollen sie sich auch angesprochen fühlen. Dennoch kann nicht geleugnet werden, dass Reiseführer eine touristische Sicht auf Australien vermitteln. Das ist schließlich auch ihre Aufgabe. Diese Sicht beinhaltet jedoch altbekannte und neue Klischees, die kritisch zu hinterfragen sind.
    Wenn es in den Medien nicht darum gehen soll, Australien als reines Tourismusziel darzustellen, dann muss eine andere Perspektive her. Australische Zeitungen und Zeitschriften bieten (auch im Internet) alternative Sichtweisen auf aktuelle australische Themen. Um auch Fachliteratur in die Recherche einzubeziehen, muss man sich nicht gleich eine aufwendige Auswertung englischer Werke antun: es gibt inzwischen auch deutschsprachige Publikationen zu vielen Themen. Australienstudien werden mit verschiedensten Schwerpunkten auch an deutschen Unis gelehrt. Professoren und Studenten geben ihr Expertenwissen über Australien gerne weiter.
  • Schöpfen Sie aus der Themenvielfalt.:
    Die Medienberichterstattung kreist häufig um dieselben Themenkomplexe: Tennis, Formel Eins, Buschbrände, Wirbelstürme, überschwemmungen. Dazu kommen in der Regel vermischte Meldungen und Reiseberichte aus einem exotischen Land mit fremdartigen, faszinierenden Kulturen. Die Themenstruktur ist in der Tat recht einseitig (positive Ausnahmen in der Medienlandschaft bestätigen diese Regel). Wie nicht anders zu erwarten, ist das Themenspektrum, das Australien als moderne Industrienation bietet, ungleich breiter. Wirtschaft, Medien, Politik und Wissenschaft haben in der Vergangenheit an Bedeutung in der Berichterstattung gewonnen. Der Kulturbereich ist noch ziemlich vernachlässigt, obwohl gerade hier vielfältigste Möglichkeiten und Themen zu finden sind. Nicht nur die europäisch geprägte Hochkultur Australiens ist von Interesse. Aboriginale, asiatische, südeuropäische und arabisch-orientalische Einflüsse machen australisches Leben zu einem spannenden Mix, der mehr Aufmerksamkeit verdient hat, als er erfährt.
  • Berichten Sie nicht nur aus Sydney.:
    Australiens heimliche Hauptstadt dominiert die Medienberichterstattung zu fast 80 Prozent! Man kann den Eindruck gewinnen, Sydney sei Australien. Und wenn es schon sein muss: Die Stadt hat mehr zu bieten, als Opernhaus, Harbour Bridge und Bondi Beach!

Nutzen Sie für Ihre Recherche auch die Themenvielfalt in AUSTRALIEN-INFO.DE. Einige - wenige - Beispiele:
Seit Jahrtausenden in Australien zu Hause: Aboriginals.
Das australische Instrument Nummer 1: das Didjeridu.
Über australischen Kultur.
Live: Radio und TV aus Australien via Internet.
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