Rangliste der Fluggesellschaften 2007



Wir fragten: Fliegen - Freude oder Frust?

Airlinebarometer 2007 Plazierung
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Airlinebarometer 2007 Benotung
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Wir baten unsere Nutzer zu beantworten, wie die eigene Reise nun tatsächlich war und die Leistungen der Gesellschaft des letzten Fluges auf der Hauptflugstrecke zu benoten. Für folgende Fluggesellschaften erhielten wir mindestens 1,2% aller Bewertungen, so dass eine gewisse Repräsentativität gegeben ist, die nicht nur von einem subjektiven Einzelschicksal geprägt ist. Wir kommentieren nachfolgend die Ausprägungen unter- und überdurchschnittlicher Bewertungen.

In der Einzelkategorie "Sitzplatz" scheinen die Reisenden weitherhin in Ihrer Bewertung anspruchsvoller geworden zu sein. Die Fluglinien versuchen durch zahlreiche Flottenerneuerungsprogramme Schritt zu halten. Allerdings klemmt es - insbesondere bei der Unterhaltungselektronik - wohl des öfteren in der Wartung. Negativ vermerken die Reisenden bei allen Fluggesellschaften, wenn ein vorausgebuchter Sitzplatz nicht erhältlich ist (sofern dieser Service überhaupt angeboten wird). Zahlreiche Gründe können dies erforderlich machen. Es gibt kaum eine Fluglinie bei der nicht dieser Punkt mindestens einmal negativ kommentiert wurde.

Fluggesellschaft Note Beschreibung
1 Singapur Singapore Airlines (SQ) 1,81

2005: 1,89
2004: 1,87
2003: 1,94
2002: 1,95
2001: 1,90

Noch nie hat es die Singapore Airilines in unserem Airlinebarometer ganz nach vorne geschafft. Die Fluglinie schien auf die Podestplätze abonniert zu sein, doch diesmal gelang der Sprung nach ganz oben. Im Vergleich zum Vorjahr wurde im Durchschnitt vor allem die Qualität des Sitzplatzes besser bewertet und hinzugewonen hat die Singapore Airlines auch bei der Pünktlichkeit. In beiden Kategorien gab es beim letzten Airlinebarometer nur durchschnittliche Wertungen - doch diesmal reichte es für einen Sieg mit deutlichem Abstand. Für den Star Alliance-Partner und das Mitglied im Miles&More Programm ist es zum ersten Mal "Gold" nach vier Mal in Folge Bronze. Chapeau! Respekt und Herzlichen Glückwunsch.
  • In 6 von 9 Kategorien erreichte die Singapore Airlines die Bestbewertungen.
  • Der Singapore Airlines gelingt es erneut den Richtwert für den Service in der Luft zu setzen. Kommentare zum "Singapore Girl" - dem Icon der Fluggesellschaft - finden sich auch in dieser Umfrage. Vergleichsweise zu anderen Airlines sejr selten sind Anmerkungen zu Schwächen im Service an Bord.
  • Das Unterhaltungsprogramm "KrisWorld" wird ebenfalls als top empfunden. Audio und Video on Demand in der Economy Class sind noch lang keine Selbstverständlichkeit bei anderen Fluglinien. So gab es schon mal Aussagen wie "Das Unterhaltungsprogramm war der Hauptgrund für die Auswahl dieser Fluglinie."
  • Gelobt wird mehrfach auch die Aufmerksamkeit gegenüber Kindern und ein kindergerechtes Unterhaltungsprogramm.
  • Äußerst gut bewertet, wenn auch von uns nicht mit einer eigenen Notenkategorie versehen: Das Stop-Over-Programm und das Angebot einer kostenlose Stadtrundfahrt in Singapur bei längerer Umsteigezeit.
  • Schwachstelle ist die Kategorie "Sitzplatzqualität". Das Hauptproblem liegt im Abstand und der Breite der Sitze in der Economy Class sowie dem Wunsch nach Vorabreservierung der Plätze. Keine Klagen dagegen sind zu hören von Kunden der Business Class. Sie sind voll des Lobes.
  • Seit es unsere Umfrage gibt, ist ein Kommentar Dauerbrenner: Der Qualitätsunterschied beim Code Share Partner Lufthansa. Die Umfrageteilnehmer bemängeln einen starken Unterschied bei Servicebereitschaft des Personals und im Unterhaltungsangebot. Lassen wir betreffs der kleinen, aber wichtigen, Details mal einen Vielflieger zu Wort kommen:
    Da ich eine relativ "barocke" Körpergestalt habe, setzte ich meine Prioritäten sehr auf den Sitzkomfort. Da die Preise für die Business Class meiner Meinung nach fern ab jeglicher Realität befinden, sind mehr Kleinigkeiten sehr wichtig. Im Vergleich zwischen bsw Lufthansa und Singapore Airlines auf Langstrecken fallen mir bezugnehmend auf den Sitzkomfort drei feine und kleine aber nahezu Ausschlag gebende Details ein:
    • 1. Die Buchse für die Kopfhöhrer befinden sich bei der SQ an der Vorderseite der Armlehne. Damit drückt man sich den Stecker wie bspw bei der Lufthansa nicht den ganzen Flug über in den Oberschenkel.
    • 2. Die Lehnen sind bei der SQ komplett versenkbar, so dass man - hat man das Glück - bei einem freien Nebensitz es sich ohne eine störende Armlehne gemütlich machen kann.
    • 3. Hat man das unsagbare Glück eine komplette Sitzreihe für sich zu haben, ist es bei der SQ neben der versenkbaren Armlehne auch die Anschnallgurte komplett zwischen zwei Sitzen zu versenken. Auch hier wieder der Vergleich mit der Lufthansa (Übrigens wie auch bei der Thai mit der ich im April 05 nach AUS geflogen bin): Dort schauen die Metallteile weiterhin raus und stören beim liegen.
    Da ich Vielflieger bin (+40 Flüge pro Jahr) sind mittlerweile solche Sachen ausschlaggebend mit welcher Airline ich fliege! Lobenswert ist auch nach wie vor das Unterhaltungsprogramm! Meiner Meinung nach unschlagbar (vielleicht noch zu vergleichen mit SouthAfrican)"
  • Man könnte auch als Summe der Bewertung folgendes Zitat eines Umfrageteilnehmers sehen: "Viel mehr ist in Economy sicher nicht möglich." Business Class Kunden urteilen: "Singapore Airlines hat (für mich) die beste Business Class mit dem besten Service & Essen. Vergleichbar ist da nur noch Cathay Pacific." Auch das "Book a cook-Programm" wird lobend erwähnt.
Gabs auch Probleme? Ja, das eine oder andere mal mit der Klimaanlage (zu warm, zu kalt), dass man am Changi Airport in Singapore als LH-Frequent-Traveller-Card Holder die SQ-Lounge nicht besuchen durfte... Aber in der Summe wird selten etwas bemängelt.

Die Perspektiven für 2007 sind glänzend: Im Januar wurde ab Zürich die neue 777 in Dienst gestellt und auch ab Frankfurt fliegen ab Mai die Maschinen in neuer Ausstattung. Die Fluggesellschaft ist finanziell bestens aufgestellt und zeigt sich gerüstet für den Wettbewerb mit Emirates und wohl bald auch Etihad. Sie hat auch das beste Potential "Fremdgeher", die mal mit Emirates geflogen sind wieder zurück zu erobern.

Das dichte Flugnetz mit vielen Verbindungen ist genau so eine Trumpfkarte wie die Möglichkeit auf den Flügen Meilen zu sammeln. Der Flughafen Changi erfreut sich unter Transitpassgieren höchster Beliebtheit. Die Singapore Airline greift mitunter kräftig in den Preiswettbewerb ein.

Für die Mund-zu-Mund-Propaganda gibt es allerbeste Voraussetzungen. Bei keiner anderen Flugline beantworten so viele Umfragteilnehmer unsere "Gretchenfrage" ("Würden Sie die Fluglinie Ihren Freunden weiterempfehlen?") mit "ja, uneingeschränkt".

Die "Hausaufgaben" bleiben die alten: Weil immer noch keine Verbindungen nach Nordaustralien (Cairns, Darwin) ex Singapur mit Singapore Airlines existierten verlor die Fluglinie in den letzten Jahren seit dem Ansett-Konkurs Anteile unter den Umfrageteilnehmern. Man kann der Airline nur anraten dringend zu prüfen, ob die Singapore Airlines - zumindest in der Trockenzeit Nordaustraliens - wieder eine Verbindung nach Darwin oder/und Cairns anbieten kann.

2 Malaysia Malaysia Airlines (MH) 1,99

2005: 1,86
2004: 1,86
2003: 1,89
2002: 1,97
2001: 1,99

Malaysia Airlines hatte im Umfragezeitraum kein einfaches Jahr. Die Fluglinie uwrde von einer ernsthaften Finanzkrise geschüttelt und musste beispielsweise die Route ab Wien aufgeben und ihre Abflüge ab Frankfurt reduzieren. So etwas bleibt normalerweise nicht ohne Auswirkungen auf die "Performance" und damit auch auf die Noten in einer derartigen Umfrage. Und doch - Kompliment...

Malaysia Airlines hat es wieder geschafft - die 1 steht vor dem Komma, wenn auch denkbar knapp. Erneut Platz 2 für - mit konstant herausragenden Leistungen - die Nachbarn der Singapore Airlines haben offensichtlich ein Abo auf diesen Platz - und ist alles andere als "zweite Wahl" wie auch die Ergebnisse aus anderen Passagierumfragen beweisen.

  • Zum fünften Mal in Folge Platz 1 (!!) in der wichtigsten Unterkategorie - "Sitzplatzqualität". Die Malaysian bietet mit 87 cm den größten Sitzplatzabstand in der Economy Class an. Zu diesem Bereich zählt auch die Möglichkeit der Sitzplatzreservierung per email oder Telefon. Ein Service der in der Umfrage punktet. Als schlichtweg "genial" wurden die nueen Sitze der Business Class bewertet.
  • In Freundlichkeit und Effizienz steht der Bordservice der Malaien dem schärfsten Wettbewerber Singapore Airlines kaum nach. Auch dieser wird häufig gelobt.
  • Individuelle Videobildschirme auf den Flugstrecken mit der Boeing 777 brachten weitere Pluspunkte. Teilweise gibt es hier auch bereits "Audio und Video on Demand" was öfter lobend erwähnt wurde.
  • Gelobt wurden auch de Flughafenlounge und die Qualität des Flughafens in Kuala Lumpur an sich.
  • Auch der Malaysian wird eine hohe Kinderfrendlichkeit attestiert.
  • Die Möglichkeit eines kostenlosen Zusatzfluges auf die malaysischen Inseln für einen Stop-Over wurde als Pluspunkt wiederum vergleichsweise selten erwähnt.
Was wurde nun als verbesserungswürdig empfunden?
  • Das eine oder andere Mal hatte das Unterhaltungssystem eine Panne. In seltenen Fällen hatte die Sitzplatzreservierung nicht geklappt.
  • Und als man einige Passagiere nach Aufgabe der Destination Wien via Amsterdam oder London-Heathrow reisen lassen musste, klappte das nicht immer reibungslos. Der Vorjahrestrumpf "Pünktlichkeit" stach auch nicht mehr so ganz.
  • Die schlechteste Bewertung (immer noch durchschnittlich was die Note betrifft) kassierte die Fluglinie in der Rubrik "Essen und Trinken".
  • Je nach Flugplan stört auch ein vergleichsweise langer Aufenthalt in Kuala Lumpur vor den Weiterflügen.
  • Anschlussflüge mit KLM werden - erneut - teilweise sehr negativ kommentiert. Die Reisenden empfanden sowohl Sicherheit/Fluggerät , Unterhaltungsprogramm (sehr gering, wenn's ueberhaupt funktioniert!), Essen und Trinken und den Bordservice als mangelhaft.
  • Baldmöglichst gewünscht sind direkte Verbindungen nach Nordaustralien (Cairns und/oder Darwin) ex Kuala Lumpur - zumindest in der Trockenzeit Nordaustraliens.
  • Bemängelt wird auch, dass die Fluglinie nicht Mitglied in einem gängigen Vielfliegerprogramm ist.
Die Voraussetzungen sind gut um im Jahr 2007 Platz 2 zu verteidigen - und mit etwas Glück könnte noch mehr drin sein. Das umfassende Flottenerneuerungsprogramm ist abgeschlossen, die Finanzen scheint die Fluglinie nach einem harten Sanierungsprogramm auch wieder in den Griff zu bekommen und zufriedene Kunden sind allemal die beste Werbung.
3 Vereinte Arabische Emirate Emirates (EK) 2,07

2005: 1,98
2004: 1,87
2003: 1,73
2002: 1,73
2001: k.W.

Zurück in den Medaillenrängen sind die Araber - doch wieder mit einer schlechteren Durchschnittsnote als im Vorjahr. Wer die Fluglinie aus 2002 oder 2003 kennt (in beiden Jahren gewann die Emirates das Airlinebarometer) kommt zuweilen zum Schluss "Die Airline ist zu schnell zu erfolgreich geworden." Diesmal gehen aber zahlreiche Minuspunkte auch auf Konto des Flughafenumbaus in Dubai. Alles in allem ist die Emirates aber nach wie vor eine Fluglinie die überdurchschnittliche Qualität auf der Strecke nach Australien anbietet und für viele Reisende eine gute Wahl darstellt.
  • Sehr zufrieden zeigen sich viele Umfrageteilnehmer über die Maschinen, die die Emirates auf den Strecken von Dubai nach Bangkok und Sydney sowie nach Brisbane einsetzte - es handelt sich hier um die Airbus A-340-500 oder B 777-300 ER. Diese sind mit komfortablen Sitzen und überdurchschnittlicher Beinfreiheit ausgestattet. Nicht alle Details gefallen jedoch bei den Sitzen: Die Seitenlehne zum Gang im A-340 sei nicht hochklappbar, was das Aufstehen erschwere. Das Unterhaltungsprogramm auf diesem Streckenabschnitt ist ebenfalls kaum überbietbar. Emirates bietet mit seinem "Ice"-System auf diesen Strecken 500 Unterhaltungskanäle mit bis zu 164 Filmen, 50 TV-Programme, 350 Audiokanäle und über 6000 Musikstücke, die man sich individuell zu seinem Lieblingsprogramm zusammenstellen kann. Nachrichten gelangen direkt von der BBC-Website auf den Bildschirm. Teil dieses Informationsprogrammes ist auch die Verfolgung des Fluges, mit Daten zu Entfernung, Höhenmeter etc., Für das vielgepriesene Unterhaltungssystem gab es aber auch satte Minuspunkte. Nicht selten funktionierte das System an den Plätzen der Umfrageteilnehmer nicht ("Manchmal funktionierte das System lange Zeit überhaupt nicht, so dass ich nur noch die Kopfhörer abgemacht habe und nach draußen geguckt habe."). Unterbrechung für Werbung und Ansagen wurden als zu häufig und lästig empfunden und "arabische Untertitel in allen Filmen" waren auch nicht jedermanns Sache. Die Elektronik für die Unterhaltungsprogramme vermindert den Freiraum Fußbereich erheblich, was sich wiederum einschränkend auf den Sitzkomfort auswirkt.
  • In der Einzelkategorie "Kommunikationstechnik" schaffte es die Airline auf Platz eins.
  • Das Flugpersonal wird des öfteren als "sehr aufmerksam" und "freundlich" geschildert, aber längst nicht in der Häufigkeit wie bei Singapore Airlines oder der Malaysia Airlines. Zuweilen sind es auch scheinbare Kleinigkeiten, die eine Fluglinie auszeichnen: Erstmals im Airinebarometer wurde von mehreren Teilnehmern das "gute, verständliche Englisch der Bordcrew" hervorgehoben.
  • Offensichtlich finden auch atmosphärische Gimmicks gefallen, wenn man auf dem Flug von Dubai nach Sydney zu Vogelgezwitscher aus der Konserve aufwacht.
  • Nicht nur einmal findet sich auch der Kommentar "günstiger Preis" als Vorzug. Kein Wunder, gilt die Emirates doch als vergleichsweise preisagressiv.
  • Gelobt wird die Möglichkeit zum Online-Check-In (Zitat: "sehr angenehm, man tippt seine Reisepassdaten etc. einfach selber ein und spart sich Zeit am Flughafenschalter") und der Möglichkeit zur Sitzplatzreservierung. Punkten kann die Emirates auch durch die Auswahl diverser Ablugorte im deutschsprachigen Raum - von Düsseldorf und Hamburg bietet die Emirates die einzige Direktverbindung nach Australien.
  • Zumeist Lob verteilten Reisende in der Business Class und der First Class. Man begrüßt u.a. das Angebot des Chauffeur Services und des kostenlosen Stopover in Dubai.
  • Der Umsteigeflughafen Dubai hinterlässt ein zwiespältiges Bild: Zum einen wird ergelobt, viel häufiger aber kritisiert als "total überlastete, fürchterlich laute, nervtötende Grossbaustelle" mit überfüllten Toiletten, viel zu wenig Sitzplätzen und keinen Ruhezonen. Selbst die Lounges seien oft zu voll. Wer eine Flugroute mit längeren Aufenthaltszeiten in Dubai gewählt hatte, fällte zum Teil vernichtende Urteile über den Flughafen (Zitat: "würg"). Der Flughafen scheint die grosse Achillesferse der Emirates-Routen zu sein. Die Baustellensituation verursachte auch häufiger Verspätungen. Es bleibt abzuwarten ob man dieses Problem bald in den Griff bekommt. Was bleiben wird, dürften die flugplanbedingten und von einige Reisenden als sehr unangenehm empfundenen Nachtaufenthalte auf dem Airport sein.
  • Auf die Durchschnittsnote drücken die Fluggeräte die zum Teil auf den Zubringer-Flugstrecken aus Mitteleuropa nach Dubai eingesetzt werden. Obwohl dies auch nicht gerade kurze Flugstrecken sind, fallen hier Sitzplatzabstand und Unterhaltungsangebot weitaus dünner aus. Die Maschinen wurden zum Teil als "alt und abgenutzt" geschildert. Als besonders "eng" ist einigen die Strecke München - Dubai in Erinnerung.
Ob es für den Titel in 2008 reichen könnte?
  • Schweig z sagen. So mag zwar die Emirates über Preisaktionen der Singapore Airlines und der Qantas kräftig Kunden abjagen, doch im Qualitätswettbewerb hat die Singapore Airlines die Nase eindeutig vorne. Und die Qantas holt auf - wenn auch nicht im Eiltempo. Die alternative Abflugmöglichkeit zu Frankfurt aus Hamburg, Düsseldorf und München ist sicher ein grosser Pluspunkt. In Australien wünschen sich die Reisenden Darwin und Cairns als Ziele, hier fehlten zum Redaktionsschluss aber Signale, dass die Emirates derartige Aktivitäten Down Under plane. Direktflüge ex Dubai gehen nach Perth, Melbourne und Sydney. Brisbane erreicht man via Singapur (hier würden sich auch manche eine Direktverbindung wünschen). In Neuseeland sind Auckland und Christchurch im Netz - Emirates bietet damit in Konkurrenz zur Qantas attraktive Kombinationen mit Neuseeland an.
4 Japan Japan Airlines (JL) 2,23

2005: 1,82
2004: 1,69
2003: k.W.

Absoluter Durchschnitt - so das Urteil heuer über den Doppelsieger der Vorjahre - die Japan Airlines (häufig abgekürzt JAL genannt).

Der "Fanclub" der JAL ist im Vergleich zum letzten Airlinebarometer ziemlich dünn geworden. Nach wie vor tritt die Fluglinie auf dem europäischen Markt - im Gegensatz zu den Mitbewerbern - kaum als Australien-Carrier in Erscheinung. Der Überraschungssieger der beiden Vorjahre ist heuer "ziemlich durchschnittlich" beurteilt worden.

  • Nach wie vor fehlen der JAL attraktive Durchgangsverbindungen. Wer mit der JAL im Umfragezeitraum flog, musste zum Beispiel auf dem Rückweg einen Flugplan-bedingten Stop-Over in Kauf nehmen. Reisende, die ohnehin einen Zwischenstopp einlegen wollten, empfanden dies nicht als Nachteil und lobten die Hotelauswahl.
  • Die Japan Airlines ist diesmal nur noch in einer Einzelkategorie vorne, die man auch als japanische Grundeigenschaft verstehen kann: "Sauberkeit & Funktionalität" und in der "Pünktlichkeit". Jeder, der mal japanische High-Tech-Hoteltoiletten gesehen hat, weiss woraudf wir anspielen.
  • Die Notenbewertungen gehen diesmal weit auseinander. So gab es Reisende die die JAL als "sehr empfehlenswert" erlebten und andere die sich stark enttäuscht zeigten. In der Summe ergibt sich dann eben eine Note, die durchschnittlich ist.
Es erscheint zweifelhaft, ob die Japan Airlines in der Saison 2007/2008 noch mal zum Höhenflug im Airlinebarometer ansetzen kann.
  • Anfang 2007 wurde bekannt, dass die JAL in finanzielle Schieflage geraten ist und daher ein Sparprogramm auflegen muss. Eine Herausforderung, die im Umfragezeitraum die Malaysia Airlines zu bestehen hatte.
  • Interessant zu verfolgen sein wird, wie die JAL Synergien im Oneworld-Verbund nutzt, dem die Fluglinie zum 1. April 2007 beigetreten ist. Mit dem oneWorld Partner Qantas betreibt man schon seit einiger Zeit Code Share-Flüge. So kann die JAL etwas anbieten, was vielen anderen Fluglinien fehlt: Eine Verbindung in den Norden Australiens nach Cairns, die für Gabelflüge attraktiv ist.
5 Volksrepublik China - Hongkong Cathay Pacific (CX) 2,35

2005: 2,72
2004: 2,33
2003: 2,21
2002: 2,17
2001: 2,04

Die Cathy ist wieder da - im guten Mittelfeld. 2005 war sie auf den letzten Platz abgestürzt mit zuweilen katastrophal schlechten Bewertungen. Die meisten Probleme scheinen nun bewältigt. Eine besondere Trumpfkarte hat die Cathay: Das Stop-Over-Ziel Hongkong wird als sehr attraktiv empfunden und ihr Stop-Over-Programm zählt zu den besten.
6 Australien Qantas (QF) 2,36

2005: 2,41
2004: 2,46
2003: 2,49
2002: 2,65
2001: 2,52

Die meisten Umfrageteilnehmern im Airlinebarometer flogen mit ihr, aber wie in den Vorjahren bleibt das Echo geteilt.
7 Thailand Thai Airways (TG) 2,42

2005: 2,61
2004: 2,46
2003: 2,39
2002: 2,44
2001: 2,56

8 Österreich Austrian Airlines (Lauda Air) (OS) 2,58

2005: 2,28
2004: 2,32
2003: 2,09
2002: 1,85
2001: 1,79

Wie heisst es bei den Hitparaden manchmal so schön "Nicht wiederwählbar". Für 2007/08 gilt das für die Austrian. Sie fliegt seit Ende März 2007 nicht mehr nach Australien.
9 Brunei Royal Brunei (BI) 2,76

2005: 2,56
2004: 2,6

10 Grossbritannien British Airways (BA) 3,01

2005: k.W.

Wieder in der Wertung ist die Fluglinie des vereinigten Königreiches - allerdings gelang der Wiedereinstieg nur auf dem letzte Platz der ausgewerteten Fluglinien - wenig überzeugend.
  • ...
  • ...
  • Durchschnittliche Werte erreichte die British Airways in keiner Kategorie.
  • Bescheiden fielen die Noten in den Kategorien "Sitzplatz","Essen & Trinken", "Servicebereitschaft des Personals" und Serviceelemente aus.

Für folgende Fluggesellschaften liegen noch nicht genügend Antworten für eine repräsentative Auswertung vor. Diesmal mussten für eine Fluggesellschaft mindestens 1,2% der gültigen Umfrageantworten vorliegen, ansonsten konnten wir sie nicht ausführlich in der Bewertung berücksichtigen.

Diese Airlines werden in die Rangliste und das Stärken-/Schwächenprofil aufgenommen sobald genügend Einsendungen vorliegen. Aus den bisherigen Einsendungen lassen sich allerdings Trends abzeichnen, ob die Airline zu den Top-Airlines unserer Umfrage gehören könnte (+), im Mittelfeld landen dürfte (o) oder schlecht benotet wird (-) Ein doppeltes Minus steht für auffallend deutlich unterdurchschnittliche Werte.

Sollten Sie mit einer dieser Airlines geflogen sein, bitten wir Sie ganz besonders um Ihre Teilnahme bei unserer aktuellen Umfrage, um ein abgerundeteres Bild zu bekommen, als dies durch wenige Einzelnennungen entsteht.

Fluggesellschaft Tendenz Beschreibung (erfolgt nachdem genügend Daten vorliegen)
Taiwan China Airlines (CI) o Weiterhin Kandidat für einen Einstieg in die Mittelklasse des Airlinebarometers.
Vietnam Vietnam Airlines (VN)    

Lediglich ein oder zwei Bewertungen, die also keinerlei Plus-/Minus-Tendenz ableiten lassen, liegen für folgende "Exoten" für den Flug nach Australien vor:

Fluggesellschaft Beschreibung (erfolgt nachdem genügend Daten vorliegen)
Neuseeland Air New Zealand (NZ) Sie hat besonders viel Sitzplatzabstand und gewaltig bei der Ausstattung ihrer Flugzeuge aufgeholt. Seit 2006 ist die neue Premium Economy ein sehr interessantes Angebot.
Taiwan EVA (EV) Kandidat für einen Einstieg in die Mittelklasse des Airlinebarometers.
USA United Airlines (UA)  

AIRLINEBAROMETER 2007: Allgemeine Informationen
AIRLINEBAROMETER 2007: Stärken-/Schwächenprofile


Weitere Informationen zum Fliegen in AUSTRALIEN-INFO.DE (Auswahl)



Informationen zur Anreise allgemein
Flugpreisschnäppchen und attraktive Kombi-Angebote in Verbindung mit Preisaktionen der Airlines.
Die Websites unserer Anbieter von Flugtickets umfassen auch meist aktuelle Preishinweise - teilweise bereits Online-Datenbanken, bei denen sich auch die Verfügbarkeit der Tarife gleich nachvolziehen lässt.

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