PARTNERLINK


Warum Allrad?



In Australien hat man mit einem Geländewagen wesentlich vielfältigere Möglichkeiten das Land zu entdecken als mit einem normalen PKW.
 
Bei Mietfahrzeugen ist zu beachten, dass zweiradgetriebene Fahrzeuge ohnehin meist nicht abseits geeteerter Strasse genutzt werden dürfen. Während im mitteleuropäischen Stadtverkehr manch ein Geländewagen schlichtweg lächerlich wirkt, stellt man für einige Ziele in Australien rasch den echten Bedarf für einen Geländewagen fest. Vor der Anmietung eines Fahrzeuges sollten Sie also unbedingt die Reiseroute prüfen, ob die geplanten Ziele ein Allrad-Fahrzeug erfordern.

Übersicht über Ziele und Tracks, die bei Mietfahrzeugen Allradantrieb erfordern

Dafür wartet aber auch das Australien-Erlebnis, das von vielen Reisenden als besonders einprägsam geschilder wird: die endlose Weiten des Outbacks, faszinierende Landschaften, und ein häufigein tiefblauer Himmel. Während der Trockenzeit ist die Luftfeuchtigkeit im Landesinneren oft gering - ideale Voraussetzungen für einen atemberaubenden Sternenhimmel. Es gibt also viele - gute - Gründe sich in Australien auf den Antrieb von vier Rädern zu verlassen. Gut vorbereitet macht eine solche Reise noch mehr Spaß.

Routen



Schwierigkeitsgrad(e) Die Einstufung einer Route ist im vorhinein nur eingeschränkt möglich, da die tatsächlich anzutreffenden Routenverhältnisse den Einflüssen der Witterung, Wartung und durch die Beanspruchung durch andere Fahrzeuge unterliegen. Ausserdem sind derartige Aussagen schon deshalb sehr subjektiv weil sie immer vom Erfahrungshorizont dessen abhängen, der eine Einschätzung trifft. Eine grobe Gliederung ist aber durchaus möglich.
Tourtyp Streckenbeispiele
Einsteiger
Fortgeschrittene die bekannten Tracks - wie z.B. die Gibb River Road, Tanami, Birdsville, Simpson Desert
Experten Canning Stock Route

Fahrzeuge und Unterkunft



Fahrzeugtypen Die kleineren Allradfahrzeuge - z.B ein Toyota RAV - sind ausreichend für kurze Wegstrecken, die vorstehend als "Einsteiger"-Routen gelistet sind. Für die bekannten Tracks, die als "Fortgeschrittenen-Routen" eingestuft sind muß es schon ein wirklich robustes, etwas "kernigeres" Fahrzeug sein - ein Toyota Landcruiser oder ein Nissan Patrol.
Anbieter Es gibt nicht den empfehlenswerten Anbieter / Vermieter schlechthin. Die Vermieter kalkulieren unterschiedlich nach Fahrzeugflotte und Jahreszeit. Gerade für die Anmietung von Allradfahrzeugen empfiehlt sich der Kontakt mit Spezialisten aus unserer Anbieter-Datenbank.
Anbieter-Datenbank von AUSTRALIEN-INFO.DE - mit auch Anbietern und Vermittlern von Allradfahrzeugen
 
Im deutschsprachigen Raum werden immer wieder "echte australische Allradfahrzeuge" (wie z.B. den "Bushcamper") diverser Vermieter vorgestellt - insbesondere auf den Reisemessen, wie z.B. der CMT. Es lohnt sich in solchen Fällen sich bereits in Europa über das Fahrzeug im Einzelnen beraten zu lassen. Teilweise stehen dort sogar zeitgleich Fahrzeuge mehrerer Anbieter an unterschiedlichen Ständen. Achten Sie auf die Hinweise im Newsletter von AUSTRALIEN-INFO.DE. Übersicht zu Reisemessen
Unterkunft Auf einigen Tracks können Übernachtungen in Safari Camps, Outback Stations oder Hotels / Motels vorgebucht werden. Beispiele:
  • Gibb River Road
  • Kulumbaru Road - zum Mitchell Plateau in den Kimberleys
  • Cape Leveque – nördlich von Broome
  • Cape York Track
Die anderen Strecken sind klassische Routen für geländegängige Wohnmobile ("Bushcamper") oder die Kombination voll Allradfahrzeug und Zelt.

Planung



Beste Reisezeiten Sowohl in unseren unseren Routenbeschreibungen wie auch in den Beschreibungen der Orte/Regionen in den Tourtipps finden Sie Hinweise auf die geeignete Reisezeit. Außerdem stellen wir zu diesem Thema auch noch eine Gesamtübersicht vor.
Beste Reisezeiten - je nach Region
Etappen
  • Tagesetappen von 250 – 300km sind ausreichend, beachten Sie das die Strassenbeschaffenheit und die daraus resultierenden Fahrzeit sehr unterschiedlich sein können.
  • Ihre Planung sollte sowohl Fahrten während der Mittagshitze wie auch in der Dämmerung und nachts (Gefahr von Wildwechsel) ausschließen.

Ausrüstung



Ausrüstungsliste Stufe 1

- Einstigertouren (siehe Einstufung weiter oben)
über einfache und viel befahrene Pisten (z.B. Oodnadatta Track, Mereenie Loop):
  • Aktuelle Straßenzustandsberichte checken, z.B. bei www.exploroz.com. Straßensperrungen auf jeden Fall beachten!
  • Dual Batteries (Zwei-Batterie-System; eine Hauptfahrzeugbatterie, eine für den Betrieb von Zusatzeinrichtungen wie z.B. 12-Volt-Engel-Kühlbox)
  • EPIRB (Notfallsignalsender)
  • Radkreuz
  • Wagenheber (Bottle Jack)
  • Unterlegplatte bzw. Unterlegholz für Wagenheber. Achtung, bei hoch gelegtem Fahrwerk auf ausreichenden Hubweg des Wagenhebers achten bzw. Reserve beim Unterlegholz einplanen!
  • Ggf. Bordwerkzeug zum Herunterlassen des Reserverades (Landcruiser 100 Series)
  • Je nach Strecke ist ein zweites Reserverad sehr sinnvoll, z.B. für die Kimberley-Region. Liefert der Vermieter keins, so kann man ein gebrauchtes kaufen und in eine Plane wickeln. Im Fahrzeug gut sichern!
  • Schaufel
  • Arbeitshandschuhe
  • Werkzeugsatz. Wird vermieterseitig kein Werkzeug gestellt, so kann man sich mit einem einfachen handlichen Werkzeugsatz z.B. vom Discounter oder aus dem Baumarkt behelfen.
  • Axt
  • Hammer
  • Luftdruckprüfer
  • Satz Sicherungen
  • Starthilfekabel
  • Feuerlöscher
  • Verbandkasten. ACHTUNG: In vielen Leihfahrzeugen ist KEIN Verbandkasten vorhanden. Entsprechend eigenes Verbandzeug (z.B. DIN-Verbandkissen) mitführen!
  • Das Verbandzeug um selbstklebende elastische Binden ("Sporttape") ergänzen. Diese elastischen Binden benötigt man zur Anwendung der Pressure Immobilisation Method im Falle eines Gifttierbisses. Verbandzeug auf Wanderungen mitführen!
  • Spanngurte, Gummistrapse für die Ladungssicherung. Ggf. ein Set im heimatlichen Baumarkt kaufen und mitführen.
  • Große Unterlegplane mit Schnur. Man liegt dann bei Reparaturen nicht direkt im Dreck und kann damit im Notfall auch einen Sonnenschutz improvisieren.
  • "Panzerband" (Tape). Dieses stabile Textilklebeband ist ideal für Kleinreparaturen aller Art am Fahrzeug. Mindestens eine Rolle mitführen.
  • Kabelbinder in verschiedenen Größen
  • Draht. Als "Tüddeldraht" für Kleinreparaturen bietet sich z.B. ein Drahtkleiderbügel an.
  • Motoröl zum Nachfüllen (1 Liter)
  • Dose mit WD 40
  • Stromverlängerungskabel, für den Anschluß an die 240-Volt-Versorgung auf dem Campground
  • Wasserschlauch und passendes Anschlußteil, für Nachfüllen des fahrzeugeigenen Wassertanks
  • Ggf. Solardusche
  • Kartenmaterial - siehe hierzu auch
  • Routenbeschreibungen ausdrucken, z.B. bei www.exploroz.com .
  • Wäscheleine und Klammern
  • LED-Kopfleuchten und Reservebatterien, gibt's preiswert z.B. in Bundeswehr-Shops. Hier findet man auch allerhand nützliche Outdoorkleidung und weiteres Zubehör.
  • Schweißerhandschuhe. Ideale "Grillhandschuhe" für das abendliche Lagerfeuer.
  • Vorschlag für persönliche Sicherheitsausrüstung, immer am Mann/an der Frau zu tragen: Bundeswehr-Verbandpäckchen groß (gibt's im Bundeswehr-Shop oder bei eBay), Heftchen Streichhölzer (wasserdicht verpackt), 2 Stück selbstklebende Mullbinden (Sporttape) für Erste Hilfe bei Gifttierbiß (Pressure Immobilisation Method), eine Rettungsdecke (Folie), Trillerpfeife

Ausrüstungsliste Stufe 2

- Forgeschrittenen-Routen - Touren über entlegene Tracks (siehe Einstufung weiter oben)
  • Kommunikation sicherstellen, z.B. über HF-Funkgerät oder durch Leihen eines Iridium Satellitentelefones. WICHTIG: Globalstar Satellitentelefone funktionieren zur Zeit entweder gar nicht oder nur sehr eingeschränkt. Iridium stellt die einzig wirklich zuverlässige Variante dar. Leihen möglich über Landwide Satellite Solutions - vertreten in Filialen diverser Fahrzeuganbieter - Details siehe Homepage
    Landwide Satellite Solutions
    Zusätzlich auf jeden Fall abmelden und anschließend wieder zurückmelden.
  • UHF-Handfunkgerät(e) für Kommunikation im Nahbereich. Vor allem auf unübersichtlichen Tracks zur Warnung des Gegenverkehrs erforderlich. Achtung, nur Handfunkgeräte mit australischer Zulassung verwenden!
  • Sandflagge, falls auf unübersichtlichen Tracks gefahren wird.
  • Schnorchel (hoch gelegte Luftansaugleitung, für Wasserdurchfahrten)
  • Zweites Reserverad
  • Mindestens zwei Ersatzreifenschläuche
  • Reifenersatzventile (falls eins beim Luftablassen verloren geht), dito Ventilkappen
  • Reifenflickzeug
  • Schlaucheisen ("Tyre levers")
  • Bead Breaker (z.B. Fabrikat Tyreplier)
  • Kompressor, 12 V, mit Anschlußklemmen für die Batterie und langer Preßluftleitung
  • Hilfsgerät zum Ablassen des Reifendrucks, z.B. Ezydeflate von ARB
  • Ggf. elektrische Winde
  • Bergegurt "Snatch'm Strap"
  • Schäkel
  • Ggf. Umlenkrolle
  • Baumgurt
  • High-Lift-Jack mit Bodenplatte
  • Bei sehr sandigem Gelände ggf. einen "Big Bag" mitführen. Das ist ein großer Plastiksack zum Transportieren von Sand und ähnlichem. Kann man mit Sand voll schaufeln, dient dann als Ankerpunkt für die Winde, wenn kein anderer Ankerpunkt verfügbar sein sollte. Bekommt man im Tausch gegen ein paar Fläschchen Bier beim Baustoffhandel.
  • Erweitertes Werkzeug, z.B. verstellbarer Schraubenschlüssel, Gabel-/Ringschlüsselsatz, verschiedene Schraubendreher etc.
  • Kühlerschutznetz, falls über Tracks gefahren wird, die von Spinnifexgras überwuchert sind. Ohne Kühlerschutznetz können die Spinnifexsamen die Kühlerrippen zusetzen, was zur Motorüberhitzung führt.
  • Gartendruckspritze als Zusatzfeuerlöscher, falls über Tracks gefahren wird, die überwuchert sind. Unter dem Fahrzeug können sich trockene Pflanzenreste sammeln, die sich an heißen Stellen der Auspuffanlage entzünden können. Bei so einem Brand ist der mitgeführte kleine Pulver-Feuerlöscher meist wirkungslos, gut bewährt haben sich hingegen Gartendruckspritzen.
  • Ersatzteile, je nach geplanter Tour: Ersatzkeilriemen, Kühlerschläuche, Schlauchschellen, Radlagerreparatursatz, …
  • "Putty" für Kühlerreparatur. Dabei handelt es sich um eine Tube mit Epoxyharz, das zum Schließen von Leckstellen dient.
  • Kühlerdichtmittel
  • Zeltreparaturset (Flickzeug, Tube Seamgrip)
  • Ersatzbetriebsflüssigkeiten: Zusätzliches Motoröl, Pöttchen mit Bremsflüssigkeit, Hydraulikflüssigkeit für die Servolenkung, destilliertes Wasser zum Nachfüllen der Batterien
  • Ggf. Traktionshilfen, z.B. sehr empfehlenswert bei einer Durchquerung der Simpson Desert. Sehr gut bewährt haben sich MaxTrax.
  • Erweitertes Kartenmaterial - z.B. Kartensatz "HEMA Desert Tracks"
  • GPS-Gerät, ggf. Listen mit Waypoints
  • Ersatzkanister für Wasser und Treibstoff
  • Erweiterte Reiseapotheke und Erste-Hilfe-Ausrüstung, speziell abgestimmt auf weitere Outbacktouren

Reiseapotheke



Erste-Hilfe-Ausrüstung/Reiseapotheke

- Vorschlag für Allrad-Touren
Erste-Hilfe-Ausrüstung
  • Verbandkissen nach DIN
  • Augenbinde, ins Verbandkissen
  • Mehrere Kältekompressen (bei Verstauchungen, zur Schmerzlinderung, Erste Hilfe nach Redback Spider Biss)
  • Mehrere Rettungsdecken
  • Nahtbesteck bzw. Wundnahtstreifen (ins Verbandkissen!)
  • Sporttape-Binden (selbstklebend) für Pressure Immobilisation Method bei Gifttierbiß, ins Verbandkissen
  • 1 SAM Splint
  • Zusätzliche Bundeswehr-Verbandpäckchen, für den Wanderrucksack und die Outdoorhosen
Reiseapotheke
  • Schmerzmittel, stark (z.B. Novalgin Tropfen)
  • Schmerzmittel, mittelstark (z.B. Ibuprofen 400)
  • Schmerztabletten für leichte bis mittlere Schmerzen, fiebersenkende Wirkung (Paracetamol 500 mg)
  • Ciprofloxacin 250 mg (Breitbandantibiotikum), 20 Tabletten
  • Tannacomp Tabletten gegen Magen-Darm-Erkrankungen
  • Loperamid Tabletten gegen akute Diarrhöen
  • Tabletten gegen Reisekrankheit (ins Handgepäck!)
  • MCP Tropfen
  • Dolo Dobendan oder Dobendan direkt Halstabletten
  • Hexoral Spray
  • Fenistil Gel
  • Betaisodona-Wundsalbe
  • Diclophenac Salbe
  • Acyclovir Salbe
  • Dexamytrex Kombipackung (Augentropfen und Augensalbe)
  • Ohrentropfen
  • Persönliche Medikamente, z.B. Blutdrucksenker
  • Pinzette
  • Fieberthermometer
  • Ggf. Blutdruckmeßgerät

Check vor dem Start



Vor dem allerersten Reiseantritt gilt es auch noch mal zu klären ob die Wartungsintervalle beachtet wurden. Ja? Gut, dann kanns fast losgehen. Vorher auf jeden Fall noch mal testen ob das Werkzeug was taugt: Vor der Abfahrt also das Werkzeug an sich und den Wagenheber sowie den Hi-lift Jack prüfen. Lassen Sie sich die Auflagepunkte erklären.
 

"Morgendlicher Check"

Check im Fahrzeug (hinten)
  • Schränke/Einbauten: Alles sicher und auslaufsicher verstaut?
  • Schwere Gegenstände ganz unten verstaut?
  • Lockere Schrauben an Schränken und/oder Kühlbox?
  • Kühlbox wieder eingeschaltet (nachts abschalten um Batterie zu schonen)?
  • Spülbecken geleert?
Rundgang ums Fahrzeug
  • Reifen kontrollieren. Beschädigungen? Reifendruck? Ggf. mit Reifendruckmeßgerät überprüfen
  • Scheiben. Beschädigungen? Kleine Dents sofort mit Reparaturklebeband sichern. Alle Schiebefenster zu (Staub!)? Scheiben sauber genug zum Fahren?
  • Gasflaschen überprüfen: Sicher geschlossen und gegen Öffnen durch Rütteln während der Fahrt gesichert?
  • Halterungen für Dachträger bzw. Dachlast bzw. Halterungen für Aufstelldach: Geschlossen und gesichert?
  • Scheinwerfer, Lampen: Irgendwelche losen Schrauben? Ggf. mit Tape sichern.
  • Sichtprüfung Stoßdämpfer, Federung. Stoßdämpfer trocken? Blattfedern in Ordnung?
  • Roo-Bar. Kräftig dran rütteln. Irgendwas lose?
  • Fahrzeug im Leerlauf ohne zu starten zwei Meter nach hinten rollen bzw. direkt unter das stehende Fahrzeug schauen. Irgendwelche verräterischen Lachen, Flecken oder Tropfen (Wasser, Öl, Getriebeöl)?
Motorraum öffnen
  • Batterie: Sichtprüfung. Pole gefettet? Pole mit Sicherungskappe gesichert? Wasserstand prüfen, ggf. mit destilliertem Wasser auffüllen (beide Batterien, Platten müssen gut mit Flüssigkeit bedeckt sein). Batteriehalterung prüfen. Fest? Wenn nicht, sofort nachziehen!
  • Ölstand prüfen. Fahrzeug muß hierfür einige Zeit gestanden haben und eben stehen. Weiße Schlieren im Öl? Riecht das Öl verdächtig? Ggf. Öl nachfüllen.
  • Wasserstand prüfen, sowohl im Kühler als auch im Ausgleichsbehälter. ACHTUNG, hierfür muß der Motor kühl sein, sonst Verbrühungsgefahr! Ggf. Wasser nachfüllen. Kühlwasserverlust sofort auf den Grund gehen.
  • Flüssigkeitsstand im Vorratsbehälter für die Lenkhydraulik überprüfen.
  • Bremsflüssigkeitsstand und Kupplungsflüssigkeitsstand überprüfen.
  • Keilriemen überprüfen. Beschädigungen (Risse, ausgefranst)? Keilriemenspannung (darf sich in der Mitte max. so weit eindrücken lassen wie der Riemen breit ist)?
  • Kühlerventilator. Vorsichtig durchdrehen und auf Risse/Beschädigungen prüfen.
  • Nach längeren Etappen unter staubigen Bedingungen Luftfilter prüfen und ggf. reinigen.
  • Allgemeine Sichtprüfung Maschine. Sichtbare Leckagen Wasser/Öl/Diesel? Zustand Schläuche und Schlauchschellen

Fahrtipps



Fahrkönnen Bitte eigenes Fahrkönnen realistisch einschätzen! "Single Turnovers" - Selbstunfälle zählen zu den häufigsten Unfallursachen von Touristen im Outback.
Übrigens: Training für das Fahren im Geländewagen wird teilweise von Anbietern im deutschsprachigen Raum offeriert wie auch von den Vermietern in Australien. Wir haben bespielsweise im Newsletter 12/08 darüber berichtet.
Benzin/Diesel Prüfen Sie zunächst die Verfügbarkeit von Tankstellen entlang Ihrer Route und dann auch ihre tatsächlichen Öffnungszeiten. Kalkulieren Sie immer mit einem vergleichsweise hohen Verbrauch ihres Fahrzeuges und tanken Sie möglichst frühzeitig.
Vorsicht bei...
  • Flussdurchquerungen - erkundigen Sie sich vorher nach Wasserstand, Beschaffenheit der Furt 8des Untergrunes) und Fliessgeschwindigkeit des Wasers. Fahren Sie langsam. Das "Durchrauschen" mag einen netten Showeffekt erzeugen, führt aber auch häufig zu Schäden, die als mutwillig eingestuft werden und sie folglich selbst zu zahlen haben.
  • Fahrten am Strand - erkundigen Sie sich vorher nach Ebbe/Flut und Priele auf Ihrer Strecke - und ganz wichtig: Prüfen Sie ob Ihre Mietwagenfirma Fahrten dort überhaupt erlaubt (wird wegen möglicher Fahrzeigschäden durch das Salzwasser oft verboten)
Bitte nicht...
  • Alkohol am Steuer

Reisen im Outback



Noch ein paar Dinge, die man beim Reisen im Outback ebenfalls nicht vergessen sollte.
Wasser Genau so wie die Benzinversorgung will auf einer reise auch die Versorgung mit Trinkwasser geplant sein: Sonne, Hitze, geringe Luftfeuchtigkeit, Sand, Staub - alles Faktoren, die den Durst fördern. Planen Sie großzügig - und nehmen Sie einen Wasservorrat pro Tag und Person von min. 6l Wasser mit. Damit sind Sie auch für den Fall einer Panne gerüstet. Und nicht vergessen: Trinken Sie mehrere Liter pro Tag und füllen Sie Ihren Wasservorrat bei jeder Gelegenheit nach.
Hut Der Körper verliert am meisten Flüssigkeit über den Kopf - ergo "Mit Hut ist gut".

Verhalten im Notfall



Beim Fahrzeug bleiben Bleiben Sie immer bei Ihrem Fahrzeug. So sind Sie leichter ausfindig zu machen. Versuchen Sie nicht zu Fuß Hilfe zu holen.

Weitere Informationen



Routenplanung Routenbeschreibungen in AUSTRALIEN-INFO.DE - auch mit zahlreichen Informationen über Websites zur Reiseplanung
Übersicht über Ziele und Tracks, die bei Mietfahrzeugen Allradantrieb erfordern
ExploreOz - sehr guter Service zur Planung von Allradstrecken
Tag-Along-Touren Informationen zu Allrad-Touren im Konvoi
Insider-Infos Eigenes Forum für das Thema "Reisen mit Allrad" in AUSTRALIEN-INFO.DE
Tour-Tool Tour-Tool von AUSTRALIEN-INFO.DE - u.a. Links zu den Strassenzustandberichten der Behörden bzw. Automobilclubs der Bundesstaaten, ausserdem Links zu den Wettervorhersagen
Literatur u.a. "Australien Outback-Handbuch" von Lind/Niehaus und das Australien-Outback-Manual von Christian Pehlemann
Weitere Literatur-Tipps
Kartenmaterial Es gibt eine Vielzahl von Karten zu den einzelnen Pisten - z.B. von Westprint (z.B. "Alice to Uluru", "Alice to Oodnadatta", "Oodnadatta Track") Regionalkarten und Stadtpläne bestellen
Fremdenverkehrsämter Die Fremdenverkehrsämter bieten zum Teil eigene Websites für die Zielgruppe der Reisenden ins Outback wie auch Prospektmaterial.
SATC: Outback Driving - sehr
Links zu den Websites der Verkehrsämter finden Sie in der Rubrik Tourtipps unter den Porträts der Bundesstaaten und bei den Beschreibungen der Orte und Regionen.

 
Wir danken unserem Forums-Mitglied Jürgen Sprengel für die intensive Mitarbeit an der Zusammenstellung der Informationen auf dieser Seite.
 
 
 
 
Wir freuen uns über Ihre Hinweise für Updates und Erweiterungen dieser Seite.
Unsere Redaktion investiert viel Zeit in die Recherche um die Inhalte von AUSTRALIEN-INFO.DE aktuell, übersichtlich und korrekt zu halten. Trotzdem ist nicht auszuschliessen, dass Inhalte dieser Seite nicht tagesaktuell sind.

Sie können uns behilflich sein: Haben Sie Vorschläge zur Aktualisierung oder Erweiterung der Informationen auf dieser Seite? Fehlt ein wichtiger Verweis auf andere Informationsquellen (Internet-Links, Literatur etc.)? Bitte klicken Sie hier und senden Sie uns Ihre Hinweise. Im voraus vielen Dank.


Quicklinks: »Forum     »Newsletter     »FAQ     »Impressum     »Haftungsausschluss     »Kontakt

Hauptbereich vergrößern
Hauptbereich verkleinern