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Kurzportrait



Ingo Öland: Cairns - Kuranda Scenic Railway; Klicken Sie auf das Bild um eine vergrößerte Ansicht sehen zu können.
Die Hauptstadt der Region "Far North" ist voller tropischer Lebenslust und eines der beliebtesten Reiseziele in Australien überhaupt. Insbesondere Backpacker fühlen sich vom nahezu unbegrenzten Freizeitangebot magisch angezogen. In nächster Umgebung finden sich reizvolle Küstenabschnitte zum Baden, Surfen und Tauchen und die Wildnis von Regenwäldern im Mittelgebirge der Great Dividing Range.
 
Das Great Barrier Reef ist hier viel näher als im mittleren Queensland. Das ist für Taucher und Schnorchler besonders attraktiv. Ein kristallklares Meer lockt mit palmenumsäumten Inseln und Sandbänken. Die beiden direkt vorgelagerten Inseln, Green Island und Fitzroy Island, sind deshalb sehr beliebte Urlaubsziele. Das bei Tauchern besonders beliebte Aussenriff ist etwa 50 km entfernt. Von Cairns aus hat man Zugang zu einer unglaublichen Menge an Tauchgebieten. Nicht umsonst wird Cairns auch als die Hauptstadt des Sporttauchens am "Great Barrier Reef" bezeichnet.
 
Nördlich von Cairns befinden sich eine Reihe von Urlaubsörtchen an der Küsten, am prominentesten ist der Badeort Palm Cove, einer von Australiens beliebtesten "Wellness-Zielen". Da Cairns selbst keine Stadtstrände hat, wurde 2003 an der Uferpromenade eine 4000 qm große Schwimmlagune eröffnet, die mit Meereswasser gespeist wird. Die Lagune ist reizvoll, doch eben letztlich künstlich und erinnert an ein Riesen-Freibad. Wer sich länger in der Region aufhält sollte überlegen sein Quartier in den Badeorten nördlich von Cairns zu suchen oder die Alternative im Süden - Mission Beach - zu wählen.
 
Service zu Cairns und Umgebung in AUSTRALIEN-INFO.DE
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Tourism Tropical North Queensland
Cairns Regional Council
Lage Cairns: 16° 55’ S 145° 46’ O
Orts-/Regionsdarstellung in Online-Karten
 
Zeitzone
Aktuelle Uhrzeit:
GMT +10, Eastern Standard Time
Wetter
Klima Tropisch, ganzjährig warm bis heiß - vergleichbar der Südseeinseln Fiji und Taihti, die sich auf dem gleichen Breitengrad befinden; Sommer: an einzelnen Tagen starke Niederschläge (Gewitter), teilweise Wirbelstürme und überflutete Straßen, sehr hohe Luftfeuchtigkeit, warme Nächte; Winter: sehr gute Reisezeit - tagsüber angenehm warm, geringe Niederschläge, nachts manchmal unter 15 °C.
Durchschnittliche Temperaturen für Luft (Minimum - Maximum) und Wasser
  • Januar: 23 - 31 C; Wasser 27 C
  • Juli: 16 - 25 C; Wasser 24 C

Am Morgen des 20. März 2006 raste ab 4 Uhr der Wirbelsturm "Larry" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 290 Stundenkilometern über die Ostküste von Nordqueensland. Der Sturm wurde zwischen Kategorie 4 und 5 eingestuft. Rund 30 Menschen wurden verletzt. Erfreulicherweise gab es keine Toten. Etwa 7000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt. Die Behörden schätzten den Schaden an Gebäuden und in der Landwirtschaft auf umgerechnet etwa 600 Millionen Euro. Der Sturm gilt als der heftigste in Queensland seit Menschengedenken.
Detaillierte Klimatabelle zu Cairns (u.a. mit den Temperaturen der einzelnen Monate)
Einwohner 122.731 (2006)
Gründung & Geschichte 1876 als Exporthafen grgründet für Gold und andere Bodenschätze, die in den Minen westlich der Stadt gewonnen wurden. Mit der Zeit wurde Zuckerrohr zum Hauptexportprodukt. Die Blüte des Tourismus begann in den 60er Jahren.

Unsere Empfehlung



Für viele Reisende ist der Aufenthalt in Cairns, zusammen mit einem Ausfug auf das Great Barrier Reef einer der Höhepunkte ihrer Australien-Reise. Die Stadt und direkte Umgebung sind ideal, wenn Sie viel (sportliche) Aktivitäten schätzen und auf Action Wert legen. Für einen Badeaufenthalt am Beginn oder Ende einer Australienreise eignet sich Cairns selbst jedoch nur bedingt. Wir empfehlen dafür eher Orte nördlich oder südlich von Cairns zu wählen. Gruppenreisen und organisierte Ausflüge mit Halt bzw. Anfang / Ende in Cairns werden von vielen Veranstaltern angeboten.
 
Vier Tage sollten Sie sich für Cairns mindestens Zeit nehmen. Ausserdem empfehlen wir einen Aufenthalt in Cairns mit einem Besuch von Port Douglas und Cape Tribulation zu verbinden. Die folgende Empfehlung richtet sich an Individual-Reisende, die nur diese 4 Tage Zeit haben und ein Fahrzeug in Cairns anmieten. Wenn Sie weniger Zeit haben, wählen Sie aus unseren Tips einfach Ihre persönlichen Favoriten.

1. Tag Die Stadt und ihre Strände
  • Vormittags mit Hubschrauberflug oder einem Spaziergang im Botanischen Garten die Aussicht auf Stadt und Umgebung geniessen. Alternativ: Stadt- und Shopping-Bummel.
  • Nachmittags an einen der Strände im Norden, z.B. nach Palm Cove (mit Leihwagen oder Bus) und Strandleben geniessen.
  • Abendspaziergang an der Strandpromenade Esplanade.
2. Tag Ausflug auf die Inseln im Reef
  • Zum Baden, Schnorcheln und Sonne tanken: Ein Ganztagesausflug auf Green oder Fitzroy Island oder auf die Michaelmans Cay.
3. Tag Ausflug ins Atherton Tableland
  • Mit der Skyrail von Cairns nach Kuranda, dabei Besuch des Aboriginal Cultural Centres an der Talstation der Seilbahn.
  • In Kuranda: Ortsbesichtigung und Besuch der schmetterlingsfarm.
  • Zurück mit dem Traditionszug der Kuranda Railway nach Cairns.
Dieser Ausflug empfiehlt sich besonders an Markttagen in Kuranda.
4. Tag Ausflug auf das Great Barrier Reef
Wir empfehlen eine der Touren auf das äussere Riff zu wählen. Einige Touren starten übrigens auch ab Port Douglas. In der Regenzeit sollten Sie bei der Wahl des geeignetsten Tages für die Tour auf das Reef die Wettervorhersage (Sturm, etc.) berücksichtigen. Die Farbenpracht der Korallen kommt bei Sonnenschein eben am besten zur Geltung.
Aussicht Die Schokoladenseite von Cairns geniesst man am besten vom Wasser - bei einer der vielen Reeftouren oder von den weitläufigen Flecker Botanical Gardens.
Wandern Wanderfreunde finden eher in den Atherton Tablelands, in der Region von Port Douglas oder am Cape Tribulation besonders attraktive Möglichkeiten. Dunk Island (80 km S) ist eine der wenigen Reef-Inseln mit Regenwaldbewuchs und hat ein Netz an Wanderwegen.
 
2008 wurde der "Mamu Tropical Skywalk" (bis 2014 bekannt als Mamu Rainforest Canopy Walkway) (30 km W Innisfail) im Wooroonooran National Park eröffnet. Der Wander- und Hängebrücken-Pfad zeigt in drei Abschnitten was australische Regenwald vom Boden bis in die Baumkronen an Flora und Fauna zu bieten hat. Direkt auf dem Waldboden erstreckt sich der Forest Walk - ein leicht zugänglicher und auch für Rollstuhlfahrer geeigneter Weg, der die Spaziergänger zu einem Aussichtspunkt führt, von dem aus das darunter liegende Tal mit dem North Johnstone River überblickt werden kann. Zahlreiche überdachte Sitzgelegenheiten und Informationstafeln entlang des Weges laden zu kurzen Zwischenstopps ein. Nach einem Kilometer geht der Forest Walk in den erhöhten Wanderweg über. Diese stabilen 324 Meter langen Hängebrücken schlängeln sich direkt über die Baumwipfel des Urwaldes. Über einen zweiten Hochweg gelangen die Besucher zu einem knapp 40 Meter hohen Aussichtsturm. Der "Mamu Tropical Skywalk" ist nach dem gleichnamigen Aborigines-Volk in der Region benannt. Insgesamt gibt es fünf Mamu-Stämme, die ursprünglich die dichten, an den Johnstone River angrenzenden Regenwälder bewohnten. Lange Zeit schafften es die Mamu, sich gegen die europäischen Siedler zur Wehr zu setzen und ihr Land zu verteidigen, wodurch sie sich bis heute ihre knapp 40.000 Jahre alte Sprache und ihren ursprünglichen Lebensstil als Jäger und Sammler erhalten konnten.
Mamu Tropical Skywalk im Wooroonooran National Park
Literatur-Tipps Reiseliteratur für Queensland

Anreise



Flughafen international und national: Cairns (Flughafen-Kürzel: CNS); lokal: auf den Inseln des Great Barrier Reefs: Dunk Island (Flughafen-Kürzel: DKI); Lizard Island (Flughafen-Kürzel: LZR)
Strassen Entfernungen von Cairns - jeweils auf direktem Weg
Alice Springs: 2176 km (26 h)
Brisbane: 1681 km (22 1/4 h)
Darwin: 2609 km (31 h)
Während der Regenzeit (insbesondere zwischen Dezember und März) kann es aufgrund heftiger Regenfälle zu kurzfristigen Strassensperrungen kommen.
Aktueller Strassenverkehrsbericht (RACQ)

Nahverkehr



Bus Rund um Cairns fahren die Busse von "Sunbus", beispielsweise auch zu den Stränden im Norden in Richtung Kewarra Beach und Palm Cove.
Sunbus
Seilbahn Die Kuranda Skyrail wird ausführlich auf unserer Seite über das Atherton Tableland vorgestellt.
Bahn Eine der bekanntesten touristischen Bahnstrecken Australiens ist der Kuranda Scenic Railway, 1891 eröffnet. Reisezeit 105 gemütliche Minuten (inklusive 15 min Zwischenstopp an den Barron Falls). Die Loks sind mittlerweile ausgetauscht, die Waggons modernsiert. Auf 34 km passiert die Strecke 15 Tunnel und 40 Brücke. Entlang der Strecke vielen Postkartenpanoramen - z.B. über die Zuckerrohrfelder von Smithfield, auf Mount Whitfield und über Trinity Bay bis hin zum False Cape und Green Island.
Kuranda Scenic Railway
Fahrrad Fahrrad/Mountain-Bike-Verleih: Für Ausflüge in die nähere Umgebung eine attraktive Form die Region kennenzulernen.

Unterkunft



Unterkünfte unterschiedlichster Art werden Ihnen über zahlreiche Anbieter vermittelt. Wir empfehlen Ihnen zunächst sich über die Formen und Klassifizierung von Unterkünften in Australien vertraut zu machen.
Unterkunftstypen
Unterkunfts-Klassifizierungen

Sofern Sie eine Australien-Reise mit diversen Bausteinen (Flug, Mietfahrzeug, Inlandsflüge…) planen empfehlen wir Ihnen sich auch für die Buchung von Unterkünften von Experten beraten zu lassen. Nutzen Sie bitte unsere
Anbieter-Datenbank

Hotels / Motels


Unterkunfts-Suche via HotelsCombined

Über diese Suchmaske starten Sie eine Unterkunfts-Suche bei unserem australischen Partner Hotels Combined Pty Ltd. In einer Meta-Suche werden die Datenbanken über 25 verschiedener Reservierungssysteme abgefragt. Weltweit können so zirka 900.000 Hotels abgefragt werden. Hotels Combined existiert seit 2005.

Sehenswertes



Fauna
  • Auf der Uferpromenade Esplanade finden sich in den Alleebäumen viele zutrauliche Vogelarten, oft auch Pelikane und Störche. Die "musikalischste" Zeit zum Bummeln unter den "singenden Bämen" ist zum Sonnenauf- und untergang.
  • Im Streichelzoo Wildworld (22 km N) sind u.a. Koalas, Wombats, Känguruhs, Schlangen, Kröten und junge Krokodile zuhause.
  • Das Seevogelreservat Michaelman's Cay ist eine besonders schöne Sandbank des Great Barrier Reef. Täglich Ausflüge von Cairns.
  • Auf dem Airlington Reef (60 km NW) wird eine Perlenzucht betrieben, die bei manchen Reef-Touren besichtigt werden kann.
  • In der "Undersea World" kann man jeden Tag dabei zusehen, wie Haifische per Hand gefüttert werden.
Flora Die Flecker Botanical Gardens (Collins Ave. im Vorort Edge Hill) hat über 10.000 Pflanzenarten, darunter über 200 Palmen. Außerdem bietet er einen schönen Ausblick auf die Stadt und die Küste. Lehrreich der Garten mit Nutzpflanzen der Aborigines die zur Nahrung, als Medizin oder zur Herstellung von Kleidung und Werkzeugen dienen. Des weiteren gibt es den Gondwanan Evolutionary Trail, der erklärt, wie sich die Natur Australiens im Laufe von Millionen von Jahren entwickelte und veränderte, bis sie zu dem wurde, was sie heute ist.
Architektur Eine der außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten von Nordqueensland ist wohl der Paronella Park in Mena Creek - eine Art Mischung aus Märchengarten und Urwald. Kaum ein Besucher wird nicht von der mystischen Atmosphäre eingefangen. Die heutigen Besitzer - Mark und Judy Evans - sprühen vor Enthusiasmus. Das ist deutlich zu spüren, wenn man das Vergnügen hat mit einem von ihnen auf Tour durch Ihren Park zu gehen. Nicht nur Kinder sind begeistert von der faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt in diesem Gesamtkunstwerk über dem der Geist von "Dornröschen" zu schweben scheint. Die romantische Szenerie zieht auch zahlreiche Brautpaare an - an einem mit Moos überwachsenen Altar zwischen Regenwaldbäumen haben sich hier schon Hunderte das Jawort gegeben.

Die besondere Atmosphäre dieses Park ist nicht zuletzt durch eine Serie von (Natur-)Katastrophen entstanden: Im Park wüteten bereits etliche Zyklone (nicht nur "Larry"), ein großes Feuer und Überschwemmungen. Die schlossartigen Gebäude vermitteln jedenfalls den Eindruck als würden sie hier schon Jahrhunderte stehen. Für den Aufenthalt sollte man mindestens einen halben Tag, am besten auch noch einen Aufenthalt in den Abend- und Nachtstunden einplanen. Ein Campingplatz zum Übernachten liegt in der Nähe.
 

  • Der Gründer des Parks - José Paronella - stammte aus Katalonien und wanderte 1913 nach Australien ein. 1914 sah Paronella erstmals das Grundstück des heutigen Parks - damals unberührtes Buschland. Er arbeitete zunächst auf Zuckerrohrfarmen und kaufte später eine heruntergewirtschaftete Farm auf, um sie wieder aufzupäppeln. 1924 kehrte er kurzzeitig nach Spanien zurück und heiratete Margarita 1925. Die Rückreise nach Australien war gleichzeitig ihre Hochzeitsreise. 1929 konnte Paronella das Grundstück für 120 Pfund erwerben. Er begann seine Vision umzusetzen: Eine große Treppe wurde gebaut um den Sand aus dem Flussbett hoch zu transportieren und um Beton anmischen zu können. Anschließend entstand ein Wohnhaus. Kaum war dies fertig gestellt begann der Bau des Herzstückes des Parks - des Schlosses. Mit Ausnahme des in Stein gemauerten Wohnhauses wurden alle anderen Gebäude aus gegossenem Stahlbeton konstruiert. Alte Eisenbahnschienen dienten als Stahlverstärkungen. Der Beton wurde mit einer Mischung aus Ton und Zement verputzt und per Hand aufgetragen, was sich heute noch an den Fingerabdrücken nachvollziehen lässt.
  • 1935 wurde der Park offiziell für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. An Samstagabenden wurden Filme im Ballsaal gezeigt. Ebenso diente die Halle als beliebter Veranstaltungsort für Tanzabende und Partys. Als einzigartige Besonderheit galt die mit 1270 kleinen Spiegelchen verkleidete große Kugel, welche in der Mitte des Raumes hing - eine Art "Discokugel" (weit bevor die Discowelle in den 70ern Australien erreichte…). In den Ecken des Ballsaales waren Leuchter angebracht, die Licht in pink und blaues Licht auf die Spiegelkugel warfen, das wiederum einen bunten Schneeflockeneffekt im ganzen Raum hervorrief. Mitte der 60er Jahre wurde der Ballsaal auch ein beliebter Ort für Hochzeiten und sämtliche anderen Arten von Feiern und Veranstaltungen. In der oberen Etage des Schlosses befand sich das Museum, wo Puppen, Pistolen, eine Münzsammlung und weitere interessante Exponate zu sehen waren.
  • Besondere Attraktion ist nach wie vor das Schwimmen im Fluss vor dem Wasserfall und das Picknicken an den Betontischen. José pflanzte rund 7000 Bäume, wobei heute eine Allee von Kauris besonders einprägsam ist. Durch einen kleinen Hügel grub er einen Tunnel, über dessen Eingang sich ein wunderschöner überwucherter Balkon befindet. Am anderen Ende des Tunnels ist ein kleiner Wasserfall zu sehen, welchen José nach seiner Tochter Teresa benannte. Der Bach wird von kleinen Brücken überquert und läuft durch ein Steinbett. An einigen Stellen tragen Wasserkaskaden dazu bei, dass das Wasserrauschen stets präsent ist. 1933 erstellte Paronella das erste Wasserkraftwerk in Nordqueenslands, das den ganzen Park mit Strom versorgte.
  • 1946 ereignete sich die erste Katastrophe: Flussaufwärts vom Park wurde ein Waldstück gerodet. Die Baumstämme sollten über den Fluss talabwärts gelangen. Mit den ersten Regenfällen der Regenzeit stauten sich die Stämme hinter einer Eisenbahnbrücke die nur ein paar hundert Meter vom Park lag. Die Brücke hielt dem Druck nicht mehr stand und brach. Außerordentlich beschädigt wurden die unteren Erfrischungsräume, das Theater und das Wasserkraftwerk. Unentmutigt begann die Familie mit dem Wiederaufbau. Die unteren Erfrischungsräume konnten nicht mehr in ihren ursprünglichen Zustand hergestellt werden. Lediglich die Gebäudestruktur wurde rekonstruiert und das Café nach oben verlegt. Zusätzlich baute José den Springbrunnen. Das Schloss wurde wiederhergestellt, die Gärten neu angepflanzt und der Park erblühte neu.
  • 1948 starb José und hinterließ Margarita, Tochter Teresa und Sohn Joe sein Lebenswerk. Teresa heiratete bald darauf und zog mit ihrem Mann nach Brisbane. Joe heiratete Val 1952 und sie hatten zwei Söhne: Joe und Kerry. Margarita verstarb 1967 und Joe 1972, und sie hinterließen Val und den 2 Söhne. Der Park wurde 1977 aus der Paronella Familie verkauft.
  • Eine Serie von Katastrophen prägte den Park: In unregelmäßigen Abständen wurde der Park von Überflutungen heimgesucht - so unter anderem 1967, 1972, 1974 und 1994. Vor dem Zyklon Larry 2006 verwüstete Winfried verwüstete 1986 den Park. 1979 fegte ein Feuer durch das Schloss. Daraufhin wurde der Park für die Öffentlichkeit geschlossen. Während der Park geschlossen war eroberte sich der Regenwald sein Terrain zurück. Heute fühlt man sich an manchen Stellen an die Stätten der Maja erinnert.
  • Mark und Judy Evans erwarben den Park 1993. Ihnen ist es zu verdanken, dass der Park wieder der Öffentlichkeit zugänglich ist. Dabei wird der Park als Kunstwerk gesehen und folglich liegt der Schwerpunkt auf dessen Erhaltung und Weiterführung. Mittlerweile erhielt der Park viele Auszeichnungen und Preise. Besonders begeistert zeigen sich die Nutzer des Forums von AUSTRALIEN-INFO.DE von der geführten Nachtwanderung ab 20 Uhr: Zu sehen sind unter anderem Glühwürmchen und Fledermäuse en masse.

  • Paronella Park
    Kultur Das Tjapukai Dance Theatre (17 km N Cairns, an der Talstation der Skyrail) präsentiert die Kultur des Aborigine-Stammes der Tja-pukai (»Menschen des Regenwaldes«) in einer professionellen Mischung aus Info-Kino Freilichtmuseum und Theater - Edutainment ist wohl der treffendste Begriff. Das Theater wird von den Abriginals selbst betrieben und gilt als eines der Aushängeschilder touristischer Angebote der Ureinwohner. Nach europäischem Geschmack mag machesetwas zu sehr auf Asiaten und Amerikaner zugeschnitten sein, der Besuch lohnt jedoch allemal. Inhalte von Film, Ausstellung und Vorführungen sind u.a. das Leiden der Tjapukai während der Kolonialisierung, der Schöpfungsmythos, Didgeridoo (Spiel und Bau), Tänze, Bumerang- und Speerwurf sowie Nahrungs- und Heilmittel aus dem Busch.
    Tjapukai Dance Theatre
    Schule Die School Of The Air unterrichtet Kinder in bis zu 700 km entfernten Farmen im Outback [Edge Hill, 1 Junction Str; Besichtigung während der Schulzeit täglich möglich.]
    Medizin Der Royal Flying Doctor Service ist der medizinische Dienst für das Outback. [Edge Hill, 1 Junction Str; Besichtigung täglich möglich.]
    Royal Flying Doctor Service Queensland
    Nightlife Die Cafe- und Restaurant-Meile ist die Shields Stret. Das Reef Casino erwartet Freunde von Roulette, Baccara und "Two-Up" ("Kopf oder Zahl").


    Aktivitäten



    Die selbsternannte Action-Hauptstadt Australiens bietet fast jede erdenkliche Action-Abwechslung vom Bungyjumping über Parasailing, Go-Kart-Bahnen bis zu Helikopterrundflügen über Regenwald und Reef. Ausserdem kommen auch die ruhigeren Sportarten wie Golf und Reiten nicht zu kurz.

    Flyboard Beim Flyboarding werden Jetski, Wasserski und Tauchen kombiniert. Man wird in die Stiefel eines Wakeboards geschnallt und schon geht der Flug im düsenbetriebenen Flyboard los. Um abzuheben, wird Wasser durch einen Schlauch gepumpt, der an einen PS-starken Jetski angeschlossen ist. Je nach Können und Geschick werden schon während einer einzigen Flyboarding-Unterrichtsstunde Delfinsprünge und diverse Stunts erlernt. Der Anbieter in Palm Cove (20 km N) verspricht dass Anfänger bereits nach zwanzig Minuten selbständig über dem Wasser schweben können.
    Flyboarding Cairns
    Bungyjumping In Smithfield (17 km N) kann z.B. von einem 44 m hohen Turm gesprungen werden.
    Fallschirmspringen Tandem-Sprünge aus 2400 m Höhe [Start in Cairns]
    Golf z.B. im Cairns Golf Club, 18-Loch-Platz in Woree (8 km S) oder auf weiteren öffentlichen Plätzen in Clifton Beach (22 km N) und Palm Cove (30 km N).

     
    In Cairns selbst gibt es keine Stadtstrände. Erst ca. 10 km nördlich des Stadtzentrums beginnen die Strände. Bei Cairns münden einige Flüsse aus dem regenreichen Atherton Tableland in den Pazifik. Nach starkem Regen führen sie Schlamm mit, der das Wasser trübt. Die Wasserqualität wird besser, je weiter nördlich Sie gehen. Ab Palm Cove ist das Wasser in der Regel auch während der Regenzeit sehr klar. Für die diversen Wassersportarten gibt es eine Vielzahl an Anbietern.
     
    Von November bis April: können Box Jelly Fish (giftige Würfelquallen) das Baden am Strand beeinträchtigen. Strandsperrungen möglich. Die Strände sind z.T. durch Netze geschützt. Alternative: gefahrloses Baden auf dem Riff (Transfer mit Boot). Vorsicht beim "Wild-Baden" abseits bewachter Strände: Krokodile bewohnen einzelne Seen im Binnenland und verschiedene Meeresarme. Sehr gefährlich sind die Salzwasser-Krokodile, "Salties". Hinweisschilder beachten! Scheu und ungefährlich: Süsswasser-(Johnston-)Krokodile, "Freshies".
    Baden Besonders schöne Strände sind im Norden Kewarra Beach und Trinity Beach (15 & 20 km N) und Palm Cove (mehrere Hotelanlagen) (30 km N). Die "Cascade Falls" (22 km) bieten einer Reihe schönen, kleiner Seen zum schwimmen.
    Top-Empfehlung im Süden - auch für einen relaxten Badeaufenthalt - ist Mission Beach (80 km S), wo der Regenwald direkt an einen 14 km langen weisser Sandstrand grenzt.
    Wer sich auf die künstliche Lagune in Cairns freut, sollte wissen, das diese üblicherweise am Ende der Regenzeit im Mai gereinigt wird. 2010 hat diese Prozedur acht Wochen gedauert, manchmal ist die Aktion auch schon in vier Wochen erledigt. Im Mai und Juni sollte man also nicht 100%ig mit dieser Schwimmgelegenheit rechnen.
    Tauchen / Schnorcheln Cairns ist Australiens Tauchmetropole Nummer 1. Viele Reisende bleiben einige Tage in Cairns, um hier den Tauchschein zu machen und zum Finale eine Reef-Tour zu machen. Z.T. wird sogar in deutsch unterrichtet. Ausrüstungsverleih vor Ort, bzw. bei den organisierten Touren. Die besten Möglichkeiten gibt es am Aussenriff. Dort sind weniger Sedimente im Wasser, die Sicht ist klarer und die Farben wirken knackiger. Am besten von einem Ponton tauchen oder schnorcheln, die Inseln sind nicht optimal geeignet, wenn Sie sich hauptsächlich für die Unterwasserwelt interessieren. Touren werden sowohl mit großen Katamaranen angeboten auf denen mehrere Hundert Personen Platz haben wie auch von Anbietern die kleine Gruppen zum Reef führen.
    Diversion Oz
    Quicksilver Group
    Reef Magic
    Pro Dive

    Alternativ zum Great Barrier Reef gibt es auch noch eine Reihe dem Festland vorgelagerter Inseln. Hier kann man direkt vom Strand aus tauchen und schnorcheln gehen. Der Frankland Islands Nationalpark (45 km SO Cairns) besteht aus fünf unbewohnten Inseln (High, Normanby, Round, Mabel und Russell Island). Auf Wanderwegen kann man die hügelige Landschaft erkunden - unter anderem gibt es Regenwald und Mangroven. Tagesausflüge werden nach nach Normanby Island angeboten. Die Überfahrt führt entlang des Mulgrave Rivers und kurz auf offener See. Auf Insel igbt es Camp-Möglichkeiten für Selbstversorger (vorher Camp-Genehmigung besorgen). Die Inseln sind im Besitz des Mandingalby Yindinji- und Gungandji Aboriginal-Stammes.


    Frankland Islands Cruise & Dive

    Kajak / Kanu Ausrüstungsverleih vor Ort. Es werden auch geführte Touren angeboten. Das Tourengebiet ist traumhaft: Auf dem Meer zwischen Küste und Reef oder um wunderschöne Insel-Nationalparks.
    Rafting Cairns bezeichnet sich selbst als eine der Welt-Hauptstädte des White Water Rafting. Für diesen Spass braucht es häufige Niederschläge, damit man die Flüsse und vor allem die Stromschnellen auch mit Schlaubooten befahren kann. Im Gebirgszug der Great Dividing Range herrscht an Wasser kein Mangel. In der kleinen verschlafenen Stadt Tully (140 km südlich von Cairns) steht ein 7,9 Meter hoher goldener Gummistiefel. Er erinnert die Höchstmarke des Jahresniederschlags in dem kleinen verschlafenen Städtchen. Im langjährigen Durchschnitt kommt Tully etwa auf 4 Meter Jahresniederschlag. Im Quellgebiet des Tully Rivers können innerhalb eines Jahres auch über zehn Meter Regen fallen.

    Der Tully River hat 44 imposanten und erlebnisreichen Stromschnellen. Er gilt als das Mekka unter den Flüssen auf denen in nördlichen Queensland White Water Rafting angeboten wird. Er braucht den Vergleich mit anderen Flüssen die für das White Water Rafting bekannt sind wie dem Shotover River in Neuseeland nicht zu scheuen. Die Rafting-Unternehmen bieten Transfers ab Cairns und Mission Beach an.
    Raging Thunder

    Hochseeangeln u.a. kann hier Schwarzer Marlin gefangen werden.


    Shopping



    Haupteinkaufszone Lake Street Mall und Abbott Street. Das Cairns Central Shopping Centre (10 min Fussweg von der Esplanade) ist das grösste Shopping Centre der Region und beherbert mit seinen 180 Geschäften eine grosse Spannbreite an Läden, Cafes, Restaurants und Kinos.
    Boutiquen Im modernen Edel-Shopping-Centre am Hafen The Pier sind viele Nobelmarken und kleine Boutiquen angesiedelt. Auf Arbeiten örtlicher Künstler hat sich die Galerie Village Lane spezialisiert.
    Märkte Der Mud Market (eigentlich wörtlich übersetzt "Schlamm-Markt") hat eine Vielzahl kleiner Marktstände die auf Souvenirjäger spezialisiert sind. Der Nachtmarkt an der Uferpromenade Esplanade bietet ein wildes Sammelsurium von Kitsch & Kunst (täglich 17-23 h).

    Weiterreise




    Für Ihre Weiterreise finden Sie Tipps bei unseren Routen-Empfehlungen.
     
    Folgende Ziele werden u.a. in den Tourtipps von AUSTRALIEN-INFO.DE vorgestellt:

    Atherton Tablelands
    Cooktown / Cape Tribulation
    Cape York (Weipa)
    Great Barrier Reef
    Karumba
    Port Douglas
    Townsville

    Für Tipps zur Aktualisierung dieser Seite bedanken wir uns u.a. bei unserem Partner Adventure Connection Australia sowie bei Silke Neuhaus und Silke Neumann.

     
     
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