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Stellensuche



Egal ob Sie nur ein paar Monate jobben wollen oder gleich ganz nach Australien auswandern. Es ist immer sinnvoll realistische Vorstellungen zu haben. Erkundigen Sie sich daher u.a. zuerst nach der Situation in Ihrer Branche, in der Sie arbeiten möchten und der Wirtschaft im allgemeinen.

Einen groben Überblick zur Situation der australischen Wirtschaft finden Sie in AUSTRALIEN-INFO.DE.

Überblick

Australian Department of Immigration


Informationen im Detail sind je nach individuellem Profil meist herauszufiltern in der Kategorie:
General Skilled Migration

Bundesagentur für Arbeit
Die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) - eine Behörde der Bundesanstalt für Arbeit (BA) mit Sitz in Bonn - vermittelt seit 2004 auch Fachkräfte nach Australien.

Organisationen für Wirtschaftskontakte zwischen Australien und deutschsprachigen Ländern

Es gibt ein Netzwerk deutscher Firmen und Institutionen in Australien - wer auf "Vitamin B" hofft (durch wie auch immer geartete "Beziehungen") findet hier ein wenig Transparenz.

Goethe-Institut in Melbourne
u.a. mit Übersicht zum "deutschen Netzwerk in Australien" , auch mit kurzem Abriss zur Deutschen Industrie.
Austrian Foreign Trade Office in Sydney
Swiss Australian Chamber of Commerce and Industry in Sydney

German-Australian Chamber of Industry and Commerce - Deutsch-Australische Auslandshandelskammer
Die Auslandshandelskammer (AHK) Australien, vertritt die Interessen der deutschen Wirtschaft in Australien, fördert bilaterale Geschäftsbeziehungen und berät deutsche und australische Unternehmen über Marktentwicklungen. Die AHK betreut ein Netzwerk von 360 Mitgliedern und organisiert zahlreiche Veranstaltungen.
Ein nützliches Werk der Deutsch-Australischen Außenhandelskammer – auch geeignet für die Suche von Kontakten zur Anfrage nach qualifizierten Jobs bei Working Holidays - ist die Broschüre über "Deutsche Niederlassungen in Australien" mit Anschriften von Unternehmen mit Telefonnummern und Web- und Email-Adressen.
AHK-Broschüre über "Deutsche Niederlassungen in Australien"

Weitere Informationsquellen sind:
Western Australia German Business Association (WAGBA) in Perth
Austrian Foreign Trade Office in Sydney
Swiss Australian Chamber of Commerce and Industry (SACCI) in Sydney

Deutsche Botschaft in Canberra
Auf der Website findet sich u.a. eine Liste zu Schüler und Jugendaustausch -

Online-Stellenbörsen

Sind die eigenen Fähigkeiten nachgefragt? Werden für der eigenen "Traumjob" tatsächlich Leute gesucht und wenn ja mit welchem Anforderungsprofil? Eine Recherche auf den nachfolgenden Seiten hilft bei einer ersten Einschätzung.

JobSearch
My Career
Seek
Apply Direct

Wichtig: Allgemeingültige Angaben zu individuellen Job-Aussichten in bestimmten Berufen lassen sich kaum machen. Ob man von einem der indentifizierten potentiellen Arbeitgeber eingestellt werden kann ist von vielen Variablen abhängig. Höhere Chancen hat man bei einem Arbeitgeber, der schon seit längerem vergeblich versucht hat eine relevante Arbeitsstelle zu besetzten und mittlerweile immer verzweifelter wird. Solche Arbeitgeber gibt es, wenn auch nicht in allen Regionen und für alle Berufe. Das ist vor allem in 'regional Australia' so und daher gibt es für diese Regionen eine spezielle "Employer Nomination under the Regional Sponsored Migration Scheme".

Bewerbung

Eine Bewerbung für einen Job in Australien sollte nicht "typisch deutsch" verfasst sein. Es lohnt sich auf einige Punkte zu achten um Frusterlebnisse zu vermeiden. Nicht selten scheitern deutschsprachige Bewerber weil sie als überqualifiziert eingestuft werden (was sie zuweilen auch sind). Die Mitarbeiter in der Personalabteilung ("Recruiter") sind in Australien nicht selten überfordert.
  • Wiederholen Sie stur die Anforderungen aus der Position Description/Job Ad - in eigenen Worten - und argumentieren Sie warum gerade Sie exakt diese Anforderungen bestens erfüllen. Betonen Sie Ihre in diesem Zusammenhang gefragte Erfahrung und Ausbildung und passen Sie Lebenslauf (CV) sowie das Anschreiben dahingehend an. Aber: Bilden Sie sich nichts ein auf die angeblich so gute deutsche Ausbildung/Erfahrung. Mit dem deutschen System koennen die meisten nichts anfangen, stellen Sie sich also auf Erklärunmgsbedarf ein wie Ihr erworbenes Wissen dem Betrieb nützen könnte.
  • Flexibilität und über den Job hinausgehende Fähigkeiten machen zuweilen eher skeptisch. Recruiter arbeiten häufig stur nach Pattern-matching, weil sie nur minimal Ahnung haben. Bei Multitalente neigen die Personalbeauftragten nicht selten dazu anzunehmen, dass man nicht lange bleibt.
  • Kommunikation funktioniert in Australien anders. Vieles wird nur angedeutet, ist aber bei genauerem Hinhören trotzdem genauso deutlich. Also Zwischen den Zeilen lesen. Wer in einem Vorstellungsgespräch "viel Erfahrung" diagnostiziert und den "tollen Lebenslauf" lobt deutet evtl. an, dass an überqualifiziert ist. Daher: Im Zweifel nachfragen. 'Do you think I might be....?' Australier, bestätigen einem meist klar was Sache ich, wenn man darum bittet. Kein Fehler ist dosierte Hartnäckigkeit: Auch wenn es eine Absage gibt, kann man nachfragen woran es denn gelegen hat.
  • Die meisten Australier ändern im Leben mehrmals ihre Karriere. Das Klischee vom Tellerwäscher der Millionär wird ist abgedroschen aber in Australien viel eher möglich als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
  • Entwickeln Sie Beziehungen - Bauen Sie an Ihrem Netzwerk. Nahezu jeder Berufsstand hat seine Associations. Die Treffen sind häufig für neue Mitglieder offen und es lohnt sich Visitenkarten zu verteilen (zur Not vom eigenen Business). Vieles geht über "Mates". Und diese Beziehungen werden heute auch über Firmen- und Branchen- und Kontinentgrenzen hinaus geflegt.

    Xing - schnell wachsendes Business Netzwerk mit grosser Nutzerzahl in den deutschsprachigen Ländern
    Linkedin - Business Netzwerk

Arbeitsverträge

Viele in Europa selbstverständliche Sozialleistungen, wie bezahlter Urlaub, Lohnfortzahlung bei Krankheitstagen oder die Bezahlung von Überstunden, müssen in Australien von jedem einzelnen Arbeitnehmer mit seinem Arbeitgeber ausgehandelt werden. Es gibt weniger Urlaub und die Kündigungsfristen sind bei unbefristeten Verträgen deutlich kürzer. In mehr als 90 Prozent der australischen Unternehmen gibt es gar keinen Kündigungsschutz.

Mindestlohn

Der gesetzliche Mindestlohn, die Federal Minimum Wage (FMW), wurde 1993 eingeführt und sukzessive erhöht. Dieser Mindestlohn beträgt seit Juni 2014 16,87 AUD pro Stunde. Allerdings erhalten Arbeiter und Angestellte unter 21 Jahren weniger. 18-jährige haben lediglich einen Anspruch auf rund zwei Drittel dieses Wertes. Auch für Praktikanten und Auszubildende sind die Werte niedriger. Die aktuellen Mindestlohnsätze können auf der Website des Fair Work Ombudsman eingesehen werden.

Fair Work Ombudsman: Minimum Wage


Working Holidays / Ferienjobs



Australien und Deutschland haben seit Juli 2000 eine wechselseitige Vereinbarung über Visa für Ferienarbeitsaufenthalte für junge Leute - das sogenannte "Working Holiday Visum (WHV)" ist dessen Basis. Das Abkommen soll die Verständigung zwischen beiden Staaten weiter fördern. Das australische Programm für Ferienarbeitsaufenthalte wurde Mitte der siebziger Jahre eingeführt und seitdem sukzessive um weitere Länder ergänzt. Die Australier sehen die Arbeitsurlauber gerne. Die meist recht gut ausgebildeten und hoch motivierten Arbeitsurlauber geltenwillkommene Unterstützung, da die boomende Rohstoffindustrie viele Arbeitskräfte aus anderen Branchen abzieht.

Das exakte Prozedere des Antrages, die Antragskosten und die benötigten Unterlagen finden Sie auf der
Website der australischen Einwanderungsbehörde DIMIA

Wir haben für Sie mit tatkräftiger und kompetenter Unterstützung unseres langjährigen Nutzers Thomas Hnat die wichtigsten Eckpunkte der Bedingungen zusammengestellt. Die Ursprungsquelle ist ist den meisten Fällen das DIMIA. Allerdings sind die relevanten Informationen an vielen Stellen der Homepage verteilt. U.a. dan Thomas Hnat müssen Sie nun nicht mehr eine halbe Ewigkeit dort stöbern, um sich auszukennen...

Staatsangehörigkeit

Deutsch - (noch) nicht österreichisch oder der schweizerisch. Erforderlich zum Nachweis der Staatsangehörigkeit ist ein Reisepass.

  • Die Schweiz und Australien haben am 13. November 1991 eine Vereinbarung über den Austausch einer begrenzten Zahl von Stagiaires (Trainees) getroffen. Junge Berufsleute, die ihre beruflichen und sprachlichen Kenntnisse erweitern möchten, können eine australische Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung für die Dauer von maximal 18 Monaten erhalten. Als Stagiaires zugelassen werden Schweizer Staatsangehörige, die eine abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zwei Jahren vorweisen können. Die Altersgrenze liegt bei 30 Jahren. Je nach Berufssparte ist es eventuell nicht einfach - aber auch nicht aussichtslos.
  • Vereinbarungen über Ferienarbeitsaufenthalte in Australien gibt es nicht nur mit Deutschland sondern auch z.B. mit Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Grossbritannien, Hong Kong, Irland, Italien Japan, Kanada, der Republik Korea (Südkorea), Malta, den Niederlanden, Schweden, Taiwan und Zypern.
  • Alter

    zwischen 18 und 30 Jahren (sprich zwischen dem 18. und dem 31. Geburtstag) - zum Zeitpunkt der Antragstellung.
    Das Datum der Abreise muss lediglich im Zeitraum der Gültigkeit des Visums liegen, kann also nach dem 31. Geburtstag sein.

    Bedingungen

    • Reise-Hauptzweck ist der Urlaub in Australien
      laut DIMIA-Fact Sheet 49: "Their main reason for coming to Australia should be to holiday; any work they do should be to support themselves while they holiday. They should have a return ticket or sufficient funds for a return or onward fare as well as sufficient funds for the first part of their stay." (Auf deutsch: primär Urlaub, Arbeit nur, um den Urlaub zu finanzieren.)
    • Nachweis ausreichender Finanzen für die Reise
      (= min. AUD 5.000) - i.d.R. durch Bank-Bestätigung, Das DIMIA-Fact Sheet weist hierzu keinen expliziten Betrag aus. Faktisch wird davon ausgegangen, dass der Nachweis von Finanzmitteln in AUD 5.000 ein ausreichender Hinweis ist.
    • Weiter-/Rückflugticket
      oder entsprechendes Vermögen, um ein solches erwerben zu können (zusätzlich zu den Finanzen des vorherigen Punktes). Tipp: Flugbuchung erst nach OK fürs Visum! Die Verweigerung eines Visums ist kein Leistungsgrund für eine eventuell abgeschlossene Reiserücktrittskostenversicherung
    • keine abhängigen Kinder
    • Studienaufnahme höchstens für 3 Monate

    Einreise

    spätestens 12 Monate nach Erteilung

    Aufenthaltsdauer

    max. 12 Monate ab der ersten Einreise, egal, ob durchgehend oder nicht

    Nur in (von der DIMIA nicht näher definierten) Ausnahmefällen gibt es Möglichkeiten, unmittelbar im Anschluß an ein Working Holiday Visum mit einem Touristenvisum im Land zu bleiben.

    Beschäftigungsdauer

    bei einem Arbeitgeber max. 6* Monate, auch zu Ausbildungsmassnahme.
    Gemeint ist der tatsächliche Arbeitgeber, und nicht eine eventuell involvierte Leiharbeitsagentur. Man kann also länger als 3 Monate bei einer Agentur bleiben, wenn man nach spätestens 6* Monaten an einen anderen Arbeitgeber vermittelt wird.
    (vgl. www.immi.gov.au)

    * Achtung! Die 6-Monatsfrist gilt erst für alle Anträge, die nach der Visa-Version gestellt werden, die ab 1. Juli 2006 gültig ist. Zuvor gilt eine 3-Monats-Frist.

    Gewährung

    Üblicherweise einmal pro Person.

    Wer als "Seasonal Worker in Regional Australia" für mindestens 3 Monate während der Gültigkeit seines ersten Working Holiday Visums gearbeitet hat, kann seit 1. November 2005 ein zweites beantragen.

    Begriffsdefinitionen (Quelle DIMIA Fact Sheet 49):
    • Seasonal Work: harvesting and/or packing of fruit and vegetable crops, pruning and trimming vines and trees, thinning and trimming flowers and bunches and general maintenance crop work.
    • Regional Australia: überall in Australien ausgenommen Sydney, Newcastle, Wollongong, die Central Coast von NSW, Brisbane, die Gold Coast, Perth, Melbourne oder dem Australian Capitol Terrritory (Canberra). Jede Region, die im Bereich des "Harvest Trail" (s.u.) verzeichnet ist.
    Nachzuweisen für Besitzer eines Erstvisums mit Gültigkeit durch vollständig ausgefülltes DIMIA-Formular 1263 (s.u.)

    Harvest Trail
    DIMIA - Formular 1263

    Anzahl Plätze

    Für das Haushaltsjahr 2011/12 wurden 214.644 Working Holiday Visa ausgestellt (184.143 Erstgewährungen und 30.501 Gewährungen von Anschlussvisa, 2010/11: 185.448 Visa).

    Die Mehrheit der Working Holiday Maker, die 2011/12 ein Visum erhalten haben, kamen aus folgenden Herkunftsländern: Großbritannien: 41.712, Südkorea: 32.591, Irland: 25.827, Deutschland: 22.490 (2010/11: 21.167; 2009/10: 20.879), Taiwan: 22.393, Frankreich: 20.086 und Italien: 9.600

    Nach den Zahlen des australischen Ministerium für Einwanderung und Staatsangehörigkeit (DIAC) reisten zwischen Juli und Dezember 2012 136.155 Reisende in dieser Visumskategorie ein. Die meisten Arbeitsurlauber kamen aus Großbritannien (24.135) und Taiwan (17.969). vor den Deutschen (14.719) auf Platz vier liegen in dieser Statistik noch die Südkoreaner. Quellen: Department of Immigration and Citizenship Backpacker Youth Tourism Advisory Panel

    Antragsformular

    Ort der Antragsstellung

    Deutsche müssen den Antrag außerhalb Australiens online stellen.
    • gilt auch für Japaner, Koreaner, Malteser und chinesische Bürger von Hong Kong
    • Zyprioten, Taiwanesen und Bürger von Hongkong mit einem "British (Overseas) National"-Reisepaß müssen den Antrag im Heimatland stellen.
    Andere Nationalitäten können diesen Antrag an einem beliebigen Ort ausserhalb Australiens stellen.

    Der Antrag auf ein 2. Working Holiday Visum kann auch in Australien gestellt werden.

    Detailinformationen zur Stellung des zweiten Antrags kündigte die relevante DIMIA-FAQ-Seite für November 2005 an.
    http://www.immi.gov.au/visitors/working-holiday/417/index.htm

    Auf der Website von DIMIA "Online Services (eVisas)" anwählen.
    In diesem Fall ist es möglich, ohne Visumaufkleber im Paß nach Australien einzureisen, den erhält man dann kostenlos in einem DIMIA-Büro in Australien bzw. direkt am Sydney Airport.

    Anlagen zum Antrag

    Entgegen früherer Praxis müssen heute dem Antrag keine Details mehr über die Arbeits- und Urlaubspläne beigefügt werden.

    Medizinische Voruntersuchungen

    in den meisten Fällen keine speziellen.

    Folgende Untersuchungen (mit englischsprachiger Dokumentation) sind nötig, sofern man zu einer der genannten Zielgruppen zählt:

    Röntgen des Brustkorbs
    • Bürger von Staaten mit sehr hohem Tuberkuloserisiko (vgl. DIMIA-"Form 1163i")
      Im Oktober 2005 betraf diese im Bezug auf ein WHV nur Südkorea, Hongkong, Estland [!] und Taiwan.
    • Antragsteller, die in den letzten 5 Jahren mehr als 3 zusammenhängende Monate in solchen "sehr hoch"-Risikoländern (siehe Seite 2 von "Formular 1163i")
    Zusätzliche Allgemeine Untersuchung
    • Antragsteller mit hoher Wahrscheinlichkeit eines Aufenthalts in einem australischen Krankenhaus oder sonstigen Pflegeinrichtung (zB Pflegeheimen) oder einer beabsichtigten Tätigkeit in einer Kinderbetreuungseinrichtung;
    • Bei Anzeichen, daß der Antragsteller die medizinischen Grundkriterien (allgemeine Gesundheit) nicht erfüllen könnte
    • Bei Arbeit oder Ausbildung in einem "classroom environment" (Schule, Uni u. dgl.) für mehr als 4 Wochen, wenn das Heimatland eines mit "sehr großem" Tuberkuloserisiko (siehe oben) ist
    Bluttests auf HIV, Hepatitis B und C.
    • bei beabsichtigter Arbeit im Gesundheitsbereich
    Zuständig für nötige Untersuchungen sind ausschließlich speziell autorisierte Ärzte. Unverbindliche Faustregel für die damit verbundenen Kosten: ca. AUD 100 für ein Brustkorbröntgen und ca. AUD 150-200 für eine Untersuchung (vgl. DIMIA Formular 990i).

    DIMIA - Formular 1163i
    Autorisierte Ärzte für Untersuchungen
    DIMIA - Formular 990i: Anhaltspunkte für Kosten der Gesundheitsuntersuchung

    Kosten und Zahlungsweise

    AUD 365, nicht rückerstattbar (auch zu zahlen bei Ablehnung des Antrags) Bei Online-Anträgen ist die Bezahlung ausschließlich mit Kreditkarte möglich.

    (Recherche-Stand Januar 2013, Aktueller Betrag findet sich jeweils in DIMIA-"Form 990i")

    Bearbeitung

    Der Antrag wird ausschliesslich online bearbeitet, streng in der Reihenfolge des Einganges

    Flugbuchung

    sollte immer erst nach dem OK fürs Visum erfolgen.

    Krankenversicherung

    nicht zwingend vorgeschrieben, aber sowohl für die Reise als auch den Aufenthalt empfohlen, sofern kein Krankenversicherungsabkommen zwischen Australien und dem Heimatland besteht. Zwischen Australien und Deutschland besteht keines.

    Nähere Informationen auf unserer Seite zur Gesundheitsvorsorge

    Work & Holiday Packages

    Eine Reihe von Organisationen haben sich mittlerweile auf so genannte Work & Travel Programme spezialisiert. Das Preis-Leistungsverhältnis differiert jedoch stark und es soll auch nach Berichten unserer Nutzer schwarze Schafe unter den Organisationen geben. Eine Pflicht zur Überprüfung der Anbieter auf ihre Qualität existiert unseres Wissens nach nicht, auch wenn diese teilweise sich einen semi-offiziellen Anstrich geben. Auch die Firmierung als Verein ist hier nicht zwingend ein Gütesiegel. De facto können alle Dienstleistungen auch selbst organisiert werden. Um das wirkliche Preis-Leistungsverhältnis eines Dienstleisters überprüfen zu können, sollten Sie auch Einzelanfragen für die Leistungen bei anderen Anbietern starten. Angeboten werden von den Dienstleistern in der Regel Packages folgenden Inhaltes:
    • Beantragung des Working Holiday Visa
    • Flugbuchung
    • Versicherungspaket (Kranken, Unfall, Haftpflicht, z. T. Reisegepäck)
    • Liste diverser Serviceleistungen vor Ort (meist schwierig im Wert von Euro bzw. AU$ zu fassen)
    Die zusätzlich angebotenen Informationspakete enthalten zuweilen weniger konkrete Informationen als AUSTRALIEN-INFO.DE. Wer über die Links dieser Website recherchiert, dürfte mindestens ebenso tiefgreifende Informationen erhalten. Unter der Linksammlung privater Homepages finden sich mittlerweile auch Erfahrungsberichte von Nutzern des Working Holiday Visums.
    Für die Packages werden bei Aufenthalt ab ca. 1.500 Euro verlangt. Auffallend ist, dass dabei nicht nach den Saisonzeiten differenziert wird, obwohl der Flugpreis, der den Hauptpreisbestandteil ausmacht, innerhalb eines Jahres stark variiert. Neben dem Flugpreis und den Versicherungsgebühren sind diverse Serviceleistungen enthalten wobei sich viele Elemente kostenlos oder mit geringen Kosten selbst organisieren lassen. Da es für Australien von einigen Airlines vor allem in der Nebensaison im Mai/Juni auch Studententickets bzw. Tickets für Jugendliche um 850 Euro und darunter gibt, lassen sich durch eigene Organisation evtl. einige Euro sparen. Nicht zu vergessen: Für die Vermittlung mancher Dienstleistung - wie zum Beispiel von Versicherungen - kann ein Mittler durch die Provision ebenfalls mitverdienen. Es ist dabei nicht gesagt, dass man jeweils das am Markt preiswerteste oder für einen persönlich günstigste Angebot erhält. Wir empfehlen folglich eine kritische Prüfung der Offerten.

    Altersvorsorge

    Im Rahmen einer Tätigkeit bezahlte "Superannuation" (Pflicht-Altersvorsorge) kann bei permanenter Ausreise aus Australien zurückgefordert werden, wenn das WHV abgelaufen ist oder annulliert wurde.

    Infos zur Rückforderung der "Superannuation"


    Buchtipps zum WHV



    Australien - Reisen und Jobben

    aus Deutschland
    sehr empfehlenswert [Andrea Buchspieß]
    Rezension in AUSTRALIEN-INFO.DE.

    Jobhopping Down Under

    aus Deutschland
    [Jörn Schulz]
    Rezension in AUSTRALIEN-INFO.DE.

    Work & Travel - Australien und Neuseeland

    aus Deutschland
    empfehlenswert [Alexandra Albert]
    Rezension in AUSTRALIEN-INFO.DE.


    Öko-Jobs



    Der Einsatz in Workcamps im Umweltschutz bieten Chancen für einmalige Naturerlebnisse, häufig in touristisch kaum erschlossenen Naturlandschaften.

    WWOFen & Co

    Für die Teilnahme am Programm "Willing Workers On Organic Farms" (WWOOF) zahlt man nur eine kleine Aufnahme-Gebühr, ansonsten erhält man Logis und Verpflegung gegen ein paar Stunden Arbeit am Tag, keine weiteren Kosten.

    Als "Willing Worker On Organic Farm" hat man eine Alternative falls sich die Jobsuche für den Ferienjob schwieriger als erwartet gestaltet. Es ist in der Tat illusorisch nach Australien zu reisen und glauben man könne überall vor Ort rasch einen guten Job finden. Wer nicht monatelang in Sydney schuften will (meist gegen geringes Entgelt, wobei bei den Lebenshaltungskosten in Sydney auch nicht viel 'gespart' werden kann für die anschliessende Rundreise), sondern was vom Land sehen will und Australier und Ihre Lebensgewohnheiten kennenlernen will, hat mit WWOOF eine Alternative.
    In Australien sind es zumeist Nationalparks, in denen die Freiwilligen z.B. Wanderwege anlegen, Aufforstungen durchführen oder gefährdete Tier- und Pflanzenarten schützen helfen. Neben der Arbeit am eigentlichen Projekt kommt aber auch die Freizeit in den meist international bestückten Arbeitsgruppen nicht zu kurz.

    Die Abwicklung dieser Workcamps liegt fast immer bei gemeinnützigen Organisationen -z.B.:

    Conservation Volunteers

    Willing Workers On Organic Farms - Australia
    Weltweites Netzwerk von Öko-Landwirten - Etwas vereinfacht gesagt: Mitarbeiten gegen Kost und Logis


    Freiwilliger Dienst



    Freiwilliger Dienst

    In Australien vermittelt der Internationalen Bund (IB) zur Zeit Tätigkeiten in Backpacker-Hostels (Hausmeister, Rezeption, Administration, Organisation); Arbeit mit Behinderten (Unterstützung , Freizeitprogramm, Hilfe bei Besuchen von Arzt und Familien) und im Altenheim.

    Internationaler Bund: Angebote in Australien


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    Erfahrungsaustausch auf unserem Schwarzen Brett
    Private Homepages von (Teilzeit-) Auswanderern, Praktikanten, Studenten, die in Australien studiert haben u.a. - oft mit wertvollen Infos aus erster Hand
    Nutzen Sie die Spezialisten-Erfahrung von Insidern - die Stammnutzer unseres Schwarzen Bretts

     
     
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