Einführung



Wer macht nicht gerne ein Schnäppchen? Sie doch auch, oder? Nicht grundlos sind im Internet Übersichten über Gratis-Dienste "mega-in". Auch beim Reisen lässt sich sparen.
Allerdings ist nicht jedes Discount-Angebot auch wirklich sein Geld wert. Nicht immer lässt sich wirklich etwas sparen: Die Discounts der Karten gelten meist nur für den regulären Listenpreise, nicht aber für Sonderangebote. Oder sie sind an Mindestabnahmen gekoppelt, nach dem Prinzip "Buy 4, get 1 free". Koppeln geht auch nicht (also z.B. 25% Disconut durch Studentenausweis plus 30% Discount durch Backpacker-Karte....)
Es empfiehlt sich erst recht immer nachzufragen, wenn bei einem vermeintlichen Schnäppchen noch die Formulierung steht "Some conditions apply" (zu deutsch: Besondere Bedingungen gültig).

Wir haben Ihnen verschiedene Sparmöglichkeiten zusammengestellt - ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie noch weitere wissen: Bitte .

Topaktuelle Aktions-Angebote unserer Anbieter finden Sie auf der Pinnwand.


Discount-Karten



Internationaler Studentenausweis

Der Klassiker unter den "Discount-Ausweisen".
Nationale Fluggesellschaften: bis zu 25%
Nationale Busgesellschaften: bis zu 20%
Eisenbahn: Explorer-Pass
Autovermieter: Ermässigungen - z.B. bei Hertz
Kulturelle Einrichtungen (wie Theater, Museen und Kinos): Eintritt ermässigt (allerdings z.T. nur an bestimmten Tagen)
Sehenswürdigkeiten (Aquarien, Zoos und andere Naturattraktionen): Eintritt z.T. ermässigt
Motels: Ermäßigungen i.d.R. 10%
Der Ausweis kostet pro Jahr nach unseren Informationen ca. 12 Euro und ist bei den Studentenwerken gegen Vorlage des aktuellen Studentenausweises erhältlich.

Nähere Informationen vor Ort (Nationale ISIC-Authority):
International Student Idendity Card
Achting: Immer nach den Bedingungen fragen: So war beispielsweise in Sydney 2011 die "Concessions Card" im Nahverkehr den Studenten der Universitäten in Sydney vorbehalten.

VIP Discount Kit (Backpacker Karte) - Teil der VIP Member International Discount Card

Diese Karte für 35 AUD wird von einer Backpacker-Vereinigung herausgegeben. In einem Unterkunfts & Discount Guide finden sich die Akzeptanz-Stellen, die aber auch im Internet-Dienst vorgestellt werden. Rabatte gibt es für Übernachtungskosten, Flugtarife, Buspässse, Zugpässe, Mietwagen-Preise, Fähren, in Restaurants, auf Safari Tours, bei Tauchkursen, beim Skilaufen, Rafting, Reiten, Radverleih und vieles mehr. Interessant auch, dass der "Starter Kit" eine Optus Pre-paid Moiblfunk SIM Card und eine International Calling Card enthält. Des weiteren 500 Freikilometer für Greyhound Australia Coaches.

Nach unserer Erfahrung wird diese Karte weitaus häufiger akzeptiert als der Internationale Studentenausweis. Der VIP Discount Kit kann übrigens schon vor der Reise per Online-Formular bestellt werden. (Achtung: Rechtzeitig bestellen wegen Auslieferungszeiten!)

Nähere Informationen online:
VIP Backpackers

Jugendherbergsausweis

Vergleichbare Leistungen zum oben genannten Backpackerausweis. Auch hier ist die Mitgliedschaft mittlerweile online abschliessbar. Die Youth Hostel Association Australia listet die Discounts auf einer eigenen Web-Site exakt auf. Dabei finden sich eine Vielzahl nationaler und regionaler Sparmöglichkeiten. Nach unserer Auffassung ist diese Karte die Sparkarte für Australien. Die Seite quillt fast über vor Rabatt-Angeboten. Allerdings wird fast immer die Buchung über eine Jugendherberge vorausgesetzt. Diese Buchung können dort aber auch Nicht-Übernachtungsgäste vornehmen.

Die Website der Youth Hostel Association Australia
Discounts der Youth Hostel Association Australia
Deutsches Jugendherbergswerk

Mitgliedskarte eines Automobilclubs

Die Mitgliedskarte des ADAC, ÖAMTC oder TCS nützt auch in Australien bei den dortigen Partnerclubs.

Gegen Vorlage des Automobilclub-Ausweises werden diverse Discounts eingeräumt. Für Reisende aus Übersee sind sie jedoch nur teilweise von Interesse.
Discount-Programm Show Your Card and Save - Australia

Die Partnerclubs verkaufen Bücher, Reiseführer u.a. nützliche Reiseartikel zum rabattierten Mitgliederpreis. Manches Detail-Kartenmaterial und den einen oder anderen guten Stadtplan gibt es sogar gratis. Lohnenswert ist auch die vom Automobilclub herausgegebene Unterkunftsübersicht, die es gegen eine geringe Schutzgebühr gibt.

Servicekarten von Fahrzeug-Vermietern

Fast jeder Auto- bzw. Wohnmobilvermieter hat eine "Saver Card" (Sparkarte), die im Rahmen von Cross-Marketing-Aktionen z.B. verbilligte Eintritte oder günstigere Übernachtungen in Hotels / Motels oder Campgrounds ermöglicht. Sie erhalten diese bei der Übernahme des Fahrzeuges. Teilweise finden Sie auch im Internet darüber bereits Informationen. Aus unserer Erfahrung handelt es sich dabei allerdings nur teilweise um wirklich attraktive Angebote.


Treue-Programe /Loyalty-Schemes



Vielfliegerclubs / Frequent Flyer Programme

Vielflieger werden von den Fluglinien besonders umworben. Nicht nur die Lufthansa mit Ihrem sehr bekannten Miles & More-Programm bietet für sog. "Frequent Flyer" entsprechende Programme an. Wer nicht "nur" nach Australien fliegt sondern öfter in der Luft ist, sollte bei der Auswahl der Fluglinie eventuelle Vorteile durch die Ausnutzung eines Vielflieger-Programmes berücksichtigen.


Rabattmarken / Cupons



Cupon-Systeme

Rabatt-Systeme wie Groupon bieten insbesondere denjenigen die sich länger in Australien aufhalten wie "Work & Traveler" Vorteile.
Living Social
Groupon Australia

Cupons

Anzeigen, die Rabatt versprechen, sind in Australien weit verbreitet. Besonders viele Discounts lassen sich in den Anzeigen der Magazine für Budget Traveller finden. Zu sparen gibt es entweder einige Dollar/Nacht oder es werden kostenlose Zusatzleistungen angeboten wie die Nutzung des Internet (WLAN), einen Kaffee oder die Nutzung der Sauna.
Website von AUSMAG

Rabatte auf Kassenbelegen

Im deutschsprachigen Raum kennen Kunden von Kundenbindungssystemen wie Payback, Coop Supercard etc. dass sie auf dem Kassenzettel immer wieder auch schon einen Gutschein für ihren nächstenEinkauf, das nächste Mal Tanken oder die nächste Autowäsche finden. In Australien kooperieren diverse Lebensmittelläden mit diversen Mineralölkonzernen. So bekommt man für die nächste Tankfüllung oft mit dem Kasenzettel ein paar Cent Rabatt ab einer bestimmten Einkaufssumme - sogenannte "Fuel Saver Vouchers".

Rabatt-Bücher

Im englischsprachigen Raum sind sogenannte "Voucher Books" recht verbreitet - Hefte oder Bücher voll mit Anzeigen und Coupons die Rabatte versprechen. Ein Beispiel ist das "Entertainment Buch" mit den üblichen Zutaten an Gutscheinen wie "2 Hauptgerichte im Restaurant zum Preis von einem", und Discounts auf touristische Dienstleistungen wie Hotelübernachtungen und die Anmietung von Mietwagen. Auch hier gilt wieder "Some conditions apply" und ob man letztlich mit solchen Gutscheinen deutlich billiger reist, lässt sich nur beurteilen ob man die darin enthaltenen Dienstleistungen sowieso genutzt hätte.
Website von Entertainment Book


Upgrades



Auch eine Sparform: Mehr Leistung zum gleichen Preis.

Upgrade auf dem Flug

Immer wieder gefragt: Wann kann ich auf ein Upgrade von Economy auf Business-Class beim Langstreckenflug hoffen? Folgende Faktoren spielen dabei unserer Erfahrung nach u.a. eine Rolle:

(A) Allgemeine Faktoren
Buchungssituation:

  • Maschine in Business nicht vollständig ausgelastet
  • Economy evtl. überbucht
(B) Persönliche Faktoren
  • Tarifart des Tickets (Vollzahler oder verbilligtes Ticket (Student, Discountfare, Gruppenreisender etc.)
  • je profitabler der Reisende für die Airline, desto höher die Upgrade-Chance für ihn
  • Mitgliedschaft im Vielfliegersystem der jeweiligen Fluglinie oder eines Partners im Airline-Network (z.B. bei Star Alliance oder One World) -> je nachdem wie viele Meilen schon zusammengekommen sind und welcher Status innerhalb dieser Vielflieger-Programme erreicht wurde, steigt die Chance auf ein Upgrade.


Fahrzeug-Rückführung



Wenn man weitaus mehr zeitliche Flexibilität als Geld hat, aber trotzdem lieber mit dem Mietwagen als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein möchte, gibt es eine Alternative zu den üblichen Fahrzeuganmietungen: Man kann gezielt nach Fahrzeugen recherchieren, die nach Einwegmieten wieder in andere Depots zurückgebracht werden müssen beispielsweise von Adelaide nach Sydney oder umgekehrt. Solche sogenannten "Relocation Specials" gibt es immer mal wieder. Es lohnt sich hier die Websites der Fahrzeugvermieter anzusehen. Der Mietpreis beginnt manchmal schon ab 1 AUD/Tag. Nachteil: Meist muss man in wenigen Tagen bereits das Fahrzeug im anderen Depot abgeben, meist binnen fünf Tagen. Mittlerweile gibt es sogar Broker, die sich - übergreifend über die Fahrzeuganbieter hinweg - darauf spezialisiert haben derartige Angebote zusammengefasst auf einer Website vorzustellen wie z B
Relocation Car Rental
Standbycars


Weitere Sparhinweise in AUSTRALIEN-INFO.DE



Telefonieren

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Geldumtausch

Wussten Sie schon, dass Sie mittlerweile auch mit der Euroscheckkarte in Australien abheben können? Und das oft billiger als mit Kreditkarte? Viele Infos zum Thema Cash, Kreditkarte und Reisescheck haben wir strukturiert für Sie gesammelt.


Fragwürdige Angebote



"Cards"

Eine weltweit stark verbreitete Masche mit fragwürdigen Vorteilen sind die zunächst kostenpflichtig zu erwerbenenden "Sparkarten", "Rabattkarten" oder die "Discountkarten", die lediglich ein wildes Sammelsurium touristischer Dienstleister vereinen. Oft sind diese Karten nicht das Plastik wert mit dem sie produziert wurden - sofern Sie in den Tagen sogenannter "e-Karten" überhaupt noch auf Plastik und nicht zB als vorproduzierte PDF-Datei erstellet werden. Es geht hier nun nicht um die Karten die von Verbänden wie dem Jugendherbergswerk herausgebracht werden, sondern solche, die von Marketing-Agenturen mit zweifelhafter Seriosität konzipiert wurden.

Ein Beispiel aus dem Dezember 2004: Ein Anbieter für Reisende nach Neuseeland verlangt zunächst 69 Euro dafür, dass der Reisende eine Karte erhält, die ihm auf der Reise diverse Vergünstigungen ermöglicht. Dabei beziehen sich die genannten Sparquoten in Prozent im Durchschnitt auf zehn bis zwölf Prozent eines vorher festgelegten Preises. Die Palette der Anbieter war zum Recherchezeitpunkt noch nicht besonders reichhaltig. Um also allein schon einmal die Kosten der Karte wieder hereinzuwirtschaften, müsste der Reisende hier etwa 690 Euro bei den Partnern des Kartenherausgebers ausgeben, bevor er in die Gewinnzone kommt. Ob er danach auch objektiv betrachtet in der "Gewinnzone" landet, ist fraglich, da der Reisende ausserdem vergleichen müsste, ob er die angebotene Leistung auf anderem Wege nicht günstiger bekommen kann - beispielsweise durch die direkte Buchung beim Anbieter, der bei schwacher Auslastung auch durchaus einmal (saisonale oder kurzfristige) Sonderraten anbietet bzw. über einen Vermittler (wie lokale Reisebüros oder auch Reisebüros bzw. Reiseveranstalter in Deutschland, Österreich oder der Schweiz). Ob also eine solchen Rabattkarte wirklich für den Reisenden gewinnbringend ist, kann dieser nur beurteilen, wenn er die Preise auf dem freien Markt (einschliesslich Alternativanbieter für die gleiche oder ähnliche Dienstleitung) überprüft hat und letzlich zu dem Schluss kam, dass er tatsächlich bevorzugt die Dienste von Partnern des Kartenherausgebers nutzen will.

Möglicherweise erhält der Reisende übrigens bei Anmietung eines Mietfahrzeuges vom Vermieter kostenfrei eine ähnliche Rabattkarte (s.o.). In der Regel weisen die Anbieter in Ihren Ausschreibungen auf einen solchen Service hin. Wer sich als Dienstleister (zum Beispiel als Anbieter von Touren oder einer Übernachtungsmöglichkeit) einem solchen Rabattsystem anschliesst um Kunden zu gewinnen, zahlt in der Regel einen Marketingbeitrag (für den wie auch immer gestalteten Eintrag in der Liste der Discount-Anbieter) und legt einen Rabattsatz fest (eventuell in Abhängigkeit zu einem bestimmten Festpreis), mit dem dann geworben wird. Ob der Rabattsatz beim gewünschten Buchungstermin auch zur Verfügung steht oder ob "some conditions apply" (also z.B. die Verfügbarkeit des Discountangebotes Einschränkungen unterliegt) muss zuweilen aufwändig hinterfragt werden. Alles in allem sind solche Karten am lukrativsten für den Anbieter....


Danke




 
Anmerkung der Redaktion: Für zusätzliche Hintergrundinformationen zur Erweiterung dieser Themenseite bedanken wir uns bei Christine Kurpitz aus Sydney unfd Jürgen Pönitz.

 
 
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