Zum Jahrhundertereignis Olympia 2000 haben wir eine eigene Themenseite!


Australien - die Sportnation



Der Durchschnitts-Australier und sein Verhältnis zum Sport

Millie, Syd und Olly sollten den Organisatoren umgerechnet rund 90 Millionen Mark in die Kasse spülen. Weil es Kängurus, Koalas und Emus als Kuscheltiere schon an jeder Strassenecke gibt, hatte sich das Organisationskomitee dafür entschieden, weniger bekannte australische Tierarten als Vorlagen für seine Maskottchen auszuwählen. Allerdings tun sich nicht nur die Australier schwer die passenden sportlichen Assoziationen dazu zu entwickeln ;-)

? Ein Echidna als Symbol für das neue Millennium ?
Die an einen Riesenigel erinnernden Geschöpfe verbuddeln sich meist im Sand, um mit ihrer langen Klebezunge ihre geliebten Ameisen aufzuschlecken.
? Ein Schnabeltier für die Gastgeberstadt ?
Scheue Wesen, die vor Menschen am liebsten die Flucht ergreifen - also das kennzeichnet bestimmt nicht die Sydneysider.
? Ein Kookaburra als Olympia-Pate ?
Das Hobby der frechen Eisvoegel ist das Klauen von Sandwiches der Olympia-Besucher. OK - die Vögel sind dabei blitzschnell. Da haben es andere sich leichter gemacht:
? Doch lieber ein Känguru ?
Das Nationale Olympische Komitee Australiens (AOC) hat ein goldgelbes, mit Boxhandschuhen ausgerüstetes Kaenguru gewählt - eine klare Botschaft vom australischen Kampfgeist in den Nationalfarben und entsprechend beliebt.

Fatso

? Oder ein fetter, aber soooooo süsser Wombat ?
Fatso, entworfen vom australischen Zeichner Paul Newell, hat sich zum Star der Spiele gemausert. Mit Unterstützung der erfolgreichen australischen Schwimm-Stars und des privaten Fernsehsenders Channel Seven wurde er zur echten Konkurrenz des Establishments um Syd, Ollie und Millie. Er ist aber auch zu süss. Ein ziemlich fetter Arsch, etwas tumbe Fortbewegung... Haben sich da vielleicht plötzlich alle australischen Bildschirmsportler solidarisch erklärt (siehe andere Nachricht über Australiens Sportbewusstsein und der Anteil der Beleibteren ...)? Fatso-Vater Newell, ist ein ehemaliger Disney-Zeichner. Newell zeigt sich zwar überrascht von Fatsos Triumphzug, ist sich aber bewusst, dass er am ehesten den Nerv der Australier getroffen hat. «Fatso repräsentiert den australischen Geist: unseren Sinn für Humor und unsere Liebe zum Sport.»

Die australischen Olympia-Erfolge sollten nach Wunsch des Gesundheitsministers auch in die australische Gesellschaft hineinwirken. Wer genau nachfragt, erfährt ein Bild, dass eigentlich überhaupt nicht in unser Australien-Klischee passen will: Die Mehrheit der Australier konsumiert aber Sport lieber passiv als dass sie ihn aktiv betreibt. Der Durchschnittsaustralier ist hinter den US-Amerikanern der zweitdickste Mensch. 60 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen gelten als übergewichtig. So wird gerne erzählt, dass die eigentliche Herausforderung vieler Aussies der Gang ins Wettbüro sei ;-)

Australien & Olympia

Seit den Olympischen Spielen 1896 in Athen hat Australien als nur eine von zwei Nationen an allen Olympischen Spielen teilgenommen und gehörte oft zu den erfolgreichsten Nationen. Die beliebtesten australischen Sportarten sind jedoch nicht olympisch: Rugby League ist der Spitzenreiter, gefolgt von Pferderennen und Motorsport.

Commonwealth Games

Die 18. Commonwealth-Spiele fanden im März 2006 in Melbourne statt. Das Team der Gastgeber eroberte mit 84mal Gold, 69mal Silber und 68mal Bronze insgesamt 221 Medaillen und gewann damit die Länderwertung klar vor England, das 110 Plaketten erringen konnte (36 Gold, 40 Silber, 34 Bronze). Die Spiele gerieten zu einer Art nationalem Sportrausch.

Selbstbewusstsein

Die Australier waren im Olympia-Jahr 2000 im Sport so gut wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Sie stellten Weltmeister in so unterschiedlichen Sportarten wie der Leichtathletik, dem Rugby (der Titel wurde dann 2003 gegen die Engländer verloren), im Skifahren (das war dann doch eher eine Ausnahme), hatten 1999 den Daviscup gewonnen (was ihnen 2003 wieder gelang) und man könnte eigentlich X-beliebig weiter aufzählen. Die Aussies strotzen vor Selbstvertrauen - und das tun sie nach wie vor.

Talentförderung

Australien hat ein System zur flächendeckenden Talenterfassung und -förderung. Die Kinder werden in den Schulen dazu angespornt, viel Sport zu treiben. Die Jugendlichen treten häufig Klubs bei, diese wiederum schicken ihre besten Athleten in die aus Steuergeldern finanzierten Sportakademien. Dort werden die jungen Leute gezielt gefördert. Die Besten finden schliesslich Aufnahme in speziellen Instituten, dass olympische und nichtolympische Elite-Programme anbietet. Absolute Topsportler kommen zusätzlich in den Genuss des speziellen Olympia-Athleten-Programms, das vom Australian Institute of Sport in Canberra (AIS) - koordiniert wird. So stellte beispielsweise das New South Wales Institute of Sport in der Saison von Mitte 1999 bis Mitte 2000 allein 28 Weltmeister (teilweise in Teamsportarten wie Rugby oder Netball). Bekanntester Unterstützungsempfänger ist der mehrfache Schwimm-Olympiasieger und Weltrekordhalter Ian Thorpe, der seit seine Siegen in Athen 2004 auch Australiens erfolgreichster Athleht bei Olympischen Spielen generell ist. Trainiert hat er übrigens mehrfach in Sindelfingen bei Stuttgart...

Soziales Bindemittel

Der Geist des "You can do it" ist omnipräsent in einem Land, in dem der Sport oft wichtiger ist als die Politik. Die traditionelle Sportbegeisterung der Australier verbindet einen Grossteil der Bevölkerung verbindet. Sie hilft auch über soziale oder gesellschaftliche Missstände hinwegzutäuschen. Die stets grösser werdende Kluft zwischen Arm und Reich oder die ungelösten Probleme zwischen Schwarz und Weiss lassen sich beim gemeinsamen Bejubeln sportlicher Erfolge der "Opals" oder "Wallabies" (Eigenbegriff der australischen Nationalmanschaften) für gewisse Zeit ausblenden.

Sport als Botschafter

Auf dem internationalen Parkett gelten die Sportler, die in der Regel in den Traditionsfarben grün und gold auftreten als überaus freundlich und fair - eben als beste Botschafter ihres Heimatlandes.


(Mehr oder weniger australische) Nationalsportarten



Bumerangwerfen

Welche Sportart verbindet man eigentlich mehr oder weniger automatisch mit Australien? Wahrscheinlich Bumerangwerfen. Neben dem Didgeridoo ist der Bumerang das wohl bekannteste Mitbringsel aus Australien. Dabei handelt es sich allerdings selten um ein Sportinstrument als vielmehr um ein Stück Wohnungsdekoration von Australien-Reisenden.
  • 180 Werfer aus 15 Ländern nahmen beispielweise vom 30.7. bis 8.8.2002 an der Bumerang-WM in Kiel teil. Die Sportler starteten in sechs Einzel- und acht Mannschaftsdisziplinen - darunter so kuriosen Übungen wie Trick- oder Ausdauerfangen. Überraschenderweise hatte Australien für den Mannschaftswettbewerb gar kein Team nominiert.
  • Der Bumerangsport hat bereits eine lange internationale Tradition. Die Ursprünge liegen zweifelsohne bei den australischen Ureinwohnern zu finden sind. Doch auch in Afrika und in Europa hat der Bumerang in den verschiedensten Varianten eine z.T. historische Vergangenheit. So stammt der älteste je gefundene Bumerang aus Polen und wird auf ungefähr 24.000 Jahr vor Christus datiert.
  • Mit den zurückkehrenden Bumerangs wurde - entgegen dem weit verbreiteten Vorurteil - niemals wirklich gejagt. Für diese Aufgabe hat man ein nicht zurückkehrendes Wurfholz benutzt, das als "Kylie" bezeichnet wird. Aus der Rückkehr-Variante sind unsere heutigen Sportbumerangs hervorgegangen. Die klassischen zweiflügeligen Wurfkeulen sind schon länger von kleinen High-Tech-Bumerangs mit mehreren Flügeln verdrängt worden. Neueste aerodynamische Erkenntnisse finden Anwendung und gejagt werden keine Känguruhs mehr, sondern Rekorde in unterschiedlichsten Disziplinen.

Cricket

Ein Sport der aus England kommt, ist omnipräsent: Cricket. Bedeutende Spiele können das öffentliche Leben ebenso stark beeinflussen, wie dies Fussballspiele in Deutschland tun. Die Faszination Cricket lässt man sich wohl am besten in einem Pub auf dem Land erspüren. Die Regeln haben Sie dann vielleicht nicht verstanden, wohl aber etwas über die aussergewöhnliche Begeisterung der Australier für diesen Sport.

Website der Australischen Cricket-Organisation
Wikipedia (DE): Spieregeln des Cricket

Football (Australian Rules / "Aussi Rules")

Der Nationalsport - der Grand Final Day ist eines der Großereignisse im Sportkalender. Der Sport ist auch für "unbeleckte Zuschauer" interessant: Beim Footy passiert unheimlich viel auf dem Spielfeld und es wird mit sehr viel Körperkontakt gespielt. Es ist die wohl härteste Ballsportart, die sich besonders im Süden Australiens hoher Popularität erfreut und die im australischen Herbst und Winter an den Wochenenden die Fußball-Stadien der vielen Profi-Clubs in und rund um Melbourne mit hunderttausenden von Footy-Fans füllt.

Aussi Rules Football Clubs gibt es inzwischen rund um die Welt, so auch in Österreich und Deutschland. Amateure - meist mit viel Australienbezug - spielen bei regionalen und überregionalen Cups um Meistertitel. In Deutschland betrieben Mitte 2010 derzeit sechs Vereine den australischen Volkssport. Ganz oben in der Tabelle stehen die Kölner Rheinland Lions bei denen ein Drittel der Spieler Australier sind.

Website der Australian Football League Deutschland
Wikipedia (DE): Spielregeln von Aussie Rules Football

Fussball (Soccer)

Nach dem Zweiten Weltkrieg brachten europäische Immigranten ihre Leidenschaft für das runde Leder mit nach Down Under. Für die Immigranten, deren Englisch, wenn überhaupt vorhanden, oft nicht besonders gut war, bedeutete Fußball ein Stück Heimat. Genau das stempelete Fussball auch lange Zeit in Australien zur "ezhnischen" Sportart. Australien hatte Ende 2005 mehr als 1 Million Fußballer, darunter gut 600.000 Spieler, die als offizielle Vereinsspieler registriert sind - etwa als Junioren, Amateure, bei Schulmannschaften, Hallenfussballvereinen, kirchlichen Mannschaften oder als Vertragsspieler. Fußball ist somit größter Teilnehmersport.

Nationale Meisterschaft: Die australische Fussballbehörde "Australian Soccer Association (ASA)" startete im August 2005 die A-Liga. Sie ersetzt die "Nationale Fussball Liga" ersetzen, die nach der Saison 2003/04 aufgelöst wurde. Acht Clubs - je einer aus Sydney, Melbourne, Brisbane, Perth, Adelaide, Newcastle, Central Coast und Auckland (Neuseeland) - spielen in der neuen Liga. Die Teams spielen in 21 Runden drei Mal gegeneinander, bevor die vier Favoriten zu Ausscheidungsspielen vorrücken. Das neue Image soll helfen die besten Spieler und Trainer Australiens im Land zu behalten. Bisher wanderten diese vielfach nach Übersee aus.
Nach einer Reihe von Skandalen in Zusammenhang mit der früheren Fussballbehörde - der" National Soccer League", die per Regierungsbescheid aufgelöst worden war, hat sich der neue Verband nicht nur auf sportlicher Ebene sondern auch konstitutionell neue Regeln verpasst. Die acht Clubs, die an der Meisterschaft teilnehmen, werden einen privaten Eigentümer haben und mit einem begrenzten Investitionsvolumen operieren. Jeder Club darf allerdings einen so genannten "Marquee"-Spieler einstellen, dessen Gehalt von der Begrenzung ausgenommen ist.

Teilnahme an Weltmeisterschaften: Traditionell steht dem Ozeanien-Verband leider kein eigener WM-Platz zu (Anm. der Red.: warum eigentlich nicht?). Australien bestritt für die WM in Südafrika 2010 im asiatischen Kontinentalverband die WM-Qualifikation.

Als die Mannschaft aus Down Under bei der Weltmeisterschaft 1974 in der Bundesrepublik dabei war, verlor sie in der Vorrunde gegen Deutschland West mit 0:2 und die DDR mit 0:3. Ein torloses Unentschieden gegen Chile bleibt bis mindestens 2006 als der bisher einzige WM-Punkt. Die Mannschaft von 1974 wurde von dem legendären Rale Rasic trainiert. Sie war ein Haufen von in Australien kickenden Teilzeitfußballern, die schwer darauf angewiesen waren, außerhalb des Platzes Geld zu verdienen, um ihr Leben zu finanzieren.
Die deutsche Nationalmannschaft bestritt am 15. Juni 2005 in Frankfurt gegen Ozeanien-Meister Australien das offizielle Eröffnungsspiel des Confederations Cup 2005. Gewonnen wurde äusserst knapp mit 4:3. Gegen die Argentinier verloren die Australier mit 2:4 und auch gegen Tunesien reichte es zu keinem Punkt. Die Auftritte waren jedoch ausgesprochen respektabel.

Fussball WM 2006 Australiens Gruppe
Bei der Weltmeisterschaft in Deutschland 2006 war Australien mit dabei. Die Spieler der australischen WM-Mannschaft sind die Nachkommen von Einwanderern, die in den fünfziger und sechziger Jahren kamen. Den Weg nach Deutschland schaffte Australien mit einem Team, in dem Muslime, Katholiken, Orthodoxe und Anglikaner standen, Deutsche, Libanesen, Kroaten, Polynesier, Italiener, Griechen, ein paar Kindeskinder britischer Einwanderer sowie ein "echter" Australier, der von den Ureinwohnern abstammende Archie Thompson, bildeten eine Einheit.

Die Glanzparaden des deutschstämmigen Schlussmanns Mark Schwarzer lösten am 16. November 2005 in Australien einen Freudentaumel aus. Das Relegationsspiel gegen Uruguay wurde in Sydney 4:2 im Elfmeterschießen gewonnen. Schwarzer hielt zwei Strafstösse. Trainer Guus Hiddink führte zuvor auch 1998 Holland und 2002 Südkorea in eine WM-Endrunde.

"Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen: Spiele auf deutschem Boden haben einen hohen emotionalen Stellenwert für mich", jubelte der 33-Jährige. Man muss wissen: Schwarzers Schwester wohnt in Stuttgart, seine heute in Sydney lebende Mutter stammt aus Baden-Baden, der Vater aus Zwickau. 1967 wanderten die Eltern aus, trotzdem versuchte der Modellathlet einst in der Bundesliga sein Glück: Doch weder beim 1. FC Kaiserslautern noch bei Dynamo Dresden setzte er sich durch. Als er in der Pfalz 1996 zur Nummer drei degradiert wurde, flüchtete er für läppische 15 500 Pfund Ablöse zu Bradford City. Heute ist er anerkannt als Nationaltorhüter und in der Premier League beim FC Middlesbrough, und seit 16.11.05 australischer Volksheld: Die Elfmeter des Schalkers Dario Rodriguez und von Marcelo Zalayeta wehrte der Hüne ab. Die Parade gegen Letzteren mit der rechten Hand war eine Weltklasse-Tat und beförderte Australien - dank Aloisis Nervenstärke - ans Ziel weltmeisterlicher Sehnsucht.

Drei mal schieden die "Socceroos" in den WM-Playoffs aus. 1997 scheiterten die Australier denkbar knapp in der Relegation gegen den Iran. 2001 verloren die Australier das Rückspiel gegen die "Urus" in Montevideo mit 0:3 nachdem sie zuvor in Melbourne vor über 80.000 Zuschauern mit 1:0 gewonnen hatten. Mit im Team der Australier unter Coach Frank Farina war auch Paul Agostino vom Bundesligisten 1860 München. Dabei war Australiens Weg durch die Qualifikation rekordverdächtig: Ein grandioses Torverhältnis von 72:1. Das 31:0 gegen Amerikanisch-Samoa ist Weltrekord in der Torausbeute für ein WM-Qualifikationsspiel. Ein schwacher Trost blieb den Aussies: Sie stellten die Torschützenkönige der Qualifikation: Archie Thompson (15) und David Zdrilic (14). So kommt man wenigstens irgendwo auf Platz 1 der Statistik... Nur ein einziges Mal war sonst noch bei einer Fussball-WM ein Vertreter Ozeaniens dabei: Neuseeland anno 1982 in Spanien - erfreulicherweise sind die "All Whites" 2010 auch in Südafrika vertreten.

Fussball WM 2006 Socceroos
  • Im ersten Gruppenspiel gegen Japan gelangen die drei ersten WM-Tore in der Geschichte der Socceroos überhaupt und der erste Sieg - mit 3:1, in einem spannenden, packenden Spiel.
  • Am 18. Juni 2006 wurde gegen Brasilien in München mit 0:2 verloren.
  • Am 22. Juni 2006 wurde gegen Kroatien in Stuttgart mit einem packenden 2:2 das Achtelfinale gegen Italien in Kaiserslauten am 26. Juni erreicht. Ausgerechnet dort wo Schwarzers Schwester wohnt war Schwarzer leider nicht eingesetzt worden...
  • Das Ausscheiden folgte im Achtelfinale am 26. Juni 2006 gegen Italien in Kaiserslautern: Äusserst unglücklich - ein ungerechtfertigter Elfmeter in der letzten Minute der Nachspielzeit verwandelte Totti gegen Schwarzer und Australien war nach dem 0:1 aus dem Turnier ausgeschieden.

Australiens Socceroos bei der Fussball-WM 2010 in Südafrika

Australien ist seit Ende 2006 Mitglied der asiatischen Fußball-Förderation und wird vom Niederländer Pim Verbeek trainiert. Seit der Mitgliedscchaft im asiatischen Verband bestreitet Australien mehr ernsthafte Wettbewerbsspiele. Die Socceroos hatten sich als erste Mannschaft mit nur vier Gegentreffern in den Qualifkationsspielen für die Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika qualifiziert. In der einer Gruppe mit Japan, Bahrain, Usbekistan und Katar erreichten die Ausies 20 Punkte und 12:1 Tore.

  • Am 13. Juni 2010 spielte Australien gegen Deutschland in Durban und verlor 0:4. Australien war von der Rolle. Die Tore schossen Podolski, Klose, Müller und Cacau. Cahill flog nach einem Foul an Schweinsteiger vom Platz. Die aus der Bundesliga bekannten Kennedy, Beauchamp und Vidosic waren nicht auf dem Feld.
  • Anschließend erreichten die Australier in Unterzahl gegen Ghana am 19.6. bereits ein 1:1 Unentschieden. Gegen Serbien verabschiedete sich die Mannschaft am 23.6. mit einem 2:1 aus dem Turnier. Die australischen Torschützen waren Cahill (69.) und Holman (73.). Letztlich war die hohe Niederlage gegen Deutschland daran schuld, dass man aufgrund des Torverhältnisses (3:6) in der Gruppe D nur den dritten Platz belegte - jedoch mit 4 Punkten punktgleich mit dem Zweitplazierten Ghana.
Der Auftritt bei der WM lässt hoffen, dass die Australier auch 2014 in Brasilien wieder dabei sein werden und dann vielleicht mehr Glück haben in der Vorrunde.

Das erste Fussballspiel zwischen der Schweiz und St. Gallen am 3.9.2010 endete 0:0.

Am 29. März 2011 nahmen die Australier für die Niederlage Durban erfolgreich Revanche. Sie gewannen in Mönchengladbach gegen eine deutsche B-Elf mit 2:1. Die Tore der Australier erzielten Carney (62.) und Wilkshire (65., Elfmeter - nach Foul durch Träsch an Kewell). Das Tor für Deutschland schoss Gomez.

Graue Eminenz hinter dem Erfolg der Australier ist Frank Lowy. 1952 reiste er als Jude ungarischer Herkunft mehr oder weniger mitellos nach Australien ein und wurde zum reichsten Mann Australiens. Er ist Besitzer des bedeutendsten Betreibers von Einkaufszentren der Welt.

Australiens Socceroos bei der Fussball-WM 2014 in Brasilien

Die Australier waren klarer Aussenseiter in ihrer Vorrundengruppe. Mit null Punkten und 3:9 Toren war in der Vorrunde Endstation. Spanien und die Niederlande wurden als die haushohen Favoriten gesehen. Doch statt Spanien kam Chile weiter. Mit dabei im Tross der Australier waren Torhüter Mitch Langerak von Borussia Dortmund, Ben Halloran von Fortuna Düsseldorf und Mathew Leckie vom FSV Frankfurt.

  • Am 13. Juni verloren die Australier gegen Chile 1:2 in Cuiabá
  • Am 18. Juni verloren die Australier 2:5 gegen die Niederlande in Porto Alegre
  • Am 23. Juni verloren die Australier 0:3 gegen Spanien

Australiens Socceroos bei der Fussball-WM 2018 in Russland

Als vorletzter Teilnehmer qualifizierte sich die australische Fussball-Nationalmannschaft am 15. November 2017 mit einem 3:1 Sieg im Rückspiel im ausverkauften ANZ Stadion in Sydney nachdem einige Tage zuvor in Honduras die Mannschaft im Hinspiel ein 0:0 erkämpfte. Held des Abends in Sydney war Mile Jedinak, der alle drei Tore für Australien erzielte. Australien spielt bei der Fussball-WM 2018 in Russland in der Vorrunde gegen

  • am 16. Juni gegen Frankreich (Kazan Arena, Kazan)
  • am 21. Juni gegen Dänemark (Cosmos Arena, Samara)
  • am 25. Juni gegen Peru (Fisht Olympic Stadium, Sochi)
Fussball-WM 2030 in Australien?

Eines Tages will Australien Gastgeber des größten Fußballfestes der Welt sein. Für 2022 hatte man sich beworben, doch bekam im Dezember 2010 überraschend Katar den Zuschlag. Die nächste Chance sehen viele Australier erst für 2030, da angenommen wird dass China 2026 ins Rennen gehen dürfte. Deutschlands Socceroos Fan Nr. 1 (André Krüger) ist sogar noch pessimistischer: 2030 wird seiner Meinung nach nach Uruguay gehen (100 Jahre WM), dann wieder Europa , eventuell Amerika. Vor 2038 - 42 sieht er keine Chance .... Dass die Australier solche Großveranstaltungen erfolgreich bewältigen können, haben sie bei den Olympischen Spielen in Sydney 2000 bewiesen.

Website des Australischer Fußballverbandes
Website der Australischen A-League
Website der Socceroos

Pferderennen

Ein Phänomen: Wegen eines einzigen Pferderennens - dem Melbourne Cup - steht die ganze Nation für einen halben Tag still. An jedem ersten Dienstag im November starrt ganz Australien für dreieinhalb Minuten um 15:10 h gebannt auf die Fernsehschirme. So lange dauert der Melbourne Cup, das bedeutendste Pferderennen des Landes über eine Distanz von 3,2 km. Der Melbourne-Cup ist das höchstdotierte Handicaprennen der Welt. Je nach Form und Güte des Pferdes werden die Tiere mit unterschiedlich hohen Gewichten belastet, sodass, zumindest theoretisch, alle Siegchancen besitzen. Das entspricht dem australischen Selbstverständnis von Chancengleichheit. Das macht den Cup so unberechenbar - und gleichzeitig reizvoll.

In Victoria ist an diesem Tag ausser Pubs und Wettbüros alles geschlossen. Rund drei Millionen Wetten werden wohl abgeschlossen und ca. 100.000 Zuschauer pilgern zur Rennbahn in Flemington. "The race that stops the nation" heißt das berühmteste aller australischen Pferderennen schlicht. Im Jahr 2017 wurde der Melbourne-Cup zum 157. Mal ausgetragen. Wer ihn gewinnt, wird zur Sportlegende Down Under. Eine jährliche Parade zieht an hundertausenden von Schaulustigen am Tag vor dem Rennen mit den Cupgewinner von einst vorbei. Das berühmteste Pferd der Geschichte des Cups ist Phar Lap, der 1930 siegte, nachdem ein paar Tage vorher aus einem Auto auf ihn geschossen worden war. Ein Jahr später starb der Hengst unter mysteriösen Umständen in den USA, noch heute ist seine ausgestopfte Hülle das meistbesuchte Ausstellungsstück in einem Melbourner Museum.

Eigentlich gilt der offizielle Feiertag namens Melbourne-Cup-Day nur für den Bundesstaat Victoria, aber im übrigen Land arbeitet am Nachmittag ebenfalls niemand. Das Pferderennen hatte im Jahr 2017 das gewaltige Preisgeld von 6,2 Mio. AUD. Die Hälfte davon geht an den Sieger.

Die wettbegeisterten Australier setzen ca. 90 Millionen AUD. Nach Schätzungen von Experten wetten an diesem Tag neun von zehn Australiern. Gut die Hälfte wird in den Wettbüros und direkt bei Buchmachern auf der Rennbahn im Melbourner Stadtteil Flemington riskiert. In den Wettbüros, die es fast in jedem Stadtteil und in jedem Dorf auf dem Lande gibt, werden zahlreiche Hilfskräfte eingesetzt, die die Unkundigen in die Kunst des Ausfüllens eines Wettscheins einweisen.

Die meisten Wettbegeisterten setzen auf Pferde wie beim Lotto, beispielsweise weil die Startnummer des Tieres mit dem Geburtstag der Tochter übereinstimmt oder weil ihnen der Name eines bestimmten Vierbeiners besonders gut gefaellt. Genauso viel wie bei den offiziellen Wetten, von denen auch der Staat kräftig profitiert, werden bei privaten Glücksspielen, vielfach am Arbeitsplatz, aufs Spiel gesetzt. Diese sind eigentlich illegal, aber am Cup-Day ausnahmsweise akzeptiert. Jede Zeitung bietet Seiten mit den Pferdenamen zum Ausschneiden an, die unter den teilnehmenden Mitarbeitern verlost werden. Der Glückliche, der auf das siegreiche Pferde gesetzt hat, kassiert den goldenen Pott im Wert von 200.000 AUD.

Neben dem Drama bietet der Cup aber vor allem Unterhaltung. Die beginnt auf dem Parkplatz in Flemington, wo es zur Tradition gehört, direkt aus dem Kofferraum des Wagens Hühnchen und Champagner zu servieren - oder es sich servieren zu lassen. Neben den zahlreichen vornehmen Rennbesucherinnen, die wie im englischen Ascot versuchen, sich mit gewagten Hutkreationen zu übertreffen, gibt es auch überraschend viele Männer, die das kleine Schwarze ausführen. Das Motto: Hauptsache man(n) fällt auf.

Das zweitwichtigste Rennen ist der Everest Cup findet auf dem Royal Randwick Racecourse in Sydney. 2018 ist dort von der Pferdesportvereinigung von New South Wales ein Preisgeld von 13 Mio. AUD ausgelobt.

Rugby

Rugby ist mutmasslich die populärste Mannschaftssportart in Australien, vergleichbar der Begeisterung der Deutschen für Fussball. Zwei Mal - 1991 und 1999 - konnte Australien die Weltmeisterschaft in dieser Sportart gewinnen. Das Team der Australier sind die "Wallabies".

Das grösste Sportereignis auf dem fünften Kontinent nach den Olympischen Spielen war der Rugby World Cup 2003. Nur die Fussball-WM ist noch bedeutender als das Finalturnier im Rugby, erst dann folgen die Sportarten Leichtathletik und Schiwmmen. Rund 40.000 internationale Besucher waren wegen der Rugby-Spiele in Australien Land.

Für das gemeinsame Gedächtnis der beiden großen Rugby-Nationen Australien und Neuseeland hat der 31. Oktober 2015 eine besonders große Bedeutung. Mit 14:34 verloren die Wallabies im Rugby-Tempel von Twickenham in London gegen die neuseeländischen All Blacks das Endspiel um den Rugby World Cup. 1991 konnte im gleichen Stadion Australien triumphieren. Für die All Blacks ist es der dritte Titel insgesamt und der zweite hintereinander. Neuseeland hatte zuletzt 2011 im eigenen Land den Titel errungen. Das Rugby-Team der Neuseeländer wird von vielen Sportkommentatoren als das beste aller Zeiten eingestuft. Beide Mannschaften standen sich zuvor noch nie in einem Endspiel um die Weltmeisterschaft gegenüber.

2011 trug Nachbar Neuseeland, wie schon 1987, die Rugby-WM aus. Wie 1987 gewann Neuseeland auch 2011 die WM - im Finale gegen Frankreich mit 8:7. Australien scheiterte im Halbfinale in Auckland am 16.10. 6:20 gegen die neuseeländischen "All Blacks". Australien hat schon 1986 kein Match im Eden Park in Auckland mehr gewonnen. Die Australier verursachten in dem Spiel immer wieder Strafkicks für Neuseeland und es gab manch blutige Nase. Im Team der Australier spielte auch der "Staatsfeind Nummer eins" der Neuseeländer - Quade Cooper wurde schliesslich in Neuseeland geboren. In gewisser Hinsicht eine Parallele zu Fussballspielerin wie Özil, Podoski oder Klose, deren türkische bzw. polnische Wurzeln auch das Spiel in einer anderen Nationalmannschaft als der deutschen ermöglicht hätten.

2007 siegte England in einer Neuauflage des Endspiels von 2003 gegen Australien in Marseille 12:10 (6:10). Der englische Superstar Jonny Wilkinson schrieb WM-Geschichte. Der Verbinder erzielte mit jeweils zwei verwandelten Straftritten in beiden Halbzeiten alle Punkte für England und avancierte mit nun 234 WM-Punkten zum erfolgreichsten Scorer in der Historie der Titelkämpfe. Australien gelang zwar durch Lote Tuqiri der einzige Versuch des Spiels, doch letztlich scheiterten die "Wallabies" immer wieder an der Verteidigung der Engländer. Stirling Morlock vergab zwei Minuten vor dem Ende mit einem misslungenen Straftritt die letzte Chance für die "Aussies", das Spiel noch einmal zu drehen.

Die Ereignisse rund um das Rugby-WM-Finalspiel 2003 sagen ganz nebenbei auch viel über das Verhältnis der Australier zu England aus.

  • Gross waren die Hoffnungen der Australier Weltmeister im eigenen Land zu werden. Als Titelfavoriten gingen allerdings die Neuseeländer und die Engländer in das WM-Turnier von 2003. Die neuseeländischen All Blacks wurden in einem packenden Halbfinalmatch noch 22:10 besiegt, doch den Engländern unterlag man in einem noch packenderen Finale in den letzten Sekunden der Verlängerung mit 17:20. Schlussendlich war es nichts mit dem dritten Titelgewinn der "Wallabies" nach 1991 und 1999. Dafür waren die Spiele in Australien eine einzigartige Werbung für den Rugby-Sport. Und wieder mal hatte Sydney's Olympiastadion historische Spiele gesehen - diesmal im Rugby: "One of the best games ever", so die Kommentatoren. "The best games ever" hiess es schon nach den Olympischen Spielen.
  • Die Verbundenheit der Aussies mit ihrem Rugby-Team wurde in diesen Tagen auf vielfältige Weise demonstriert: So strahlten in den letzten Tagen der WM die Segel des Sydney Opera House golden und der Tag vor dem Spiel wurde zum "Golden Day" erklärt, an dem nicht nur Schulkinder gold-grün trugen, sondern sogar der Premier John Howard sein morgendliches Lauftraining in diesen Farben absolvierte. Noch bis zum Halbfinale wurden die Wallabies immer wieder in den australischen Medien kritisiert. Doch dann standen die Aussies voll und ganz hinter ihrer Mannschaft. Die Sympathiwelle erfasste auch Australiens Kinostar Russell Crowe, der sich als Wallaby-Anhänger outete. Die Qantas, pinselte auf die Unterseite einer neuen Boeing 747 "Go the Wallabies". Die Unterstützung des australischen Heimpublikums nahm im Vorfeld des Spieles teilweise groteske Züge an. So veröffentlichte eine Boulevard-Zeitung ein Bild des englischen Helden Wilkinson als Vodoo-Puppe. Gott sei Dank haben sowohl Australier wie auch Engländer in der Regel einen ausgeprägten Sinn für Humor.
  • Die Engländer spielten bis zum Finale häufig unter ihrem Leistungsvermögen. Dort zeigten sie eine Meisterleistung an taktischer Organisation. Englands Star-Kicker Wilkinson erzielte im Finale 15 der 20 Punkte. Die Nummer eins der Rugby-Weltrangliste hat nach dem sechs Wochen dauernden World-Cup-Turnier im Final den Titelgewinner von 1991 und 1999 - die australischen Wallabies - mit 20:17 besiegt und sich im seit 1987 alle vier Jahre ausgetragenen Titelkampf als erstes Team der nördlichen Hemisphäre die prestigereiche William-Webb-Ellis-Trophy gesichert. Zudem gelang dem neuen Champion in einer dramatischen Partie die Revanche für die 6:12-Niederlage gegen Australien im WM-Finale 1991 im heimischen Twickenham.
    Es war ein Finalmatch ganz nach Geschmack der Zuschauer im Stadion: Tempostark, leidenschaftlich, kampfbetont - aber fair, weitgehend ausgeglichen und beiderseits offensiv. Dramaturgisch, hätte das Bild auch von keinem Drehbuchautor besser geschrieben werden können: Nach einer 5:0 Führung gerieten die Australier wegen zahlreicher Fehler bis zur Pause mit 5:14 in Rückstand. In der letzten Minute der regulären Spielzeit zogen die Australier dank einem verwerteten Strafstoss durch Drop-Kicker Elton Flatley mit 14:14 gleich und erzwangen die Verlängerung. Gleich zu Beginn der Nachspielzeit zog England durch Strafkick-Experte Jonny Wilkinson wieder mit drei Punkten davon. Anderthalb Minuten vor Schluss zog Flatley erneut gleich und nur 30 Sekunden vor Schluss der Verlängerung setzt Wilkinson den entscheidenden Drop-Kick zum 20:17. Rund 10 Millionen Engländer schauten sich das Spiel am Fernsehen an, im Stadion war Prinz Harry unter den rund 83.000 Zuschauern anwesend. Für die Engländer war es einer der wichtigsten sportlichen Erfolge seit der Fussball-Weltmeisterschaft 1966.
  • Einzigartig die Atmosphäre dieses Endspiels: Da standen zwei eng befreundete Nationen auf dem Rasen. Auf den Rängen trösteten nach dem Spiel Australier ihre englischen Freunde und Verwandte. Rugby verbindet die beiden Nationen es trennt sie nicht. Die historisch verwurzelte Rivalität zwischen dem Mutterland und seinen entflohenen Sträflingen mag voler Emotionen sein, sie ist aber fast völlig frei von Hass. Australiens Presse formuliert das noch plakativer: Kumpel gegen Freunde, Grün-und-Gold gegen Lilienweiss, die Fanatischen gegen die Barmy Army. Auf den Rängen liefern sich die Anhänger ein Wettsingen, dass jedem Beobachter Gänsehaut verschaffen muss. "Waltzing Matilda" gegen "Swing Low, Sweet Chariot". Geimsam singen die beiden Fangruppen schliesslich tausendfach "It's Been a Hard Day's Night". Und das nicht nur im Olympiastadion in Homebush Bay - auch vor wie vor den Grossleinwänden in der Innenstadt von Sydney. Nach dem Spiel mündet die Freude und Enttäuschung in Trinkgelage, die von Feuerwerken untermalt werden. Zudem gelang dem neuen Champion in einer dramatischen Partie die Revanche für die 6:12-Niederlage gegen Australien im WM-Finale 1991 im heimischen Twickenham.

    Noch ein wenig Rugby-Historie:
    Bei der Rugby-WM 1999 in Wales setzten sich die "Wallabies" aus Australien nach Verlängerung mit 35:12 gegen Frankreich durch und gewannen nach 1991 den zweiten Weltmeistertitel.
    Die Weltmeisterschaft 1995 holten die "Springböcke" aus Südafrika.
    Die erste Rugby-WM 1987 gewannen die neuseeländischen "All Blacks".

Tennis

Der garantierte Höhepunkt im Sportskalender sind die Australian Open im Januar in Melbourne. Doch immer wieder schafft es Australien auch in das Endspiel des Daviscups - und nicht selten gewinnen ihn die Aussies auch. Mit 28 Siegen (der letzte im November 2003) lagen die Australier in der Dauerwertung Ende 2003 nur knapp hinter den USA (31 Siege).

Wimbledon-Finalist Mark Philippoussis hatte Australien 2003 wie in Trance zum Daviscup-Titel geführt. "Es war, als hätte ich an der Linie gestanden und mir selbst beim Tennis spielen zugesehen", sagte der 27-Jährige nach dem 7:5, 6:3, 1:6, 2:6, 6:0 gegen Juan Carlos Ferrero.


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