Portrait



Was sind Australiens "Big 5"? Wenn es nach den Anfragen in unserem Forum geht wohl am ehesten Koala, Känguruh, Krokodil, Wallaby und Wombat. Kaum weniger beliebt und als "typisch australisch" werden auch Emus, Echidnas, Dingos, und Schnabeltiere als typische Vertreter der australischen Tierwelt gesehen. Wappentiere des australischen Staates sind übrigens Känguru und Emu.

In unserem Trendbarometer fragten wir im

Euro - Bergkänguru
Echidna - Kurzschnabeligel
Ingo Öland: Common Wombat - Nacktnasenwombat; Klicken Sie auf das Bild um eine vergrößerte Ansicht sehen zu können.
Ingo Öland: Saltwater Crocodile - Leistenkrokodil; Klicken Sie auf das Bild um eine vergrößerte Ansicht sehen zu können.
Ingo Öland: Bearded Dragon -Kragenechse; Klicken Sie auf das Bild um eine vergrößerte Ansicht sehen zu können.
Ingo Öland: Emu; Klicken Sie auf das Bild um eine vergrößerte Ansicht sehen zu können.

In Australien gibt es eine bemerkenswerte Vielfalt an Lebensformen: Hier leben 378 Säugetierarten, 828 Vogelarten (darunter 55 Papageienarten), 302 Reptiliennarten (300 Echsen und 2 Krodile), 140 Schlangenarten und 2 Arten von Krokodilen. Unter den Säugetieren sind nahezu die Hälfte Beuteltiere. Von den etwa 200.000 Tierarten, die in Australien leben, sind 96 % Wirbellose.

83 % der Säugetiere, 89 % der Reptilien, 90 % der Süßwasser-Fische und Insekten sowie 93 % der Amphibien sind endemische Arten, die nur in Australien vorkommen. Die Ozeane rund um Australien beherbergen etwa 4000 der 22.000 Fischarten weltweit sowie 30 der weltweit 58 Arten an Seegras.

In AUSTRALIEN-INFO.DE stellen wir Ihnen demnächst einige Vertreter der australischen Tierwelt vor und insbesondere wo Sie diese in Australien am besten beobachten können. Gegliedert sind diese Informationen in die Gruppe der
Säugetiere (Kloakentiere, Beutelsäuger und Höhere Säugetiere)
Vögel
Reptilien
Amphibien
Fische
Wirbellose
 
Ein übergreifendes "tierisches Thema" beschäftigt viele Reisende: Australiens giftige Tiere. Grund genug diesem Thema eine eigene Seite zu widmen.

Fotografen begeistern sich in Australien immer wieder für vielfältige Tierwelt. Bilder von australischen Tieren in AUSTRALIEN-INFO.DE werden Ihnen in den einzelnen Rubriken präsentiert dank freundlicher Unterstützung von unserem Partner Ingo Öland.
Auf seiner Homepage stellt der renommierte Naturfotograf noch viel mehr hochwertige Aufnahmen der australischen Fauna vor und beschreibt die Lebensräume der Tiere.
Wikipedia bietet eine guten Einstiegsartikel zur Tierwelt Australiens.
Unsere Reiseliteratur-Übersicht beinhaltet auch Bücher zur Bestimmung von Tierarten.

Entwicklung



Australische Pflanzen und Tiere haben sich in der Isolation von anderen Teilen der Welt entwickelt. Als der Urkontinent sich vor ungefähr 160 Millionen Jahren teilte, driftete Australien als Teil von Gondwanaland Richtung Südpol, wo Gletscher eine Grenze zu anderen Landmassen formten. Als sich das Erdklima erwärmte und die Gletscher schmolzen, stiegen die Weltmeere langsam auf ihre derzeitige Höhe, und die Landbrücken zu Neuguinea und Tasmanien verschwanden. Korallen bevölkerten die überfluteten Küstenebenen und formten so das Große Barriere-Riff in Queensland - heute das größte Lebewesen der Welt. Die riesigen Salzwasser-Krokodile des tropischen Australiens sind geschickte Raubtiere, die sich seit dem Aussterben der Dinosaurier kaum verändert haben. Die großen Beuteltiere und flügellosen Vögel Australiens starben vor 10.000 bis 20.000 Jahren aus, als der Kontinent trockener wurde und menschliche Jäger mit Hilfe von Feuer die Vegetation veränderten. Die Landwirtschaft und eingeführte Schädlinge wie Fuchs und Kaninchen haben in den vergangenen 200 Jahren der einheimischen Natur viel Schaden zugeführt und zum Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten beigetragen.

Nachtaktive Tiere beobachten



Spätestens nach dem ersten Aufenthalt in einem Nationalpark fallen sie einem auf: Die Australier, die nach Einbruch der Dunkelheit beginnen mit den Taschenlampen zu funzeln. Zuerst vor der Haustüre oder dem Zelt, anschließend rund ums Haus, später auch weiter entfernt im Gelände. Was machen die da eigentlich?
 
"Nightspotting" lautet die Antwort. Da viele australischen Tiere nachtaktiv sind gehen die Australier nach Sonnenuntergang mit einer starken Taschenlampe los, um Tiere zu beobachten. Oberstes Gebot: Die Tiere nie blenden. Da die Tiere zum Teil sehr empfindliche Augen haben, wird darum gebeten eine Taschenlampe zu verwenden, die mit einer roten Folie versehen ist. Ein weiterer Tipp aus der Praxis: Die meisten Ziele für das Nightspotting sind in exponierten und damit oft windanfälligen Lagen - also an der Küste oder im Mittel- und Hochgebirge. Selbst in der Wüste kann es nachts empfindlich kalt werden und daher sind ein Fleecepullover und lange, etwas wärmere Hosen zu empfehlen.
 
Außerdem darf man beim Wildlifespotting nicht unbedingt auf Blitzerfolge hoffen. Geduld und gute Vorbereitung wird auch hierbelohnt. Eine gute Quelle zur Vorplanung nächtlicher Tierbeobachtungen ist die Lektüre des Reiseführers "WildlifeWatching Australia" aus dem Lonely Planet Verlag. In den Nationalparks und Reservaten sollte man tagsüber auch noch von den Rangern Auskünfte einholen über jüngste Sichtungen der Tierart(en), für die Sie sich interessieren.
 
Wir haben im nachfolgenden einige vorwiegend nachtaktive Tierarten aufgelistet sowie gute Plätze zum Nightspotting. Wenn Sie weitere gute Plätze wissen, lassen Sie es uns wissen. Wer sich selbst eher zu den tagesaktiven Säugern zählt oder ungern auf Pirsch geht, kann sich alternativ die zahlreichen Nachttierhäuser in den Zoos und Tierreservaten ansehen. Ein besonders gelungenes Exemplar dieser Tierhäuser ist im "Alice Springs Desert Park" zu finden. Dort sind auch sehr seltene und damit schwierig zu beobachtende Wüstentiere, wie zum Beispiel die Bilbys zu sehen.
 
 
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