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Aber auch um die jüngsten Infos zur Reiseplanung abzurufen (Wetterbericht, Strassenzustand etc.) - zum Beispiel über unsere Tour-Tools abzurufen - ist der Zugriff auf das WWW während des Urlaubs sinnvoll.
Weitaus zeitgemässer ist jedoch der kabellose Zugang über WLAN (wird auch als Wi-Fi bezeichnet). Das eigene Endgerät, dass einem den Zugriff ins Internet ermöglicht, kann dabei sowohl ein Notebook/Laptop oder Netbook mit Wireless LAN-Karte sein wie auch ein internetfähiges Mobile Telefon oder auch ein internetfähiger Multimedia-Player - beispielsweise ein iPod Touch, der für das schnelle Überprüfen von E-Mails oder mal dem Abrufen einer detaillierten Wettervorhersage durchaus seinen Charme hat. IT_Freaks laden auch gerne mal "on Tour" neue Fotos und ein Update des Reiseberichtes in einen Blog (Internet-Tagebuch = Weblog, abgekürzt Blog).
Die Zugänge für WLAN-fähige Geräte werden als "Hotspots" bezeichnet. Diverse Übersichten finden sich hierzu im Internet. Eine übergreifende Suche über freie und kostenpflichtige Netzzugänge ermöglicht beispielsweise der Dienst "JiWire" in dem im Juni 2009 über 255.000 WLAN Zugangspunkte in 140 Ländern registriert waren.
JiWire Zum Zeitpunkt unserer letzten Recherche waren in dieser Datenbank gelistet für
Auf jeden Fall sollte man zur Recherche auch noch die "Hotspot Finder" der jeweiligen grossen Telefongesellschaften des
Landes hinzuziehen (z.B. von Telstra).
HotSpots von Telstra
Auch die Nachfrage bei Internetcafes vor Ort ist erfolgversprechend, da viele den Marketingwert einer öffentlichen Listung in solchen Übersichten (und die Anzahl von Reisenden, die mit dem Notebook unterwegs sind) bis dato noch unterschätzen. Zu den Gastronomie-Ketten, die ihren Kunden in Australien Netzzugriff per Hotspot gewähren zählen Starbucks und Mc Donalds.
Kostenlose Wi-Fi Hotspots sind eher selten, nachfolgend ein paar Übersichten:
Wi-Fi-FreeSpot Directory
Whirlpool: Free WiFi Hotspots
free-hotspot
Bequem, aber immer noch relativ teuer nicht immer sehr schnell ist der Zugang über das Mobiltelefon - in Australien "wireless broadband" genannt, wobei der Begriff Breitband in manchen Regionen schlichtweg ein Wunsch ist. Ein herkömmliches GSM-Handy kann per Kabel, Infrarotschnittstelle oder Bluetooth mit dem Laptop verbunden werden. Es bietet je nach zur Verfügung stehendem Übertragunsmöglichkeiten eine Übertragungs-Geschwindigkeit von 9,6 KB/sec über max. 96 kbit/s (GPRS) bis hin zu mehreren MBit/s (UMTS oder HDSPA).
Achtung: Die Kosten für den Abruf von Daten durch "Daten-Roaming" (also den Zugriff auf das australische Netz über eine Telekommunikationgesellschaften aus dem deutschsprachigen Raum) in Australien sind zum Teil horrend - 1MB kann leicht mehr als ein Euro kosten, unbedingt zuerst prüfen ob nicht per WLAN zugegroffen werden kann. Dies trifft auch und insbesondere die iPhone-Fans!
Sofern Ihr Laptop nicht über ein eingebautes Modem verfügt, benötigen Sie noch ein externes Modem, das beispielsweise den 3G-Standard bereits unterstützt. Es wird in Australien von den Mobilfunknetzbetreiber hauptsächlich als USB-Stick angeboten und kostete im Juli 2009 im Schnitt 100 bis 200 AUD kostet. Natürlich kann sich solch ein Modem auch in Deutschland, Österreich oder der Schweiz kaufen, einige wenige Notebooks sind bereits mit einem solchen Modem ausgerüstet.
Aus Kostengründen ist es ähnlich wie bei der mobilen Sprachtelefonie durchaus empfehlenswert, eine Karte von einem australischen Anbieter ("Prepiad") vor Ort zu kaufen. Hier ist man nicht an einen Vertrag gebunden kauft das Datenvolumen nach Bedarf im Voraus ein. Zu beachten ist, dass bei manchen Verträgen nicht genutztes Datenvolumen nach gewisser Zeit (z.B. 30 Tagen) verfallen kann. Informieren Sie sich bereits vor der Abreise über die aktuellen Angebote der australischen Mobilfunk-Anbieter. Zum Zeitpunkt unserer Recherche bot der Anbieter 3G den Abruf von 2 GB Daten für 29 AUD an. Nachfolgend Links zu den Prepaid-Angeboten für den Datenzugriff der Mobilfunkbetreiber.
Optus
Telstra
Three
Virgin Mobile
Vodafone
Datenübertragungsraten: Zu beachten ist, daß die Möglichkeiten für schnelle Datenübertragung mit GPRS bzw. UMTS meistens nur in den Ballungsräumen möglich sind. Sie werden im Outback diese Möglichkeiten kaum vorfinden. Und wenn diese Variante als "Internet per Satellit" angeboten ist sie meist erschreckend teuer.
Neben den kommerziellen Internetcafes gibt es auch noch weitere Stellen zum Netzsurfen: Z.B. öffentliche Bibliotheken.
Die Büros von "Student UNI Travel" bieten ausländischen Besuchern die Möglichkeit 15 Minuten kostenfrei aufs Internet zuzugreifen.
Detailinformationen zu den australischen Internet-Cafes wie Adressen, Öffnunsgzeiten, Tarife etc. finden sich zusammengefasst auf einigen Seiten:
Cybercafes Australia
Liste der Australian Public Internet Access Points
Internet Cafe Directory of Australia
World of Internetcafes
Es handelt sich dabei jedoch jeweils um keineswegs vollständige - Übersichten zu Internetcafes und öffentlichen Internet-Terminals. Es gibt noch viel mehr und der Markt verändert sich fast blitzartig.
Wer auf Reisen unabhängig von seinem Provider E-Mails empfangen will, kann sich einen neuen Provider-unabhängigen E-mail-Account besorgen. Allerdings erlauben auch viele nationale Provider wie T-Online den Abruf und das Versenden von EMails über eine Web-Schnittstelle, die von überall in der Welt aus erreicht werden kann. Die Entscheidung, welche Mailbox von welchemProvider genutzt werden soll muß jeder für sich treffen, hier können wir leider keine Empfehlung aussprechen.
Viele Freemail-Dienste weisen jedoch immer noch Mängel in puncto Sicherheit und Service auf. Zu diesem Ergebnis kam die Stiftung Warentest im August 2001 nach der Untersuchung von insgesamt 24 marktbedeutenden Gratis-Diensten - auch wenn sich die Situation inzwischen stark verbessert hat.
Aus Sicht der Redaktion von AUSTRALIEN-INFO.DE ist auch noch wichtig, ob man sich die Mails weiterleiten lassen kann und welche Speicherbegrenzung für den Account existiert. Ersteres spielt eine Rolle, wenn man nach der Reise den "Travel Account" auf die normale heimische E-Mail umleiten will, damit man nicht immer online die E-Mails lesen muss.
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Informationen Stand 11.08.09