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Remarkable Rocks
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Die drittgrösste Insel Australiens ist etwa 145 km lang, zwischen 900 m und 57 km breit und 60 km breit und hat eine Fläche von 4.405 Quadratkilometern. Die höchste Erhebung liegt bei 307 m.ü.M.. Die Insel liegt nur 16 km vom Festland bei Cape Jervis entfernt.
Der im Westen gelegene Flinders Chase Nationalpark 20 Prozent der Insel ein. Unter Tierfreunden wird die Insel als "absolutes Muss" gehandelt. Kein Wunder hier leben nach einer 891 Pflanzenarten (davon 46 endemisch), 18 Beuteltiere, 267 Vogelarten und 226 Fischarten. Auh die totalen Zahlen beeindrucken: Rund 15.000 Koalas, mehr als 400.000 Kängurus und Wallabies, 27.800 Pelzrobben oder Exoten wie 330 Schwarzkakadus. Und ... 185.000 Touristen pro Jahr in 2010. 1991 als wir das erste mal da auf der Insel waren kamen im Jahr 85.000.
Ausserdem gibt es lange Strände und gute Wandermöglichkeiten. Das Magazin National Geographic kürte die Insel Ende 2007 zur "schönsten Insel der Asien-Pazifik-Region". Ein anderes Etikett lautet "Australiens Galapagos". Auf der Insel finden sich auch zahlreiche Angebote im Ökotourismus. Die Insel ist in weiten Teilen landwirtschaftlich geprägt. Die Wirtschaft bestimmen Tourismus, Wein, Honig, Wolle, Fleisch und Getreide.
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| Lage | Kangaroo Island: 35° 49’ S 137° 16’ O
Orts-/Regionsdarstellung in Online-Karten |
| Zeitzone |
Aktuelle Uhrzeit:
GMT +9,5 Central Standard Time
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| Klima |
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| Einwohner | ca. 4.500, Hauptort Kingscote: ca. 1.700 (2007) |
| Gründung & Geschichte | Nach ihrer Entdeckung 1802 geriet die Insel wieder in Vergessenheit und blieb zuerst Wal- und Seehundfängern überlassen. Ursprünglich sollte die Hauptstadt von South Australia auf Kangaroo Island sein. Kingscote wurde bereits 1836 gegründet - früher als Adelaide. Ein alter Maulbeerbaum, der damals gepflanzt wurde, steht heute noch mitten in Kingscote. Zu wenig Trinkwasservorräte auf der Insel änderten die Besiedlungspläne zugunsten von Adelaide. Das First Post Office und das Hope Cottage Pioneer Museum erinnern an die Anfänge der Besiedlung.
Bis ca. 1945 gab es auf der Insel die Städte Kingscote, das um ein Haar die Hauptstadt von South Australia hätte werden können, den Fährhafen Penneshaw und eine Stadt dazwischen mit dem eigenartigen Namen American River. Der Rest der Insel bestand aus weitgehend unberührter Natur. Nach dem 2. Weltkrieg geriet die landwirtschaftliche Nutzbarkeit der Insel in den Blickpunkt der Entwicklung. 1961 wurde im Zentrum der Insel die Stadt Parndana gegründet, auch um Veteranen der australischen Armee, die hier seit 1948 angesiedelt wurden, eine Heimat zu bieten. Mitte der 60er Jahre war Kangaroo Island ein bis auf kleinere Gebiete im Westen (Flinders Chase National Park) und Süden intensiv agrarisch genutztes Gebiet. Ende der 60er Jahre begann ein Umdenken. Die Aufsiedlung in Parndana war weitgehend wirtschaftlich gescheitert, die Bestimmung von Kangaroo Island als Naturdenkmal geriet wieder in den Mittelpunkt. |
Individualreisende sollten möglichst drei Übernachtungen auf der Insel vorsehen. Wir raten dazu, zwei Nächte im Westen der Insel und eine Nacht im Osten zu planen. Wir empfehlen auf jeden Fall mindestens einmal auf der Insel zu übernachten und die Insel nicht nur als Tagesausflug von Adelaide aus zu bereisen, um abends die Pinguine nach Sonnenuntergang beobachten zu können. Organisierte Ausflüge nach Kangaroo Island werden von Adelaide als Ein- und Mehrtagesausflüge angeboten.
| Ihre Tage auf Kangaroo Island |
Wer sich als Selbstversorger länger im westlichen Teil der Insel aufhalten will, sollte sich mit Lebensmitteln im Supermarkt in Penneshaw oder Kingscote eindecken. |
| Aussicht | Spaziergänge durch und auf bis zu 40 m hohen Dünen aus weissem Sand können Sie in der Little Sahara (55 km SW Kingscote) machen. Zwischen Seal Bay und Vivonne tauchen sie wie aus dem Nichts aus. Wirklich lohnenswert. Die Wüste wächst übrgens im Jahr um zwei Zentimeter. |
| Wandern |
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| Literatur-Tipps | Reiseliteratur für South Australia |
| Flughafen | regional: Kingscote (KGC), international: Adelaide (Luftweg 60 km N) |
| Strassen | Adelaide liegt am Stuart Highway (Nr. 87), Entfernungen - jeweils auf direktem Weg
Adelaide via Cape Jervis: 180 km Allgemeine Information zu Strassenverhältnissen auf der Insel: Rund 85% der Strassen auf Kangaroo Island sind ungeteert, meist Splittstrassen. (Stand 2012). Die Hauptattraktion der Insel - der Flinders Chase National Park (Cape Couedic, Remarkable Rocks, Rocky River, Admirals Arch) - ist auf geteerter Strasse erreichbar.
Bitte fahren Sie vorsichtig und kalkulieren Sie mit maximal 60km/h ihre Strecken auf Kangaroo Island. Auf der gesamten Insel gibt es nur drei Polizisten (Stand 2012) und bis ein Rettungsdienst an einen Unfallort kommt kann viel Zeit vergehen. Auf der Insel gibt es keinen Notarzt. Für schwere Fälle wird der Helikopter des Royal Flying Doctor Service aus Adelaide organisiret und da vergeht schnell bis zu einer Stunde. Aktueller Strassenverkehrsbericht (Transport SA) |
| Schiff |
Fähre zum australischen Festland: Fahrzeug- und Passagierfähre Penneshaw (Kangaroo Island) - Cape Jervis (Südspitze der Fleurieu Peninsula, von Adelaide nach ca. 115 km) Sealink, Fahrzeit ca. 50 min. Die Überfahrt ist im Vergleich zu Fähren in Mitteleuropa mit ähnlichen Distanzen teuer. Vorreservierung während der australischen Schulferien dringend zu empfehlen.
Tipp für Online-Bucher: Wer eine Überfahrt für sein Mietfahrzeug reservieren möchte, trägt statt eines zum Reservierungszeitpunkt noch unbekannten KFZ-Kennzeichens "rental car" ein, ansonsten ist die Reservierung nicht möglich. Sealink Der Seegang zwischen Kangaroo Island und Cape Jervis ist zuweilen stärker. Es empfiehlt sich Teabletten gegen Reisekrankheit präventiv mitzunehmen. |
Sofern Sie eine Australien-Reise mit diversen Bausteinen (Flug, Mietfahrzeug, Inlandsflüge…) planen empfehlen wir Ihnen sich auch für die Buchung von Unterkünften von Experten beraten zu lassen. Nutzen Sie bitte unsere
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Nach Kangaroo Island fahren die meisten Besucher wegen der Tierwelt. Zu Recht: Wer nach Kangaroo Island reist, kann mit hundertprozentiger Sicherheit davon ausgehen, in freier Wildbahn auf Kängarus, Wallabies, Koalas, Seelöwen, Pelikane und schwarzen Schwänen zu treffen. Die Begegnung mit einem Schnabeligel, einem Echidna, ist möglich, in der richtigen Jahreszeit wird man auch eine grosse Zahl von Neuseeländischen Pelzrobben antreffen. Begegnungen mit Tieren, die andernorts nur als unplanbarer Glücksfall zu Stande kommen, sind hier nahezu sicher vorhersagbar. Wie ist dies möglich?
Um 1920 beschloss die australische Regierung, für den Fall, dass mit der einzigartigen Tierwelt Australiens etwas Negatives geschehe – die Kaninchen, Füchse und verwilderte Hauskatzen richteten bereits schwere Schäden an – eine Art Arche zu schaffen, auf der diese Tiere überleben würden können. Man entschied sich für Kangaroo Island. Hier lebten bereits Kängurus, Wallabies (kleine Kängurus) und Echidnas. Man fand hier Pinguine, Seelöwen, Pelikane und Seerobben. Was aber das wichtigste war, die nahezu unbesiedelte Insel von der Grösse des Bodensees war frei von Füchsen und verwilderten Hauskatzen. An eingewanderten Tieren fand man lediglich eine aus Ligurien stammende Bienenart, die heute nur noch auf Kangaroo Island existiert.
Man beschloss, weitere australische Tierarten anzusiedeln. Beim Koala gelang dies sehr gut, die Ansiedlung der Wombats scheiterte, weil man aus Versehen nur zwei männliche Tiere auf der Insel aussetzte. Bis heute gibt es auf Kangaroo Island keine freilebenden Wombats.
Heute ist Kangaroo Island für viele Tiere ein Habitat, in dem sie sicher und in Freiheit existieren können. Die Insel zählt heute knapp 4.000 Einwohner, die sich in der Inselhauptstadt Kingscote und im Fährhafen Penneshaw konzentrieren. Im Osten und Norden der Insel liegen auch die landwirtschaftlichen Betriebe, der Westen und Süden sind die Bereiche, die touristisch interessant sind. Auf der Insel lebten 2001 ca. 27.000 Koalas, 2006 wurden 16.000 gezählt. Während anderswo der Koala durch immer weiter schreitende Siedlungsräume vom Aussterben bedroht ist, bestand auf Kangaroo Island die Gefahr, dass sich zuviele Tiere die Futterquellen gegenseitig vernichten. Die Tiere wurden teilweise sterilisiert.
Kangaroo Island Koala Management Program
Bitte verzichten Sie darauf die Tiere zu füttern - besonders keine Kängurus. Sie fressen alles, was man ihnen hinhält (halten würde). Die Tiere gehen beim Verzehr von einem Stück Brot jämmerlich ein, weil ihre Mägen Brot nicht absorbieren können.
| Fauna |
Paul's Place |
| Flora | Die wasserarme Insel ist geprägt von Heide- und Dünenlandschaften. Ein üppigwachsender Akazienwald (Mallees) steht im Binnenland mit einer attraktiven gelben Blüte. |
Neben Marron (einem Süßwasserkrebs) und hervorragenden Schafskäse hat sich Kangaroo Island vor allem einen Namen für Honig und Wein gemacht. Es gibt mittlerweile auch Spritiousen-Spezialitäten.
| Honig | Kangaroo Island ist eines der ältesten Bienenschutzgebiete Australiens und berühmt für Honig aus den Pollen des Kangaroo Island-Eukalyptus. Die Bienen auf Kangaroo Island sind Einwanderer aus Italien, genauer Ligurien. Schon ein Jahr nach dem die ersten Bienen auf die Insel kamen wurde 1885 die Insel von der Regierung von South Australia zum Schutzgebiet für Bienen erklärt. Der Bienenart wird eine besondere Sanftheit zugesprochen. Angeblich werden Menschen von ihr nur sehr sehr selten gestochen. Weil die Biene so eine Besonderheit ist, darf man vom Festland auch keine Honigprodukte mitbringen. Der Genpool dieser wertvollen, von Krankheit weitgehend freien Bienenart soll schließlich entsprechend geschützt werden.
Honig ligurischer Bienen auf Kangaroo Island Isaland Beeheive |
| Wein | Aufgrund des milden Klimas haben sich seit 1990 diverse Weingüter auf der Insel niedergelassen. Viele ihrer Weine sind inzwischen preisgekrönt und es besteht in etlichen Betrieben die Möglichkeit, die köstlichen Tropfen zu probieren. 2008 wurden auf 200 Hektar von 20 Weingütern Wein angebaut. |
| Baden | Kangaroo Island ist keine "richtige Badeinsel". Nur wenige Sandstrände finden sich an der Nord- und Südküste. Das Wasser auf Kangaroo Island ist um etwa 3-5° C kühler als an der Festlandsküste bei Adelaide. Im heissen Hochsommer Südaustraliens ist es dafür angenehm erfrischend. Ein schöner, langer weisser Sandstrand liegt in der Vivonne Bay (64 km SW Kingscote), die als eine der schönsten Strandbuchten Australiens ausgezeichnet wurde. Zum Schwimmen eignen sich an der Nordostküste primär Emu Bay, Stoke Bay und Browns Beach. |
| Tauchen | Vor der Westspitze - dem Cape Borda (110 km W Kingscote) - können ca. 30 Wracks entdeckt werden. |
In der Wilson Road (30 km SW Kingscote) stellt eine Destillerie nach traditioneller Art Eukalyptusöl her (Besichtigung und Verkauf werktäglich). Als gutes Hausmittel gegen Erkältung (zum Inhalieren) und als Antiseptikum hat es sich vielfach bewährt. Ein überaus nützliches Souvenir.
Für Ihre Weiterreise finden Sie Tipps bei unseren Routen-Empfehlungen.
Folgende Ziele werden u.a. in den Tourtipps von AUSTRALIEN-INFO.DE vorgestellt:
Adelaide
Barossa Valley
Victor Harbour
Die zu Kangaroo Island passenden Links zu Google Earth werden Ihnen präsentiert mit freundlicher Unterstützung der South Australian Tourism Commission.
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Informationen Stand 27.04.12