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Für die Sportler wurden Top-Bedingungen geschaffen: Die meisten olympischen Sportarten - mit 85 Prozent der teilnehmenden Sportler - wurden in zwei Zonen ausgetragen, die nur 14 km voneinander entfernt liegen. Alle Sportstätten waren innerhalb von 30 Minuten vom Olympischen Dorf zu erreichen.
Als einmalig in der olympischen Geschichte wird bezeichnet, dass alle Sportstätten nicht mehr gekostet haben als vorgesehen und dass sie rechtzeitig fertig geworden sind.
Anfahrt am besten mit Fähre ab Circular Quay, Richtung Paramatta. Die Tour mit der Fähre ist sehr schön (ca. 5 $), die Fahrtzeit beträgt mit dem Schnellboot ca. 45 min, und bietet einen schönen Einblick in die zahlreichen Buchten des Hafens. Von der Anlegestelle der Fähre muss man dann entweder mit dem Bus zum Park fahren oder in ca. 20 min zu Fuss laufen.
Das "Stadium Australia" ist das Herzstück des Olympia Parks. Eine edle Konstruktion aus Glas, Stahl und Kunststoff - teilweise an ein Raumschiff erinnernd. Sie wurde eigens auhc für die Inszenierung der Eröffnungs-und Schlussfeiern konzipiert. Es ist das grösste in der olympischen Geschichte - rund 9.000 Plätze mehr als das Stadion in Los Angeles (Spiele von 1984). Das Stadion wurde am 6.3.99 mit einer gigantischen Feier zum Auftakt der Rugby-Saison eröffnet.
3,7 Milliarden Fernsehzuschauern blickten am 15. September 2000 um 23:09 h Ortszeit auf eine Frau, die damit endgültig zur australischen Nationalikone wurde - Cathy Freemann, australische Ureinwohnerin, die immer wieder Position bezogen hat für die Rechte der Schwarzen in Australien. Sie lief die Stufen zu einem illuminierten Wasserbecken hinauf, das von einem Wasserfall gespeist wird. Sie ging buchstäblich übers Wasser, senkte die Fackel hinein - und ein Flammenring stieg empor. Ganz futuristisch hob sich die Schale um Cathy Freemann, die von einem Wasserfall umgeben war. Die Schale wurde wie von Geisterhand den Wasserfall zum Stadionrand hinaufgefahren.
Mehr zur einzigartigen Inszenierung der Eröffnungsfeier finden Sie in unserem Newsletter 20/00.
| Kapazität |
110.000 Sitzplätze
nach den Spielen Umbau auf 80.000 Plätze. |
| Baukosten | 665 Millionen AU$. |
| weitere Zahlen | 58m Höhe, 1.500 Toiletten, 72 Essenstände, 53 Bars, sieben Restaurants und 15 Küchen. |
| Besichtigung | Einzige Möglichkeit mit Führung für 20 AU$. |
In direkter Nachbarschaft des "Stadium Australia" befindet sich der Superdome - Australien größte Sporthalle.
| Kapazität |
20.000 Sitzplätze
nach den Spielen Umbau auf 80.000 Plätze. |
| Baukosten | 197 Millionen AU$. |
Das supermoderne Wasserparadies wurde bereits 1994 eingeweiht. Es hat Restaurants, Shops und öffentlichem Badebetrieb. Hier feierten die Australier um ihren Star Ian Thorpe feuchte Erfolge in Serie.
| Kapazität | 12.500 Sitzplätze |
| weitere Fakten | 10 Bahnen im 50 Meter-Wetterkampfbecken, 8 Bahnen im 50-Meter Becken, Pool für Wasserpolo und Tauchwettbewerbe 33 x 25 m Becken, Wasserrutsche, Whirlpool, Kinderbecken, Thermalbecken, Sauna und Dampfbäder. |
Thomy Haas holte hier seine Silbermedaille.
Das Wasserball-Stadion wurde am 28.4.00 als letzte dauerhaft geplante Sportarena für die Spiele eröffnet.
Wohl der tollste Platz für Segelwettbewerbe, den es je für olympische Spiele gab.
Für die Premiere dieser Sportart ga es wohl keinen besseren Platz als zwischen Oper, Hafenbrücke und Botanischem Garten. Die Bilder des Wettbewerbs müssen die australischen Touristiker zu Freudensprüngen veranlasst haben ;-)
Hier wurden die tollsten Parties gefeiert. Die Wettbewerbe starteten mit Rockmusik und Sportler aller Nationen wurden gleich strak umjubelt. Für Australier wurde der weisse Sand zu goldenem Boden. Das Stadion inmitten der Traumkulisse hatte absoluten Kultcharakter. Die umstrittene Arena wird nach Olympia wieder abgerissen.
Die Seen von Penrith liegen am westlichen Stadtrand von Sydney.
Der Goldplatz der deutschen Reiter
Die Seen von Penrith liegen am westlichen Stadtrand von Sydney.
Um auch bei weniger attraktiven Veranstaltungen die Reihen zu füllen, müssen Besucher besonders populärer Sportarten - Beachvolleyball etwa oder Boxen, Radfahren, Tennis und Turnen sowie Leichtathletik bei Endkämpfen - mindestens ein zusätzliches Ticket vom "Typ 2" erwerben. In diese Kategorie fallen Disziplinen wie Baseball, Fußball, Handball, Hockey oder Volleyball. Wer die Eröffnungs- oder Schlußfeier im Olympiastadion erleben will, wird sogar zur Abnahme von mindestens vier "Typ 2"-Billetts gezwungen. 1996 wurden für Atlanta in Deutschland etwa 50 000 Eintrittskarten verkauft.
In der Schweiz:
über Kuoni Reisen.
In Australien:
5 Millionen Tickets sind ausschliesslich für den Verkauf an Australier bestimmt.
Sydney erwartete 200.000 ausländische Besucher, 15.000 Athleten und Trainer, 30.000 Medien-Mitarbeiter, 100.000 freiwillige Helfer und Teilzeitarbeiter und dazu die Besucher der Wettbewerbe. Mindestens 400.000 Australier wurden während der Spiele in Sydney erwartet.
Kalendarisch beginnt der Frühling in Australien traditionell am 1. September. Zu Kolonialzeiten bekamen die Soldaten, die die Sträflinge bewachten, an diesem Tag ihre Sommeruniformen. Und nur deshalb fangen noch heute in Australien die Jahreszeiten am Monatsersten an. Nach mitteleuropäischem Verständnis wäre natürlich der Tag der Tag und Nachtgleiche - im Jahr 2000 der 20. September - das korrektere Datum. Bei den ersten Spielen in Australien wurde 1956 in Melbourne das Olympische Feuer übrigens erst am 22. November entzündet. Noch kurioser: Damit wenigstens ein bisschen Sommerfeeling aufkommt startete die Sommerzeit in einigen Bundesstaaten bereits zum 27. August und somit 4 Wochen früher als sonst üblich.
Kurzporträt der Olympiastadt 2000 - Sydney
Berechtigte Frage: Ist Australien die Sportnation?
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Informationen Stand 05.06.08