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Die Auswahl erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Aufgrund der häufigen Änderungen können wir für die nachfolgenden Angaben leider keine Gewähr übernehmen. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie Verbesserungs- und Ergänzungsvorschläge haben. Vielen Dank.
GEO Special Australien | |
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Kennen Sie jemand in Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis, den Sie für Australien begeistern wollen - und das möglichst ohne platte Klischees? Dann empfehlen wir wärmstens und besten Gewissens den neuen Favorit der Redaktion: Seit August 2005 ist die aktuelle Ausgabe des GEO Special Australien im Handel. Die 8 Euro für das Heft sind wirklich gut angelegt. Der Preis wird schon allein durch den hervorragend recherchierten Infoteil gerechtfertigt, der so manchen kleinen Reiseführer blass aussehen lässt. Wer genauer hinschaut entdeckt auch bekannte Namen, wie den von Elfi H. M. Gilissen, die einerseits sehr empfehlswerte Reisführer schreibt und andererseits hinter zahlreichen Musik- und Filmtipps bei AUSTRALIEN-INFO.DE steckt. Auf gewohnt sehr hohem Niveau bewegen sich Layout sowie Bild- und Textauswahl. Anspruchsvolle Unterhaltung mit hohem Nutz- und Vorfreudewert. GEO ist es damit - wieder einmal - gelungen die Messlatte für journalistische Qualität in der Australien-Berichterstattung weit nach oben zu legen. Tipp: Teile Fotokopieren und Tipps herausstreichen. Das Heft ist zu schade für den australischen Wüstenstaub.... Fazit vorweg: Ein hervorragend gemachtes Heft, das sich vor und nach einer Australien-Reise bestens als Leseurlaub eignet. Zu den Themen im Einzelnen:
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ADAC Australien Premium Reiseführer | |
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Das Format ist für Reiseführer eher ungewöhnlich: Es erinnert an einen kompakten Atlas im A5-Format. Auf rund 230 Seiten wurden in Kooperation mit dem Verlag Wolfgang Kunth rund 400 Fotos, Stadtpläne und ein Kartenteil untergebracht. Auffallend modern und gut aufgeräumt präsentiert sich das Layout. Die Vorstellung von Städten und Reisrouten findet sich in einem Teil der sich "Smart starten" nennt und der knapp 20 Seiten umfasst. In diesem Teil hat der Reiseführer seinen höchsten Nutzwert und er erinnert im Stil stark an die Reiserouten-Beschreibungen und Stadtführer die ADAC-Mitglieder aus ihrem Tourset kennen. Generell zielt der Reiseführer jedoch nicht auf das detailverliebte Publikum, das sich typischerweise Reiseführer aus Reihen wie Lonely Planet der Stefan Loose kaufen würde. So sind die Texte vergleichsweise "Mainstream", "gute Wertarbeit" aber auch frei von überraschenden Recherche-Erkenntnissen von Insidern. Wie man beispielsweise eine Stadtrundfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln absolviert, ist nicht Thema dieser Reiseführer. Als Basislektüre für Teilnehmer einer Gruppenreise eignet sich dieser Reiseführer recht gut. So sind viele Ideen für Tagesausflüge und Besichtigungen in den Städten enthalten. Zufrieden dürften die Leser sein, die vor allem optische Opulenz und eine gute Bilderauswahl zu schätzen wissen. Viele Platz wird bei den Beschreibungen der Bundesstaaten den Fotos eingeräumt, meist nehmen sie zwei Drittel der Seite ein und werden auch gern großflächig platziert. Zu sehen sind vor allem Landschaften, Tiere und Pflanzen. Wer sich für ein Reiseziel gern vor allem über Bilder inspirieren lässt, der dürfte mit diesem Reiseführer nicht schlecht fahren. Der mitgelieferte Kartenteil eignet sich für eine grobe Orientierung, aber nicht wirklich für die tatsächliche Orientierung von Selbstfahrern im Land. Dazu hat der Atlas-Teil einen zu groben Maßstab. Wer sich eine Kombination von Reiseführer und Karte kaufen will, sollte auch zuvor überlegen wie er das Kartenmaterial hauptsächlich zu nutzen gedenkt. Wer gerne seine Reisen am Schreibtisch oder Esstisch plant, ist mit einer separaten Karte oft besser bedient als mit dieser integrierten Lösung. So mancher markiert sich auf so einer Karte die Orte die ihn interessieren und macht evtl. noch Notizen zu zusätzlichen Orten. Tipp: Wer eine solche Karte bei diesem Reiseführer vermisst, hat als ADAC-Mitglied die Möglichkeit über das ADAC-Tourset sich zusätzliche Reiseplanungskarten kostenlos zusenden zu lassen. Erstaunlicherweise verzichtet der Reiseführer auf derartige explizite Querverweise welche Services im Detail den Mitgliedern des Automobilclubs sowohl von ihrem eigenen Club wie auch von den Partnerclubs in Australien angeboten werden. Nicht unbedingt "premium" ist auch die Ausstattung: Wir vermissen einen Einklapper oder noch besser, zwei drei Lesezeichne-Fäden, wie man sie von vergleichbar gebundenen Atlanten kennt. Das wäre deshalb praktisch, weil die Inhalte verteilt untergebracht sind - in den Beschreibungen der Städte und Autotouren, auf den Präsentationsseiten der Region, einer Adressübersicht und dann im Kartenteil sowohl vor der Beschreibung des Bundesstaates wie auch im Atlas am Ende des Reiseführers. | |
ADAC Reisemagazin[35] Australien | |
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Unterhaltsam gemachtes Sonderheft des ADAC Verlages, das aber in der Qualität sich nicht ganz mit "GEO Special" und "abenteuer & reisen" messen kann. Aber ebenfalls recht interessant aufgemacht. Steht natürlich auch im Redaktions-Bücherschrank... | |
HB Bildatlas | |
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Der HB Bildatlas ist nun mittlerweile auch schon ein Jahrzehnte lang vertrautes Medium. Während die namensgebende Zigarettenmarke ein aktues Imageproblem hat und deren Anhänger lagsam regelrecht "aussterben", erfreut sich der Bildatlas nach wie vor einer treuen Fangemeinde. Kein Wunder: Ist das Produkt doch irgendwo zwischen GEO Special und einem reinen Bildband angesiedelt. Ein paar kurze Infohäppchen, leicht verdaulich und vor allem schöne Bilder. Keine Aufreger, alles irgendwie gefälliger Mainstream. Aber eben auch ein netter Anhaltspunkt, wenn man sich überlegt ob einen die Ansichten des Reisezieles reizen könnten.
Für die Hefte werden Fotografen für Exklusivfotos verpflichtet, das Design ist immer wieder mal modernisiert worden und kommt nun klassisch-modern daher. Jedes Kapitel bietet eine "Nicht versäumen!"-Liste, worin die besten Sehenswürdigkeiten jeder Region kompakt gelistet werden. Zusätzlich gibt es zahlreiche Reisetipps für jeden Geschmack und Ratschläge für Unerkünfte und Restaurants. | |
DUMONT Bildatlas 273 - Australiens Osten | |
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Die frühere HB Bildatlas Serie hat - endlich - den Namen der Glimmstängel aus dem Seriennamen getilgt und heisst nun DuMont Bildatlas. Auf der Titelseite Australiens Knuddel-Icon: ein Koala. Aufgefächert wird die reichhaltige Palette von Australiens Ostküste: Städtische Kultur in Sydney oder Brisbane, die uralten Traditionen der Ureinwohner am Cape York, großartige Landschaften mit Küsten-Regenwäldern und Outback-Steppen, die Korallen- und paradiesische Inselwelt des Riffs. Vorgestellt wird auch die subtropische Insel Lord Howe und die Koalaklinik in Port Macquarie. Für die Fotografie zeichnet mit Holger Leue ein Fotograf verantwortlich, der den Nutzern von AUSTRALIEN-INFO.DE als Top-Fotograf mit zahlreichen Publikationen bestens bekannt ist. Der Münchner Autor Wolfgang Veit bürgt für Australien-Know-How, schlesslich publiziert er bereits seit Jahren über Down Under. Die Themen des Bildatlanten:
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HB Bildatlas 322 - Australien - Westen · Süden · Tasmanien | |
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Dieser Bildatlas ist quasi die korrespondiere Ausgabe zu der, die sich primär mit dem Osten und Norden des Landes beschäftigt. Auf der Titelseite findet sich Australiens zweites Icon: ein Känguruh. Das Autorenpaar Bruni Gebauer und Stefan Huy bereist seit vielen Jahren Australien und hat ereits zahlreiche Reiseführer publiziert. Der Münchner Autor Wolfgang Veit bürgt für Australien-Konw-How, schlesslich publiziert er bereits seit Jahren über Down Under. In sechs Kapiteln werden die Kontraste der australischen Regionen vorgestellt: von den historischen Lagerhäusern in Hobart auf Tasmanien bis zum Kakadu Nationalpark im äußersten Norden. Von den Surfstränden im Südosten bis zur herrlichen Unterwasserwelt am Ningaloo Reef weit im Westen. In den Stadtansichten werden Melbourne, Adelaide und Perth porträtiert. Die Themen des Bildatlanten:
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Australien | |
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Ein Klassiker der Reisevorbereitung - jetzt unter dem Dach von Polyglott. Vor allem bekannt für 1a Fotoqualität (und darin nahezu unschlagbar gut - GEO hat hier scharfe Konkurrenz), informative Texte von Fachautoren in teilweise Feuilleton-Qualität. Aber überhaupt kein Buch zum Mitnehmen: Zu dick, zu wenig konkrete Tips. Eben bestens geeignet um die Vorfreude anzuheizen und für Erinnerungen danach. Ein Buch für den Wohnzimmertisch und nicht für das Handschuhfach oder den Rucksack. | |
Das Australien-Lesebuch | |
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Der Mana Verlag ist Spezialist für Australien und Neuseeland. Das Buch trägt den Untertitel "Alles, was Sie über Down Under wissen müssen". Das ist ein ganz schön hoher Anspruch. Natürlich ist in so einem Werk nicht wirklich alles drin, aber was die renommierte Autorin Barbara Barkhausen an Themen in diesem Buch streift ist schon sehr, sehr umfangreich. Die in Sydney lebende Autorin weiß bestens worüber sie schreibt. Sie tut das darüber hinaus mit einer Liebe zum Detail, die auch eingefleischte Australien-Fans begeistert und mit neuen Informationen füttert. Wir haben sie ja schon mehrfach in unserem Newsletter als kundige Tippgeberin vorgestellt, ihre Kolumnen in diversen Publikationen sind sowohl informativ wie auch unterhaltsam. Ihr Schreibstil macht immer Lust auf mehr. Dieser Leselust lässt sich nun im Australien-Lesebuch bestens frönen. Dazu kommen noch 350 farbige Bilder, die die Themen entsprechend illustrieren. Das Lesebuch eignet sich für alle, die über die Inhalte von Reiseführern oder Ratgebern mehr über Down Under wissen wollen - sei es weil man überlegt dort zum Reisen und Jobben hinzufliegen, eine Rundreise zu machen oder gar nach Australien auszuwandern. Barbara Barkhausen beschreibt die Tier- und Pflanzenwelt und Australiens spektakuläre Landschaften. Der Leser erhält einen Eindruck von Australiens Einwanderungsgeschichte: von James Cooks Entdeckung des "geheimen Südlandes", über die Ankunft der ersten Flotte und die lange Geschichte als Sträflingskolonie, bis zu den Abenteurern und Helden des Outbacks. Es berichtet vom Goldrausch Mitte des 19. Jahrhunderts und der Entstehung des modernen Staates Australien. Natürlich wird der Streit zwischen Melbourne und Sydney reflektiert, weshalb letztlich die Hauptstadt Canberra vom Reißbrett entstand. Ein Kapitel ist der Herkunft und Kultur der Ureinwohner gewidmet. Barkhausen porträtiert die Lebensweise und Mythen der Aborigines, erzählt die Geschichte ihrer Verfolgung und Unterdrückung und nennt welche Bemühungen um Versöhnung seitens der weißen australischen Gesellschaft mehr oder minder erfolgreich sind. Einen guten Teil des Buchs nehmen Artikel zur aktuellen Situation in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ein. Die Lebensart, Kultur und Mentalität der Australier ist ein weiterer Schwerpunkt. Barbara Barkhausen hat für das Buch eine Reihe deutscher Einwanderer porträtiert. | |
Australien - Heimat der Träume | |
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Haben Sie sich auch schon manchmal gewünscht, dass Sie gerne ein paar richtig gut geschriebene Texte gerne zu einem Reiseziel lesen würden, am besten aus ganz unterschiedlichen Perspektiven und aus unterschiedlichem Kontext sowohl inhaltlich wie zeitlich? Freddy Langer, Leiter des sehr lesenswerten Reiseteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, hatte offensichtlich auch diesen Wunsch. In seinem Reiselesebuch "Australien" stellt Langer unterschiedliche Weltsichten über Australien zusammen. Es ist eine Mischung von Artikeln prominenter und weniger prominenter Autoren, die in ihrer Zusammenstellung wiederum einen zusätzlichen Mehrwert an Erkenntnis geben. Der Quellen- und Autorennachweis ist erfreulich ausführlich gestaltet, so dass das Buch einlädt zu weiteren Lesereisen nach Australien mit ganz unterschiedlichen "Reiseleitern": Bruce Chatwin erzählt den Schöpfungsmythos der Aborigines und James Cook schildert die erste Begegnung mit Aborigines, auch ein Märchen der Aboriginies ("Das große Wasser") ist Teil des Buches. Höchst lesenswerte Texte der Reiseschriftsteller Paul Theroux, Cees Nooteboom und Bill Bryson berichten über zuweilen sehr akribisch beschriebene Details. Vorgestellt wird auch das Australien-Bild des Zoologen Alfred Brehm und des Forschungsreisenden Ludwig Leichhardt. Vervollständigt wird die Zusammenstellung durch Reportagen aus jüngerer Zeit. Themen sind dabei unter anderem der Alltag im Opalstädtchen Coober Pedy und eine Schlauchboottour auf dem Franklin River. Letzter Artikel stammt von Langer selbst. Es werden aber nicht nur Reportagen vorgestellt, die auch schon einmal im Reiseteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung abgedruckt waren. Der Curdimurka Outback Ball in Südaustralien wurde bereits 1996 porträtiert von Andreas Obst, einige Jahre später gab es auch einen Fernsehfilm darüber. Die Reportage von Walter Schoendorf entstammt dem Online-Portal travelbook.de. Auch hier werden Archivschätze wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um Reportagen aus dem Reisemagazin Globo, dem hier ein kritischer Rückblick gewidmet wird. ("Die journalistische und ästhetische Qualität der Reportagen ging bei Globo oftmals im Themen- und Werbemix unter.") Das Reiselesebuch von Freddy Langer beweist dass es sie noch gibt: die hohe Schule des inhaltlich anspruchsvollen Journalismus zu Reisethemen, abseits des weit verbreiteten "Durchlauferhitzers" für die Werbebotschaften der Tourismusindustrie. Mit Cees Nooteboom hat Langer einen Auszug von einem der heute international renommiertesten europäischen Schriftsteller in das Buch aufgenommen. Der Romanautor, Lyriker und Reiseschriftsteller Cees Nooteboom sagt von sich selbst, sein Leben bestehe "aus Reisen, Sehen und daraus, dieses anschließend in Bildern auszudrücken".
Freddy Langer ist bereits seit September 1989 beim Reiseblatt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dessen Leitung er im April 2002 übernahm. Sein Name steht für hochwertige Reisereportagen. Er ist Autor einiger Amerika-Bücher, darunter der Band "Route 66 - The Final Cut". Eine Sammlung seiner Reportagen, Glossen und Feuilletons aus dem Reiseblatt ist unter dem Titel "So weit. So gut" erschienen.
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Australien - Heimat der Träume | |
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Holger Leue arbeitet als selbständiger Reisefotograf für internationale Bücher und Zeitschriften. Er hat sich auf den südpazifischen Raum spezialisiert. Die eindrucksvollen Bilder stellen das Land in seiner ganzen Vielfalt und Weite vor. Von den südlichen Stränden über die Korallenwildnis des Great Barrier Reef und den Ayers Rock bis zur Goldgräberstadt Kalgoorlie in Westen. Die begelitenden Texte stammen von Robert Lawlor. Er lebt seit den 80er Jahren regelmässig in Australien und beschäftigt sich intensiv mit der Kultur der Aborigines. Die Texte erklären Schöpfungsmythen und Naturerscheinungen. (174 Seiten, Taschenbuch) | |
abenteuer & reisen: Australien entdecken und erleben | |
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Dieses Buch möchte den Spagat schaffen zwischen Einstimmung und praktischem Reiseführer. Wir empfinden es jedoch für die Reise selbst aufgrund zu wenig Infos nicht so geeignet. Dafür machen die 191 Seiten mit vielen Erlebnisberichten Lust auf Australien-Reisen. Im Vordergrund: Nette Stories und Lifestyle-Infos für Genussreisende, die z.B. viel Wert auf Restauranttips legen. | |
Merian | |
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Merian Chefredakteur Andreas Hallaschka ist sichtlich begeistert von Australien. Im Editorial zum Heft vom Januar 2012 schreibt er ihm seien Australien und die Australier immer vorgekommen wie das Beste aus zwei Welten: die Lockerheit der Amerikaner und die grandiosen Landschaften auf der einen Seite und die Verbindlichkeit der Europäer und ihre Kultur auf der anderen Seite. Merian widmet sich zum fünften Mal in seiner Geschichte dem fünften Kontinent. Autoren und Fotografen haben eindrucksvolle Geschichten und Bilder gesammelt, die in gewohnt hochwertiger Qualität umgesetzt wurden. Gefreut haben wir uns insbesondere über die Artikel unserer Newsletter-Leserin Julica Jungehülsing. Sie lebt inzwischen schon seit zehn Jahren in Sydney und versorgt uns und unsere Leser immer wieder mit aktuellen Tipps und Informationen – auch zu echten Geheimtipps. Julica Jungehülsing stellt ab Seite 32 Sydney vor und begibt sich ab Seite 54 in das Herz Australiens auf den Larapinta Trail. Hansjörg Falz beschreibt das Museum of Modern Art in Hobart (Tasmanien) als "Die Höhle des Provokateurs". Marc Bielefeld war in Westaustralien unterwegs und beschreibt sowohl die Begegnung mit einem Walhai bei Exmouth in "Rendezvous mit dem Riesen" wie auch mit Einzellern, lebende Steine die am Hamelin Pool in der Shark Bay zu finden, sogenannte Stromatolithen. In einem Bericht von Charlotte von Saurma und eindrucksvollen Bildern von Philip Koschel wird Fraser Island vorgestellt. Charlotte von Saurma porträtiert auch Melbourne unter dem Titel "Das Glück der Vergangenheit". Martin Tschechne widmet sich in "Die Wahrheit der Honigameise" den Bildern der australischen Ureinwohnern. Besonders australisch ist auch die Geschichte von Hansjörg Falz über Pubs im australischen Hinterland. Sie handelt von Rudd's Pub in der Tooth Street von Nobby, einem "historical Pub" der als "wirklich wahres australisches Erlebnis" seit 2004 Kultcharakter hat oder vom Royal Hotel in der Clarke Street von Hill End. | |
abenteuer & Reisen Special Australien | |
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Sonderausgabe des renommierten Urlaubermagazines. Stellt viele Reiseführer in den Schatten. Reportagen und ausführlicher Info-Guide. Man merkt deutlich, dass die Redaktion versucht hat das Vorbild "GEO Special" in puntco Qualität zu überbieten. Sehr lohnend. Die Redaktion findet GEO und abenteuer & reisen einander ergänzend - für Australien-Fans lohnen sich in jedem Fall beide. erschienen im Februar 2004 |
Freiheit erleben - 12 Monate mit dem VW-Bus durch Neuseeland und Australien. | |
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Das Buch von Gunter Behlig beschreibt einen Traum, den wohl viele haben aber selten auch verwirklichen: Einmal mit dem eigenen Auto die schönsten Länder der Welt bereisen. Im VW-Campingbus ging es ab Ende 2002 14 Wochen lang durch Neuseeland wobei auf den beiden Inseln 12.589 km zurück gelegt wurden. Damit war Behlig in fast jedem Winkel, denn im Schnitt bereist man innerhalb von 4 Wochen das Land und legt ca. 5000 km zurück. In Australien wurden in neun Monaten 38.948 km absolviert. Was dieses Buch besonders macht ist, dass man neben den typischen Beschreibungen von Reiseerlebnissen auch praktische Informationen erhält, wenn man mit seinem eigenen Fahrzeug Down Under unterwegs sein will. | |
Nächste Ausfahrt Buschhotel - Australische Abenteuer | |
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Vielleicht zählen Sie ja auch zu den interessierten Zuschauern des ARD-Weltspiegels oder des Auslandsjournals vom ZDF. Dann könnte es sein, dass sie auch jene kleinen Reportage-Preziosen zu schätzen wissen, die dort die Auslandskorrespondenten der öffentlich-rechtlichen Anstalten zuweilen unabhängig von der Tagesaktualität senden können. Jürgen Bertram hat fünfzehn Jahre für den NDR als Auslandskorrespondent gearbeitet, davon acht Jahre in China und fünf in Südostasien mit Sitz in Singapur. In dieser Zeit gehörte auch Australien zu seinem Berichterstattungsgebiet. Er hat über Jahre hinweg das Bild der Deutschen über Australien durch Berichte im "Weltspiegel" mitgeprägt. Gemeinsam mit seiner Frau Helga sind beide erklärte Liebhaber Australiens. In ihren Geschichten berichten sie von Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen und zeichnen so ein Mosaik des australischen Alltages. Das Ehepaar Betram hat ein besonderes Gespür für die kleinen Geschichten rund um kuriose Lebensläufe und extreme Schauplätze. So scheuen sie nicht die äusserst holprige Anreise auf der Strasse zu einem Ehepaar, das in der Nullarbor Plain entlang der Strecke des Indian Pacific dem wohl einsamsten Bahnhof der Welt vorsteht. Per Zufall stossen sie auf Sarah Marquis, eine junge Schweizerin, die mit ihrem Hund 15.000 Kilometer durch Australien tourte. Die Bertams schildern zahlreiche Begegnungen mit Australiern der unterschiedlichsten Art: Eine andere eindrucksvolle Begegnung gab es mit Ian Loxton, einem pensionierten Goldgräber in der größten Goldmine der Welt. Bei den Viehzüchtern in New South Wales erlebten die Bertrams wie diese sich mit hausgemachten Umweltproblemen herumschlagen. Die Autoren schildern sachlich und einfühlsam zugleich wie die Aboriginal People gegen den Niedergang ihrer Kultur und insbesondere den Feind Alkohol ankämpfen. Ein sehr lesenswertes Büchlein mit kleinen Storyhäppchen. Ideal auch als anspruchsvollere Bett- oder Zuglektüre. Das Ehepaar Helga und Jürgen Bertram hat seine Australien-Liebe übrigens in zahlreichen weiteren Publikationen und Fernsehesendungen dokumentiert. Immer wieder mal im TV wiederholt wird die Sendung "Ein australisches Abenteuer" aus 2003, die Bertramsche Entdeckungen an der australischen Westküste zeigt. | |
Wildwest. Mit dem Jeep durch das Never- Never Land | |
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Das Buch "Australien Wildwest" aus dem Jahr 1998 ist auch heute noch hochaktuell. Beschrieben wird eine Jeeptour über 8.000 Kilometer. Auch hier werden schon Charaktere vorgestellt, die in der Wildnis überleben und sich behauptet haben, mal gut mal schlechter. 281 Seiten, erschienen 1998 | |
Frühstück mit Kängurus | |
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Wie wäre es mal mit einer etwas alternativen Form von Reiseführer? Eher so einer Mischung aus Roman, Reisebericht, Satire und Autobiographie? Bill Bryson ist in diesem Punkt eine Institution. Irgendwie so gar nicht vergleichbar mit deutschen Satirikern, die sich darin auch schon mal versucht haben (Kennt noch jemand die Reiseberichte von Walter Sedlmayer oder "Feuersteins Reisen"? Hardy Krügers Fernreisen waren eher unfreiwillige Satire gekoppelt mit Selbstbeweihräucherung) Also: Bill ist in diesem Buch auf einen abenteuerlichen Streifzug durch Australien. Man sollte allerdings auch ein bisschen Sinn für Humor und deftige Formulierungen mitbringen sonst macht dieses Buch keinen Spass. Bryson konzentriert sich auf die (alltäglichen) Verrücktheiten. So stellt er einen Ort vor, der bis in die 90er ohne Elektrizität auskam, eine skurrile Zusammenstellung von Coffee Shops und Restaurants (Bryson liebt es essen zu gehen), einen Riesenerdwurm und die angeblich giftigste Kreatur der Erde - die Würfelqualle. So richtig entfaltet sich aber die Qualität des Buches erst in der englischen Originalversion - "In a Sunburned Country". Der Autor spielt, nein, er jongliert regelrecht mit den Worten. Er verwendet sie in allen Facetten. Echauffiert sich, verfällt in poetische Prosa oder hat schlagartige Eingebungen. Da geht in der Übersetzung doch so mancher Zwischenton flöten. Kleine Kostprobe "The sea snakes are especially unnerving, not because they are aggressive, but because they are inquisitive. Stray into their territory and they'll come to check you out, all but rubbing against you in the manner of cats seeking affection. They are the most sweet-tempered creatures in existence. But cross them or alarm them and they can hit you with enough venom to kill three grown men." Es ist vielleicht nicht sein allerbestes Buch (er hat auch einige über die USA geschrieben) aber für Australien-Interessierte, die nicht alles bierernst sehen sicher ein Buch, dass mehr als nur ein paar Schmunzler hervorruft. Englische Originalversion - "In a Sunburned Country" bei Amazon.
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Spuren. Eine Reise durch Australien. | |
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Mit 27 Jahren machte sich die Autorin an die hindernisreiche Verwirklichung eines verrückten Traums: mit Kamelen die australische Wüste von Alice Springs bis Shark Bay zu durchqueren. Nach einer zermürbenden Vorbereitungszeit zieht sie mit ihrer Karawane los: für acht Monate mit vier wilden Kamelen und einem Hund. Neben der reinen Reise ist es aber auch der Weg zu sich selbst. Zu einer Selbständigkeit, die in der australischen Gesellschaft wo - meist noch - die Männer dominieren - ungewöhnlich ist. Robyn will mit Kamelen die australische Wüste durchqueren. Zuerst folgt ein regelrechter Vorbereitungskampf mit besoffenen Farmern und sadistischen Kamelhändlern. Auch die eigene praktische Ungeschicklichkeit ist ihr im Wege. Die Wueste nutzt sie auch zur inneren Selbstreinigung. Es gibt viele, die behaupten, dass das Outback die Sinne schärfe - ein klarer Himmel schaffe klaren Verstand. Fuer viele Städter ist dies eine Erklärung der Sehnsucht nach der Weite, der oft menschenfeindlichen Wüste und ihrer unglaublichen Reduziertheit der Elemente - Sonne, Sand, Salz. Wer diese Sehnsucht verstehen will und wer sich für australische Frauenliteratur interessiert - dem ist dieses Buch sehr zu empfehlen. | |
In Siebenundvierzig (47) Tagen rund um Australien. | |
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Joachim Fuchsberger reiste in seiner Wahlheimat Australien in 47 Tagen rund um den Kontinent auf dem Highway One. Sein Reisetagebuch wurde nicht nur in zwei Teilen als Sendung aus der Reihe "Terra Australis" gezeigt (die es auch als Video gibt), sondern auch in Buchform auf 250 lesenswerten Seiten verewigt: 16.207 Kilometer von Melbourne bis Melbourne - entgegen dem Uhrzeigersinn. Gefilmt wurde, was des Weges bzw. vor die Kameralinse kam und darüber berichtet er auch. Wie etwa über den Juniorchef der einzigen Akubra-Hutfabrik der Welt (ein Akubrahut ist der traditionelle Filz-Schlapphut aus Kaninchenhaar), Nolas Fleischpastetenbude, der älteste, bis ins kleinste Detail erhaltene "Tante Emma Laden", Buckel-Wale, der "Daly Water Pub", eine Radiostation der Aborigines, ein Multimillionär, ein Benediktinermönch als Unternehmer, ein radelnder Schweizer auf dem High-way, Trudi und Heinz und ihre Torten, Knackwürste und Rollmöpse, ein deutscher Vorstandsvorsitzender und der australische Superstar Steve Vizard. | |
In the Land of Oz | |
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[Howard Jacobson]
Penguin, London 1988, 380 Seiten Der Autor und seine Frau nutzen die verschiedensten Verkehrsmittel auf ihrer Reise durch Australien. Jedes hält auf seine Weise Überraschungen und Mitreisende bereit, die eine Story wert sind. So erzählt Jacobson mit viel Witz, Sarkasmus und Understatement seine britische Sicht auf Australien, auf Zwischenmenschliches. Er bringt aber auch die kleinen Geschichten, die der Reise"alltag" bereithält und die große Geschichte der bereisten Orte. Damit findet er die richtige Mischung für einen spannenden Reisebericht, der aber auch einfach witzig ist. | |
Ein Jahr Australien | |
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Auswanderer-Geschichten sind im deutschsprachigen TV in Mode gekommen. Interessant an diesem Buch ist, dass es über die üblichen Zutaten wie Umzugsstress, Abschiedstränen, Wohnungssuche und andere Eingewöhnungsschwierigkeiten weit hinausgeht. Erfreulich ist auch, dass die Autorin eine ordentliche Portion an Selbstironie hat und recht offen darlegt, dass sie wohl weder die ganz grosse Lebensplanerin ist aber eine Alles-muss-seine-Platz-haben-Frau - immer im Spagat zwischen "ein bisschen Deutsch bleiben" und doch den "Aussie Lifestyle" zu leben. Zu präsent scheint der typische Vorwurf an deutsche Einwanderer in Australien die ungeduldigen "Alles-Besserwisser" zu sein. Reizvoll ist, dass einem der typischen Australien-Klischee-Träume nachgespürt wird: Dem Luxus morgens vor der Arbeit und abends nach der Arbeit surfen zu gehen. Und der Frage ob ein "Traumleben" dann sich etwas blasser darstellt, wenn man dieses erst einmal erreicht hat. Interessant ist es mal eine Perspektive zu erfahren, die eben über die Backpacker-Brille hinaus geht. Die professionelle Schreibe macht das Buch umso lesenswerter und es verleitet dazu es in einem Zug zu "inhalieren". Kleine Kostprobe aus dem Werk: "Sandrinde, Jasmin, Monique - Makler heißen in Sydney nicht nur, als wollten sie unbedingt für eine schlechte Vorabendserie gebucht werden. Sie liefen auch herum, als müssten sie später noch zur Oscar-Verleihung. Für ihren Namen konnte Ramona vermutlich nichts und Kleidung ist Geschmackssache, aber wir zwei hatten eindeutig ein Verständigungsproblem: "Hell, groß und mit Holzfußboden" so hatte die High-Heel-Prinzessin das Loch mit Mülleimer-Anschluss und verfilztem Teppich beschrieben. Dann hatte sie mit azurblau lackierten Fingernägeln den Schlüssel von einem der hundert Haken in ihrem Büro genommen und mir noch ein "You' ll love it" nachgeflötet. Nein, Ramona-Schatz I "love it" überhaupt nicht. Ich schlug die Tür zu, steckte den Schlüssel ein und schüttelte mich. Mein Kopf dröhnte, mir fehlte frische Luft und ein Kaffee. Genau, mehr Kaffee. Der vierten Wohnungsfolter an diesem sonnigen Freitag zum Trotz musste ich grinsen...."weil es in Sydney den besten Macchiato gibt". Diese Antwort war Junghülsings Standard auf die Frage, was sie denn nach Australien gezogen habe. Man sollte sich nicht mit dieser Antwort zufrieden geben sondern sich dieses höchst lesenswerte Werk einfach mal zu Gemüte führen. Dann wird man erst recht grinsen - des öfteren. Was das Buch erstaunlicherweise gar nicht en Detail verrät ist, dass man Julia Jungehülsing auch im Internet gut begegnen kann. So erfährt man, dass ihre journalistische Laufbahn 1983 in Münster bei den Westfälischen Nachrichten begann. Im Buch gibt es auch den einen oder anderen Querverweis dazu. In Hamburg studierte sie anschließend Slavistik und arbeitete 15 Jahre lang als freie Autorin und Redakteurin. Seit 2001 lebt sie als freie Journalistin in Sydney, einer Stadt, der sie in einer Brigitte-Kolumne 2002 eine fulminante, wenn auch nicht unkritische Liebeserklärung schrieb.
Ihre Reportagen aus Australien, Neuseeland und anderen Ländern
im Südpazifik erscheinen unter anderem in Stern, Geo-Saison,
Geo-Special, Merian, Tagesspiegel, Zeit, Häuser und Brigitte. Zu
ihren Schwerpunkten gehören Lifestyle-, Architektur- und
Reisegeschichten. Außerdem faszinieren sie Themen, die hinter
die Klischees des sonnenverwöhnten Australiens blicken und
dessen Widersprüchlichkeiten behandeln. Das merkt man ihrem Buch
an und man meint auch eine Art "Best Of" aus Kolumnen zu lesen -
was überhaupt nicht negativ gemeint ist. Schon bei den ersten
Kapiteln wünscht man sich, dass es eine Fortsetzung geben möge.
Und man ist hocherfreut beim googeln festzustellen, dass
Jungehülsing bloggt - also immer wieder kleine Schnipsel des
australischen Alltag auf der Seite Weltreporter.net auch ins Netz stellt.
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Quer durch den roten Kontinent. Unterwegs in Australien. | |
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207 Seiten, 1999 erschienen - Monatelang durchstreift Bernd Keiner den riesigen Kontinent Australien, das Ziel vieler Aussteiger und Abenteurer. Er paddelt im Kanu durch die Mangrovensümpfe von Arnhemland, durchquert in langen Road Trains und in Gesellschaft uriger Typen die endlose Wüste, lebt bei Freunden in der Grossstadt Sydney und bei Diamantensuchern in abgelegenen Gebieten, verbringt faule Tage an herrlichen Stränden und fährt dann zusammen mit einem Freund durch den spektakulären Westen des roten Kontinents. Keiner ist cooler wie Keiner möchte man meinen. Irgendwie ist das Buch von den Pleiten, Pech Pannen sowie zuweilen auch von der Selbsteingenommenheit des Autos leider übergeprägt. | |
Landung in Australien | |
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Seit ein Flug nur noch einen Tag lang dauert, vergißt man leicht, welch eine große Reise die Fahrt nach Australien mit dem Schiff noch vor 1945 bedeutet hat. Und wer kann schon von sich behaupten, vom Deck gesprungen zu sein, um überhaupt einreisen zu dürfen? Das kann nur "unser Mann", Egon Erwin Kisch, der in den 1920er Jahren als rasender Reporter berühmt war. Dieses Buch ist eines der wenigen aus deutscher Feder, die im 20. Jahrhundert über Australien geschrieben wurden, das Witz, Einfühlsamkeit, Wissen um die soziale Realität des Landes und literarische Qualität vereint. In längeren und kürzeren Reportagen berichtet Kisch über seine Reise nach Australien (1934/35), seinen außergewöhnlichen Versuch, einzureisen und die Behandlung, die er seitens der Behörden erfuhr. All dies versetzt den Leser in ungläubiges Erstaunen. Kisch kommt aber auch auf die sozialen und politischen Verhältnisse seiner Zeit zu sprechen, auf die schmähliche Behandlung der Ureinwohner durch die Weißen und mit ironischen Seitenblicken auf spleenige Eigenheiten der Australier, wie das Crickettspiel... Dieses Buch ist ebenso ein Muß für jeden Australienreisenden, wie es ein Geheimtip geblieben ist. | |
Traumzeit Australien. Mit dem Fahrrad zwischen Outback und Pazifik. | |
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Kreutzkamp, Jahrgang 1946, ist ein klassischer Weltenbummler. Er und seine Frau Juliana haben zufällige Begegnungen, die der eher ungewöhnlichen Reise ganz unerwartet neue Richtungen verleihen. Oft treffen sie auf Hilfsbereitschaft und Interesse, manchmal aber sind die Begegnungen auch zweifelhafter Natur. | |
Rund um den roten Kontinent. Mit dem VW-Bulli auf Australiens Highway One | |
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Kreutzkamp erzählt von seiner Umrundung des australischen Kontinents im VW-Bus. Dabei berichtet er sowohl von den Begegnungen mit alten und neuen Bekannten, streut historische Begebenheiten ein und reichert alles mit allgemeinen Hintergrundinformationen zu den besuchten Orten an. Soweit so gut. Dabei wechselt er stilistisch zwischen Reportage- und Tagebuchstil, wobei allerdings doch recht viele, für den Leser nicht immer interessante, allzu persönliche Details einfließen. Es ist klar, wer hier im Mittelpunkt steht: nicht das bereiste Land, sondern der weitgereiste Autor selbst. Er, der, zugegeben, mit seinen Reisen und Diavorträgen Geld verdient, lässt den Leser nicht vergessen, wie weitgereist und welterfahren er ist. Man vermisst die zu guten Reiseberichten gehörende selbstironische Distanz des Autors, mit der er seine Person in diesem subjektiven Genre etwas zurücknimmt. Und das Ganze damit noch witzig macht. Die Information zu besuchten Orten oder bestimmten Themen ist nicht immer sauber recherchiert (ein Blick in jeden beliebigen Reiseführer hätte genügt, den einen oder anderen sachlichen Fehler zu vermeiden). Die praktischen Infos im Anhang sind dünn und waren zum Teil leider schon beim Erscheinen im Oktober 2003 überholt. Das Label National Geographic verspricht mehr, als hier gehalten wird. Anmerkung der Redaktion von AUSTRALIEN-INFO.DE: Dass es der Autor auch besser kann, hat er schon bei diversen anderen Publikationen bewiesen. | |
You're in the bush now - Ein Jahr Reisen und Jobben in Australien und Neuseeland | |
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Björn Linnemann (geb. 1979) kennt der eine oder andere vielleicht als gelegentlichen Autor aus dem Australien-Magazin. Nach einem Praktikum in Rumänien reiste er mit seiner Freundin Tanja elf Monate durch Australien und Neuseeland. Sein Erlebnisbericht ist insbesondere für all diejenigen reizvoll zu lesen, die eine ähnliche Reise planen. Das Buch liest sich recht, gut ist humorvoll und mit einem ordentlichen Schuss Selbstironie verfasst. So beschäftigen sich die Episoden mit Themen wie "James Dean auf dem Damenklo", "Der Karnickelzaun" oder einer "Bikinipatrouille". In letzterem Kapitel beschreibt Björn die Aufgaben in einem seiner Jobs als Porter auf Dunk Island (vor Mission Beach in Queensland). Da gehört es dazu die Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen. Andererseits gibt es auch im Paradies strenge Regeln: "Damit der zahlende Gast sich auch an kalten Tagen gewiss sein kann, im Regenwald- und strandparadies angekommen zu sein, ist es den Mitarbeitern nicht erlaubt, vor 17 Uhr einen Pullover zu tragen. Ausgesprochen amüsant fängt das Buch auch an: Der Auftakt ist regelrecht spritzig, schließlich beschreibt Björn erst mal das gemeinsame Setzen einer Thrombosespritze. Doch, dieses Buch macht Spaß zu Lesen und Lust Australien und die Australier selber (wieder) zu besuchen. Nachfolgend eine Leseprobe:
"… An einem der vielen Schalter für die Passkontrolle im Flughafen von Sydney erwartet nun ein gut gelaunter und blau uniformierter Grenzbeamter von der Statur eines Baumstammes die Ankömmlinge."G'day mate! Welcome to Australia", empfängt er mich, als ich aus der Schlange vortrete, mit einem fröhlichen Lächeln und mir wird gleich warm ums Herz. Dieser nette Herr hatte uns gerade in seinem Land willkommen geheißen ohne auch nur zu ahnen, was wir vorhaben. Ich könnte ja auch die Absicht haben, sein Autoradio zu klauen, seinen Hund zu vergiften oder mit seiner Tochter durchzubrennen. Seinem entwaffnenden Lächeln nach zu urteilen, wäre aber wohl selbst das völlig in Ordnung. Leider ist er einer von der Sorte, die beim Sprechen kaum die Zähne auseinander bekommen. Sein sorgfältig genuschelter australischer Akzent, der Strain (das genuschelte Australian), mutet mitunter wie eine Aneinanderreihung verschiedener Tonlagen ohne jeden klar artikulierten Satz an. Mein Englisch ist darauf nicht vorbereitet. Der freundliche Baumstamm legt beim Blick in meinen Pass unerbittlich los und ich verstehe von dem gut gelaunten Genuschel kein einziges Wort. Ich sehe den Grenzbeamten mit großen fragenden Augen an, bekomme alles noch einmal nuschelnd und pfeilschnell erklärt, schaue immer noch völlig verlassen drein und folge irgendwann einfach der Richtung, in die er zeigt. "Hast du den Kerl verstanden?", frage ich Tanja anschließend, die kurz vor mir durchgegangen war."Ja, du etwa nicht?", antwortet sie verwundert, nimmt meine Hand und wir schlendern zum Gepäckband. …"
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Australien oder Humor ist, wenn man trotzdem lacht | |
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Nach abgeschlossenem Psychologiestudium ging Anke nach Down Under, allerdings in etwas anderer Art als viele dies tun: Allein ins Outback - unter anderem auf eine Bullenfarm und damit mitten ins Herz der australischen Macho-Welt. Anke vermittelt eine ehrllich Beschreibung ihrer Erlebnisse in Australien, gewürzt mit einem ordentlichen Schuß an Selbstironie. "Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist" das ist nicht nur so dahin gesagt. Im australischen Ouback wird die eigene Belastbarkeit, das Durchhaltevermögen auf manche Probe gestellt. Eine empfehlenswerte Lektüre für "Ich bin dann mal weg"-Romatiker, eine Medizin gegen blauäugiges "Schaun'n wir mal". Anke war im wahrsten Sinn des Wortes auf Ausdauerreise. | |
Rund um den Pazifik | |
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Dieses Buch handelt zwar nur in einem Abschnitt von Australien. Es ist jedoch eines der humorvollsten Reisebücher, weshalb wir es Ihnen sehr empfehlen möchten um in Urlaubsstimmung zu kommen. In Arte wurden die 20 halbstündigen Sendungen zu diesem Buch bereits Anfang 1999 gezeigt: Nach seiner abenteuerlichen Tour "Von Pol zu Pol" hat Michael Palin eine weitere Riesenreise unternommen und die Fülle von Eindrücken im Tagebuch festgehalten. Fast ein Jahr reiste er durch die achtzehn Länder, die an der Küste des Pazifik, des größten Ozeans der Welt, liegen. Er traf Kopfjäger auf Borneo, verspeiste Maden in Mexiko, sang im Chor der Pazifikflotte in Wladiwostok. Basil Pao hat die vielen großen und kleinen Abenteuer fotografisch festgehalten. Palin beschreibt anschaulich, mit viel Humor und auch Gefühl, was ihm auf der Reise rund um den Pazifik begegnet ist. Erstklassige Bilder, lockerer Schreibstil. | |
Zwischen Bergen und Outback - Reiseerzählung | |
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Im Zeitalter der vielen Homepages mit Reiseberichten, wie wir sie in unseren Link-Empfehlungen ja auch ausführlich vorstellen, erscheint ein klassischer Reisebericht - schwarz auf weiss, gedruckt wie ein Anachronismus. Aber haben Sie schon mal versucht mit dem Notebook im Bett einen Reisebericht zulesen? Da ist dann ein Taschenbuch eben doch praktischer. Almut Sanders Buch bietet Text pur und lässt die Bilder im Kopf entstehen. Im Vordergrund steht die Inspiration vor Information. Beschrieben wird eine dreiwöchige Reise im Dezember 1998, die das Autorenpaar von Sydney über Canberra ins Landesinnere nach Broken Hill, nach Victoria mit Melbourne und Philipp Island sowie schliesslich in die Blue Mountains führt. Dabei haben die beiden nicht nur mit den Tücken des Wetters und ihres Campers zu kämpfen. Man erfährt auch, dass Hans-Dieter in diesem Urlaub keine Steine (vulgo Städte) sehen will und sich hin und wieder trotz bester weiblicher Anweisung verfährt. Manchmal geraten jedoch die Beschreibungen des Reisealltages für unseren Geschmack etwas zu ausführlich und detailverliebt. Wer jedoch im australischen Sommer New South Wales (eventuell auch nur vom Sofa aus) bereisen will, wird sich bei Almut Sander gut aufgehoben fühlen. | |
Die glücklichen Inseln Ozeaniens. | |
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[Paul Theroux]
Der Autor, gestandener Reiseschriftsteller, berichtet von einer nicht alltäglichen Kanutour durch den Pazifik. Er besucht neben Sydney und der australischen Ostküste auch Neuseeland und verschiedene Inselgruppen in der blauen Weite des Pazifik. Der Leser erlebt alles hautnah mit: die Sorgen und Nöte des Autors, die alltäglichen Probleme beim Hochseepaddeln und das große Glück, wenn kleine Gefahren überwunden sind. Allerdings erfährt er auch die Vorurteile, die der amerikanische Autor über Australier, Neuseeländer und Insulaner mitbringt und man wundert sich spätestens im hinteren Drittel, ob Theroux denn eigentlich was dazu gelernt hat auf seiner Kanutour. | |
Der Duft der roten Erde | |
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Eine üppige Australien-Saga voller Romantik und Leidenschaft. Das dramatische Schicksal der jungen Queenie Hanlon der das Leben alles nimmt - und alles schenkt. Allerdings tendiert das Buch zu einer Aneinanderreihung von Klischees Es fehlen weder "Bushies", noch Akubra-Hüte, Kokaburras und der weise alte Aboriginie, der immer ein wenig mehr weiss als alle anderen. Sie (einzige Tochter eines Farmers mit viel roter Erde) verliebt sich in ihn (armer, aber gutaussehender und edler Jackaroo sprich Cowboy). Natürlich muss er erst mal nach Amerika, um Geld zu verdienen, und natürlich gibt es Intriganten, die das junge Glück zerstören möchten. Aber natürlich kann die beiden das nicht auf die Dauer auseinanderbringen... Geschmacksache... | |
"kreuz und quer" - Ausgabe Northern Territory | |
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"kreuz und quer" - Ausgabe Northern Territory - könnte Auftakt einer Reihe für Routen für Selbstfahrertouren werden, die in humoristischer Form Australien vorstellen. Australien ist voller Kuriositäten und Zeus und Wirbitzky nehmen sich einige davon vor. Wer den Humor der beiden SWR3 Mornigshow-Modertoren mag, wird sich über diese CD freuen. Skurrile Reisebeschreibungen sind spätestens seit Walter Sedlmayr immer wieder mal en vogue. Und mit Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg" und dem Hörbuch "Ein Mann ein Fjord" erlebte das Genre einen Höhepunkt. Australien war bislang für humoristische Betrachtungen eher Terra incognita. Das hat sich 2009 geändert: Zeus und Wirbitzky entführen den Hörer in Australiens Norden und nehmen auch die Art und Weise aufs Korn wie typischerweise Tourismuswerbung betrieben wird. Da blitzt hin und wieder auch der Humor durch, der Reiseführer über fiktive Länder wie Molwanien, Phaic Tan und San Sombrero so beliebt gemacht hat - allesamt Bücher aus dem Jetlag Travel Verlag, der wiederum in Australien sitzt, genauso wie das Vorbild, das damit veralbert wird - der Lonely Planet Verlag. Ein paar Kleinigkeiten erfährt man ja zwischendurch auch: Aufgrund des hohen Anteils von deutschsprachigen Mietern von Buschcampern gibt es auch die schöne Warnung der Australier vor Falschfahrern die wieder mal instinktiv rechts fahren: "Fritz in Britz" sei da der Fachbegriff.
Tipp: Die zeitgemäße Form des Mitnehmens eines solchen Audio-Führers ist am ehesten der Download auf einen MP3-Player. Und dazu ein kleiner Radio-Sender, ein sogenannter FM-Transmitter, der auch noch den Akku im MP3-Player wieder auflädt. Wer je mal im Bushcamper seine liebevoll zusammengestellten Musik-Cassetten oder seine wertvollen CDs dabei hatte, dürfte schon manchmal den Sand im Outback verflucht haben. Seit April 2010 gibt es nun das Hörbuch auch als Download.
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Informationen Stand 23.12.11