Die Auswahl erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Aufgrund der häufigen Änderungen können wir für die nachfolgenden Angaben leider keine Gewähr übernehmen. Bitte teilen Sie mit, wenn Sie Verbesserungs- und Ergänzungsvorschläge haben. Vielen Dank.


Natur - Nationalparks, Pflanzen & Tiere



Es gibt eine Gruppe von Büchern, für die man meist erst während einer Australien-Reisen besonderes Interesse entwickelt: Bestimmungsbücher für Pflanzen und Tiere. Wir möchten Ihnen einige vorstellen, bei denen es sich lohnt sie schon vor dem Abflug nach Australien im Reisegepäck dabei zu haben.



Naturzeit Australien - 101 sehenswerte Nationalparks

aus Deutschland
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sehr empfehlenswert [Janine Günther, Jens Mohr]
Vierter Band der Australien-Reiseführerreihe „australienweit“, erstmals veröffentlicht 2011. Umfassendes Kompendium, das sowohl die bekannten wie auch die weniger bekannten Nationalparks des fünften Kontinents ausführlich porträtiert. Einer detaillierten Einführung zu Flora, Fauna und Geologie folgt der eigentliche Kern-Inhalt: die Porträts von Nationalparks und der Tier- und Pflanzenwelt. Es ist ein Reiseführer, der (wie alle aus dieser Reihe) mit hervorragenden Hintergrund-Informationen und vielen praktischen Tipps punktet und Fragen beantwortet wie:
  • Wann kann ich welches Tier wo und wie beobachten?
  • Welche Spaziergänge und Wanderungen erschließen mir die Besonderheiten eines Nationalparks am besten?
  • Wie kann ich diesen am besten bereisen?
Dieser hervorragende Führer beinhaltet hilfreiches Kartenmaterial und stimmt durch ungewöhnliche Aufnahmen von ungewöhnlichen Tieren bestens auf den Besuch Down Under ein. Die bedeutsamsten Tier- und Pflanzenfamilien werden im übersichtlichen Visitenkartenformat vorgestellt, ein Bestimmungsteil von Pflanzen und Tiere zeigt Grafiken über deren Vorkommen und verweist auf „Hot Spots“ (besonders geeignete Plätze für die Beobachtung). Man sollte dieses Buch so früh wie möglich vor Antritt der Reise kaufen, damit man die vielen Tipps für die eigene Reise adäquat nutzen kann und auch die Schwerpunkte beim Besuch bestimmter Regionen in Australien entsprechend setzt. 536 Seiten, 568 Farbfotos, durchgehend farbig mit Ausnahme von 54 Seiten Einleitung.

Australien Natur-Reiseführer - Tiere und Pflanzen am touristischen Wegesrand

   aus Deutschland aus Australien
sehr empfehlenswert [Dr. Lutz Fehling]
Ideales Kompendium über die australische Tier- und Pflanzenwelt für Urlauber, das auch gut in den Rucksack oder in ein Handschuhfach passt. 2015 wurde die dritte, komplett überarbeitete Auflage veröffentlicht. Wir empfehlen es wärmstens. Für uns gehört dieses Buch gehört zur Standardbibliothek über Australien in deutscher Sprache.

Seit der ersten Auflage von 2003 ist es auf jeder Reise nach Down Under mit dabei. Kaum eine Frage zur australischen Fauna und Flora, die damit nicht zu beantworten wäre. Die besten Plätze zur Beobachtung von Tieren und Pflanzen lassen sich damit leicht auffinden. Am besten nutzt man dieses Buch schon am Anfang der Reiseplanung, wenn man bestimmte Arten in freier Wildbahn sehen möchte. Mit "dem Fehling" findet man die besten Orte ganz einfach.

Besonders beliebt ist der Führer auch aufgrund der extra angefertigten aufwändigen Aquarelle der Tiere und Pflanzen. Solche aufwändigen Zeichnungen kennt man sonst aus klassischen Bestimmungsbüchern. Charakteristische Details werden darin etwas überzeichnet und komplexere Sachverhalte verdichtet. So wird beispielsweise bei Bäumen gleichzeitig die Rinde, das Blatt, die Blüte und die Frucht abgebildet. Tiere wiederum werden zuweilen in Aktion dargestellt, beispielsweise der Schützenfisch beim Insektenfang. Für den Leser erleichtern diese Zeichnungen die Bestimmung eines Tieres oder einer Pflanze deutlich.

Vorgestellt werden insgesamt 585 Arten denen Reisende Down Under begegnen. Da der Führer primär aus touristischer Perspektive verfasst wurde, finden sich neben den einheimischen Arten auch solche die eingeführt wurden, aber Reisenden aus Mitteleuropa wenig vertraut sind. Die Namen von Pflanzen und Tieren werden in Deutsch, Englisch und Latein angegeben. Die 64 Arten aus Neuseeland werden auch mit ihren klangvollen Maori-Namen vorgestellt.

So manches klassische Bestimmungsbüchern ist für touristische Zwecke zu ausführlich und oft auch zu umfangreich und damit zu schwer. Die besten Bestimmungsbücher reisen jedoch mit und werden "vor Ort" eingesetzt. Der Autor hat sich mit diesem Werk die Mühe gemacht die vielen Informationen, die man im Internet oder vor Ort in den Besuchszentren der Nationalparks erhält, zu verdichten. Fehling ist in der Lage zwischen interessanten Details und überflüssigem Wissensballast zu differenzieren. Mit diesem Werk ist es Dr. Lutz Fehling gelungen einen Führer zu schaffen, den man auch gerne mitnimmt.

Seinen Doktortitel erhielt der Geograph Lutz Fehling anno 1977 mit einer Arbeit über "Die Eisenerzwirtschaft Australiens". Acht Jahre später zog er nach Brisbane, wo er bis zu seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2012 lebte. Zwischen 1990 und 2011 führte er Tausende von deutschsprachigen Reisegästen auf über hundert mehrwöchigen Touren durch seine zweite Heimat. Fehling ist ein Australien-Begeisterter durch und durch. Wer ihn einmal getroffen hat, der wird den Australien-Bazillus wohl auch nicht mehr los. Fehling gelingt das Kunststück seine Begeisterung auf unterhaltsame und kompetente Weise zwischen zwei Buchdeckel zu bekommen. Ideal auch für Kinder ab etwa 8/9 Jahren

Überraschenderweise erreicht dieses Buch auch aufgrund seiner liebevollen Zeichnungen eine Zielgruppe an die man zunächst viellleicht gar nicht denkt: Kinder. Mit wachsender Begeisterung saugen sie kleine Details auf - etwa die Sprungweite eines Riesenkänguruhs von 13 m (zu Vergleich: einheimische Hische schaffen 11 m) - und decken mit ihrem unbändigen Wissensdrang auch noch klitzekleine Lücken auf ... "Wie schnell fliegt eigentlich so ein Adler?" (Das steht dann sicher in Ausgabe 3)

Fehlings Werk gilt unter seinen Kollegen der Reiseleiter-Zunft mittlerweile auch als "idealer Spickzettel": Statt einer schweren Bordbibliothek reicht dieses Kompendium um die gesamte australische Fauna und Flora eindrucksvoll zu erklären. Auch das ist eine Auszeichnung.

Wanderführer Australien - Die schönsten Wanderungen und Trekkingrouten

   aus Deutschland aus Australien
sehr empfehlenswert [Jörg Brüggemann]
Wanderer finden in Australien eine enorme Auswahl möglicher Ziele. Autor Jörg Brüggemann hat in diesem Führer 70 besonders lohnenswerte Touren hrausgepickt: von der harschen Wüstenexpedition zur feuchten Regenwaldtour, über Gipfelbesteigungen zu Exkursionen in tiefe Schluchten, Erkundungen entlang grandioser Meeresklippen und idyllischer Strände. Vorgestellt werden in diesem Werk des seit vielen Jahren auf Wanderführer spezialisierten Rother Verlags auch Plätze an denen man eindrucksvollen Zeugnissen der Aboriginal begnet. Der Autor zeigt einen umfassenden Einblick in die landschaftliche und kulturelle Vielfalt Australiens. Der umfassende Einführungsteil des Wanderführers gibt wertvolle Unterstützung für die Reisevorbereitung, die Tourenbeschreibungen bieten zuverlässige Informationen, aussagekräftige Höhenprofile und Karten. GPS Daten stehen zum Download bereit.

Inhaltsverzeichnis des Führers & Ausschnitte

Übersichtskarte - Routenbeschreibungen

Tour-Kostprobe: Thorsborne Trail (PDF)



BLV Reiseführer Natur Australien

aus Deutschland
sehr empfehlenswert [Brigitte Fugger / Wolfgang Bitermann]
Alle bedeutenden Natursehenswürdigkeiten in Wort & Bild, ausführliche Beschreibung von Landschaft, Geologie, Fauna und Flora, Schutzgebieten und Wander- und Beobachtungsmöglichkeiten. Die Serie hat 1998 ein Facelifting bekommen (und ist im Vergleich zu den ersten Auflagen deutlich preisgünstiger geworden!!) Die technischen Daten: 239 Seiten mit 192 farbigen u. 77 schwarz-weiss Fotos, 34 Karten.
Einer der Lieblingsreiseführer der Redaktion, speziell für Natur-Fans. Sehr gut für die Vorbereitung und für den Gebrauch vor Ort.


Australien - Landschafts- und Natur-Reiseführer

aus Deutschland
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sehr empfehlenswert [Jürgen Apel & Heidi Rüppel; LSRB Verlag]
Dem Buch der beiden Diplom-Geographen merkt man deutlich die beiden akademischen Köche an. Konsequent faktenorientiert, penibel im Detail, exakt in der Beschreibung ist dieser Australien-Führer jenseits üblicher Reiseführer-Prosa. Der Nutzwert erstreckt sich hier auf Fachwissen, das vor Ort angewandt äussert spannend und lehrreich ist. Das Buch ersetzt fast die Führung mit einem ausgebildeten Ranger, nicht in puncto Entertainment - aber sicher wenn es um die Fakten geht. Gesteinszonen und Rohstofflagerstätten werden genau so behandelt wie die Vegetation.

Ausführliche Beschreibung und Rezension



Discover Australia's National Parks

aus Australien
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Ausführlicher Guide für die National Parks in Australien. Aufgeteilt nach Bundesstaaten werden die wichtigsten Parks detailliert mit Karten beschrieben. Dabei erfahren Sie vieles über Geschichte, Anreise, Fauna und Flora und allen Serviceleistungen im und um den Park. Die kleineren Parks werden kurz vorgestellt. Vereinfachte Bundesstaats-Karten zeigen die Lage der Parks. Ausserdem enthält das Buch zu jedem Staat detaillieres Kartenmaterial (Atlas) und allgemeine Outdoor- und Camping-Tips.


Lonley Planet: Cycling Australia

aus Australien

sehr empfehlenswert [Nicola Wells, Ian Connellan, Peter Hines, Lesley Hodgson, Neil Irvine, Catherine Palmer]
Ausführliche Beschreibung von 31 Radtouren dutrch Australien entlang herrlicher Strände, durchs Gebirge und das Outback.
neu 2009

Wohnmbiil-Reisen





Camping in Australien

aus Deutschland

sehr empfehlenswert [Stefanie Stadon]
Dieser Spezial-Reiseführer eignet sich insbesondere für alle die bei ihrer Reise in Australien erstmals Urlaub mit dem Wohnmobil machen möchten. Er ist als Ergänzung zum klassischen Reiseführer gedacht und verzichtet daher weitgehend auf die Beschreibung von Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten. Er widmet sich dafür sehr ausführlich dem Reisen mit dem Wohnmobil - weitaus detaillierter als dies im Zuge einer üblichen Beratung im Reisebüro der Fall ist. Thematisiert werden Straßenverhältnisse, Verkehrsregeln, Fahrzeugtypen, Vermieter, Bedingungen für Miete oder Kauf, Möglichkeiten zum Übernachten und die Planung der Route. Dabei greift die Autorin sowohl auf ihre Erfahrungen durch eigene Reisen wie auch durch ihre Tätigkeit bei einem Reiseveranstalter zurück bei der Sie jahrelang Reisende bei der Wahl von Mietfahrzeugen beraten hat.

Das Buch entspricht dem Recherchestand von Mitte 2016. Der Markt der Anbieter von Campern und Wohnmobilen unterliegt einem starken Wettbewerb und ist immer in Bewegung. So werden nicht nur neue Fahrzeugtypen in die Flotten der Anbieter aufgenommen, Anmietstationen eröffnet oder geschlossen, ab und zu kann auch mal ein Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten kommen. Wir empfehlen daher dringend sich aktuell bei einem der Australien-Spezialisten bei einem Reiseveranstalter oder Reisebüro beraten zu lassen, wie sie in der Anbieter-Datenbank von Australien-Info.de einfach zu finden sind.
1. Auflage 2016


Outback - Allradtouren



Im Outback - auch "Never, Never" genannt - müssen Sie einige Dinge zusätzlich berücksichtigen, die auf den geteerten Strassen keine Rolle spielen. Waschbrett-Pisten und "Bulldust" sind aber ein Dauerthema bei echten Outback-Touren. Die nachfolgenden Reiseführer beschäftigen sich auch mit diesen Themen.

Australiens Outback und Bush entdecken

aus Deutschland

sehr empfehlenswert [Elfi H.M. Gilissen]
Über die Autorin berichten wir in AUSTRALIEN-INFO.DE des häufigeren, so dass wir die Vorstellung von Elfi H. M. Gilissen kurz fassen: Sie zählt zu den Top-Experten über Australien im deutschsprachigen Raum und hat sich bereits mit qualitativ hochwertigen Reise- bzw. Sprachführern über Sydney und den Australischen Slang sowie über die australische Kultur einen Namen gemacht. Wir sparen uns die lobenden Worte über die Recherchequalität und den flotten Schreibstil: Wer schon ein Gilissen-Buch gekauft hat, wird ziemlich sicher ohnehin fast blind auch beim nächsten zugreifen.

Dieses Werk widmet sich ausführlich der Frage, wie man Australiens Bush und das Outback am besten für sich selbst erlebbar macht - und zwar aktiv mit allen Sinnen und nicht nur passiv aus dem Autofenster im Vorbeifahren. Es hilft dabei sich aus der Vielzahl der Erlebnismöglichkeiten die passende(n) herauszufiltern. Das kann beispielsweise die Reise mit einem Allradfahrzeug sein, eine Mountainbiketour oder Wanderungen auf Schusters Rappen.

Das Buch ist ein praktischer Führer für alle Entdeckungsfreudigen im geschickten Hosentaschenformat. Es eignet sich also nicht nur zur Reisevorbereitung sondern auch für unterwegs. Der beste Lesezeitpunkt ist jedoch nicht "on tour" sondern schon dann, wenn man überlegt wie die Australien-Reise geplant werden soll. So findet man Informationen, wie man in Australien an Naturschutzprojekten teilnehmen kann, wo, wie und mit wem sich Bushwalks besonders eindrucksvoll gestalten lassen. Das Buch versteht sich als Navigationshilfe bei der Reiseplanung, der Auswahl von Unterkünften, Essen und Trinken, dem Einholen von Genehmigungen, das Abschliessen von Versicherungen und dem Einkauf von Ausrüstung. Es vermittelt einen Gundeinstieg in die Tier- und Pflanzenwelt und verweist auf weiterführende Literatur- und Internetquellen.

Exemplarisch sei ein Kapitel herausgegriffen, dass mit "Tiere gekonnt beobachten" betitelt ist. Hier finden sich zahlreiche wertvolle Tipps bis hin zur roten Zellophanfolie, die das "Nightlife Watching" ermöglicht. Wer nach den paar Seiten dieses Kapitels auf den Geschmack gekommen ist, könnte das Thema mit dem Lonely Planet Guide "Wachting Wildlife Australia" weiter vertiefen. Gilissen darf sich anrechnen lassen auch auf zahlreiche Preziosen von Tier- und Pflanzenbestimmungsbüchern zu verweisen, die aus Australien selbst stammen oder im englischsprachigen Raum erschienen sind. Beispielsweise ....
Bushwalking in Australia von John und Monica Chapman
"Field Guide to Australian Wildflowers" von Denise Grieg (mit 1000 australischen Arten)
"Field Guide to Australian Birds" von Peter Slater (mit 750 australischen Vogelarten)
Dangerous Creatures of Australia von Marty Robinson



Australien-Outback-Manual

aus Deutschland
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sehr empfehlenswert [Christian Pehlemann]
Das Buch selbst ist seit seiner ersten Auflage anno 1991 ein zu Recht viel gelobter Klassiker, der zwischendurch einmal schon zu verstauben drohte. Mitte 2007 präsentiert sich die "Outback-Bibel" in ihrer vierten Auflage – endlich – komplett runderneuert und wieder uneingeschränkt empfehlenswert. Für die Neuauflage hat man wie schon Anfang der 90er wieder einen ganz eigenen Stil geschaffen. Wo wir noch bei der vorherigen Auflage ein angestaubtes Layout bemängelten, ist dies nun durchgängig zeitgemäß und ideenreich. 388 Seiten auf 16x21 cm mit 540 (!) häufig textbezogenen Abbildungen und 65 Lage- und Routenkarten – das bedeutet Information und Animation "satt". Als Zuckerl obendrauf hat Pehlemann dem Buch noch einen Panoramabild-Ausklapper gegönnt- mit fünf 360°-Ansichten, die sich dann auf 60 cm ausklappen lassen – eine exklusive Form von "Weite" in einem Buch.

Das Buch macht Lust das australische Outback zu bereisen und sollte idealer Weise bereits ganz zu Anfang einer Reiseplanung herangezogen werden. Die üppige Bebilderung liefert klare Anhaltspunkte welche landschaftlichen Attraktionen, Tiere und Pflanzen auf den vorgestellten Routen zu erwarten sind. Das Outback-Manual ist übrigens so hochwertig produziert, dass es durchaus eine Überlegung wert ist, ob man auf die Tour selbst nicht dann lediglich Kopien der betreffenden Seiten mitnimmt, statt des ganzen ausführlichen Werks. Die Schreibweise ist locker, ganz wie der Umgang im australischen Outback. Diverse Themen werden in kurzen Hintergrundbeiträgen vertieft.

Der "Vater" des umfassenden Werkes ist nach wie vor - Christian Pehlemann. Er war von 1977 bis 1997 Chefredakteur des Reisemagazins tours und bürgt für solide Recherche und inhaltlichen Tiefgang. So mancher hat bei Pehlemann sich für seine Bücher "inspirieren" lassen – um es vorsichtig auszudrücken. Wüstenfuchs Pehlemann ist im Outback zuhause – das spürt man durch und durch. Er weiß welche Informationen für Reisende wichtig sind – wie die Tipps zur Fahrzeugauswahl. Pehlemann geht aber auch auf essentielle Faktoren ein wie die Lage artesischer Brunnen und anderer Wasserlöcher oder den Tankmöglichkeiten im Outback. Ausführlich widmet sich der Autor den Tipps & Tricks um das Auto und die Fahr- und Reparatur-Technik. Man lernt wie man in Wasser- und Sandlöchern und bei Flussdurchquerungen zu navigieren hat.

Das Manual stellt 30 Routen in Australien vor (mit den Unterteilungen sogar noch mehr). Eine Startseite bietet Vorabinformationen und eine subjektive Einschätzung der Route, Lagekarten und Routenkarte. Einfache Standardstrecken werden mit grüner Kopfleiste gekennzeichnet, Alternativen in blau und reine Geländewagen-Strecken in anderer Codierung. Die Übersichtskarten im Umschlag sind nun ausklappbar und können daher bequem während der Lektüre benutzt werden.

Was gibt es für eine fünfte Auflage noch zu wünschen? Vielleicht eine kleine Internetseite, die Updates zum Buch vermittelt und auch noch Hintergrund-Links zu den Routenzielen liefert, gerade solchen die zur Planung wichtig sind, wie von Nationalpark-Seiten, Informationen zur Straßenbeschaffenheit etc.



Discover Australia by 4Wheel Drive

aus Australien
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empfehlenswert [Rod & Viv Moon]
390 Seiten ausführlicher Information für Allrad-Fans. Beginnend mit Ausflügen von den Städten bis zu den bekannten und weniger bekannten Tracks. Inklusive komplettem Strassenatlas von Australien. Die Autoren gelten in Australien als absolute Experten für Allrad-Touren.

Tauchen





Diving & Snorkeling Australia's Great Barrier Reef

aus Australien
sehr empfehlenswert [Len Zell - Lonely Planet Verlag]
176 Seiten voller Unterwasserinfos in gewohnter Lonely Planet-Qualität. Durchgängig in Farbe! Mit Tauchtiefenübersicht und -konditionen, Übersicht zu den Wassertieren und -pflanzen (auch den gefährlichen) common and hazardous marine life, den Top-Tauchspots und Hinweise auf Tauchorganisationen und Umweltschutzverbänden. Unsere Meinung: Pflichtlektüre für Tauchfans!


Diving & Snorkeling Guide to Australia

aus Australien
empfehlenswert [Len Zell - Lonely Planet Verlag]
Vom Autor von "Dive Australia". Nicht nur das Great Barrier Reef - auch die weiteren 20.000 Küstenmeilen haben etwas zu bieten. Von Byron Bay bis Tasmanien und anschliessend bis Südaustralien lohnt es sich unterzutauchen.
96 Seiten; 67 Farbbilder; Über 50 Sites werden beschrieben - inklusive Wracktauchen.
Auflage 1992 - Oldie but Goodie


Australien. Enzyklopädie der Unterwasserwelt

aus Deutschland
empfehlenswert [Roberto Rinaldi]
Ein farbenprächtiger Bildband für Taucher: Rinaldi, langjähriger Begleiter von Jacques Cousteau, gibt hier faszinierende Einblicke in die prachtvolle Unterwasserwelt Australiens, von den kalten grünen Gewässern Südaustraliens und Tasmaniens bis zu den tropischen Korallengärten der Coral Sea.

Aboriginal People



Aborigines gestern und heute

aus Australien
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sehr empfehlenswert [Sabine und Burkhard Koch]
Wer nach Australien reist kommt mit einer Vielzahl von Eindrücken zurück. Dazu zählen meist auch die Begegnungen mit den australischen Ureinwohnern. Sie hinterlassen bei vielen Australien-Urlaubern zwiespältige Gefühle: Einerseits gibt es zahlreiche Angebote für Touristen um die Kultur der Aboriginies kennenzulernen, andererseits bekommt man an einigen Orten den Eindruck als wären die Ureinwohner nach wie vor kein Teil der australischen Gesellschaft. Als interessierter Reisender tut man sich schwer außerhalb organisierter touristischer Angebote spontan Kontakt mit Aborigines aufzunehmen. Die Situation der Ureinwohner ist wohl das sensibelste Thema mit dem man sich in Australien beschäftigen kann.

Das war auch der Eindruck von Sabine und Burkhard Koch. Zwischen 2011 und 2013 sind sie insgesamt 18 Monate lang mit einem Toyota Landcruiser durch Australien gereist. Sie haben sich intensiv mit den zahlreichen Problemen beschäftigt. Dazu zählen unter anderem der Alkoholmissbrauch, Gewalt in den Familien, Kriminalität und eine hohe Arbeitslosigkeit. Wenn man zu diesem Themen die Kurzberichte in einigen Reiseführern liest, stellt man rasch fest, dass dieses hochkomplexe Thema besser in einem ausführlichen Sachbuch behandelt werden sollte. "Aborigines gestern und heute" ist genau zu diesem Buch geworden, dass einen ausführlichen Einblick in Gesellschaft und Kultur gibt.

Sabine und Burkhard Koch versuchen in ihrem Buch ein möglichst objektives und umfassendes Bild der Situation zu zeichnen. Der Leser erhält Antworten auf viele Fragen, die spätestens während eines Australien-Urlaubs fast unweigerlich auftauchen: Wieso gibt es so viele Vorurteile? Sind sie zum Teil womöglich berechtigt? Warum sind auch viele "weiße" Australier so desinteressiert an ihren Mitbürgern mit indigenen Wurzeln? Was wird unternommen um die Lebenssituationen der Aboriginies zu verbessern? Was sollte man über Moralvorstellungen, Anstandsregeln, religiöses Sitten und Gebote wissen, damit eigene Begegnungen mit Aboriginies ohne Tritte in Fettnäpfchen ablaufen?

Die Antworten suchten Sabine und Burkhard Koch bei Stammesältesten, Polizisten, Farmern Künstlern, Politikern und Betrunkenen. Sie nahmen an Gerichtsverhandlungen teil, reparierten gemeinsam mit Aborigines Autos und hörten bei Schulungen der Tourismusindustrie. Dabei entstand ein höchst lesenswerter, umfassender Einblick in den australischen Alltag aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Der Versuch möglichst objektiv und seriös über ein hoch kontroverses Thema zu berichten, ist aus unserer Sicht vorbildlich gelungen. Das Buch darf für sich in Anspruch nehmen in deutscher Sprache ab sofort zu den Standardwerken zu zählen für alle, die sich mit den australischen Ureinwohnern mehr als nur oberflächlich beschäftigen möchten.

Das Werk entstand auf Anregung von Bess und Dave Price aus Alice Springs. Bess Price ist eine 1960 geborene Aboriginie aus dem Stamm der Warlpiri, ihr Mann Dave ist britischer Abstammung. Die beiden sind seit 1979 verheiratet. Seit 2012 ist Bess Abgeordnete im Parlament des Northern Territory. Ihre Lebensgeschichte macht Hoffnung auf eine bessere Zukunft für Australiens Ureinwohner. Auch sie wird in diesem Buch vorgestellt.

australia walkabout

aus Australien
sehr empfehlenswert [Ian Crashaw (Autor), Sabine Muschter (Autorin, Herausgeberin, Übersetzerin)]
Sabine Muschter hat sich mit der Übersetzung dieses preisgekrönten Führers einen Herzenswunsch erfüllt. Die Kultur der australischen Ureinwohner fasziniert sie und sie möchte mit diesem Werk dazu beitragen, deutschsprachigen Reisenden eine Orientierung zu bieten wo und wie sie mit australischen Ureinwöhnern, ihren Bräuchen und ihrer Kunst in Kontakt kommen können. "Indigenous Tourism" hat zahlreiche Facetten: Wanderungen im Busch, Safaris im Outback und Bootstouren sind da nur einige Aspekte. Vorgestellt werden über 350 touristische Anbieter aus dem Bereich des Aboriginal und Torres Strait Island-Tourismus. Interessant an diesem Buch: Keiner der Touranbieter zahlt etwas für die zum Teil sehr ausführliche Darstellung seiner Produkte.

Muschter leistet mit der ersten deutschen Übersetzung des bereits in der fünften Auflage erscheinenden englischen Originals Pionierarbeit. Aus diversen Studien ist bekannt, dass sich gerade die Reisenden aus dem deutschsprachigen Raum besonders für die Kultur der Aboriginal People interessieren. In diversen Reiseführern finden sich dazu Tipps, doch geht es manchem Reisenden ähnlich wie bei Architektur, Geologie, Fauna, Flora - das sind Spezialthemen für die man sich einen weiterführenden Reiseführer wünscht, der es einem ermöglicht seine Reise anhand eines roten Themenfadens gezielt aufzubauen. Das ist Muschter mit diesem Werk aufs Vorbildlichste gelungen.

Es würde wahrscheinlich Stunden, wenn nicht Tage dauern um diese Touren im Internet zu finden. Manche der Touren werden von Aborigines angeboten, die weder die finanziellen noch logistischen Möglichkeiten besitzen ihre Produkte auf dem internationalen Markt zu bewerben. Zum Teil verfügen sie nicht über eine Webseite, sondern sind nur per Telefon zu erreichen. Der Leser findet in diesem Buch auch Informationen zu kleinen, mitunter sehr spannenden Unternehmen und Kunstzentren finden, die über das Internet (noch) nicht oder nur sehr mühsam zu recherchieren sind. Das Buch eignet sich perfekt für potenzielle Australienreisende, die noch auf der Suche nach Angeboten sind, um einen Zugang zu der ältesten lebendigen Kultur der Erde zu finden. Aber auch während der Reise kann das Buch wichtige Hinweise geben, um sich "on the road" noch von Tourangeboten inspirieren zu lassen.

Auch künstlerische und kulinarische Aspekte werden ausführlich gewürdigt. So findet der interessierte Reisende ausführlich kommentierte Tipps für Kunstausstellungen, Filme, Musik, Didgeridoo-Workshops und Restaurants in denen er "Bushtucker" geniessen kann. Last, but not least werden die jährlich stattfindenden indigenen Festivals & Events gewürdigt. Wer die "ausgetretenen" Pfade Australiens schon kennt, wird nach der Lektüre noch Neues für den nächsten Trip entdecken und wer zum ersten Mal fährt, wird hier einige Bereicherungen finden.

Lonley Planet: Aboriginal Australia & the Torres Strait Islands

aus Australien
sehr empfehlenswert [Sarina Singh, David Andrew, Bryan Andy, Monique Choy, Hugh Finlay, Paul Greenway, Kath Kenny, Philip Morrissey, Denis O'Byrne, Belinda Scott]
Was beschäftigt die australischen Ureinwohner heute? Wo sehen sie sich selbst? Dieses Buch ist weit mehr als ein Reiseführer - es ist ein Blick in eine Welt, die dem flüchitigen Reisenden oft fremd und unverständlich bleibt. Die Artikel von 50 australischen Ureinwohnern räumen auch auf mit Stereotypen. Der einsame nackte Ureinwohner mit Speer in der Hand, der irgendwo im Outback den Sonnenutergang betrachtet, ist letztlich nichts anderes als die Idealisierung eines von Grund auf falschen Klischees. Dieses Buch versucht Erklärungen zu bieten - über die Sprachwelt der Ureinwohner, was "Mabo" und "Wik" bedeutet u.v.a. mehr ... Unter den Autoren sind Yothu Yindi Leadsänger Mandawuy Yunupingu und der international bekannte Autor Herb Wharton.
Das Buch bietet die ultimative Ergänzung zum dicken Australien-Lonely Planet. In ihm findet man die Infos, die man im Hauptband gelegentlich vermisst: Wie kommt man auf Aboriginal Land? Wo bekommt man die Genehmigungen, die dafür allenthalben notwendig sind? Was ist da so los? Wo findet man in Nationalparks Felszeichnungen und -gravuren? Wo sind die traditionellen Plätze (soweit sie für Normalsterbliche zugänglich sind)? Welche Spuren aborignalen Lebens finden sich in den Städten? Wo bekommt man Kontakt und welche Organisationen können bei Fragen weiterhelfen? Wo kann man aboriginale Kunst zu fairen Preisen kaufen, damit das Geld auch den Künstlern zu Gute kommt? Wo werden Touren von aboriginalen Anbiertern durchgeführt? Gelistet findet man in diesem sehr empfehlenswerten Führer empfehlenswerte organisierte Touren, Festivals, Kunstgallerien, Filme, Literature, Websites and andere Plätze des kulturellen Austauschs.
In bewährter Manier sammelt dieser Lonely Planet nach Regionen wichtige Infos zu den aboriginalen Völker einer Gegend, ihrer Sprache und Kultur. Dazu kommen authentische Stimmen, Hintergrundinformation aus erster Hand also. Kapitel zu Politik, Gesellschaft, Geschichte und Kultur unterstützen den Informationsteil und runden das Bild ab. Die Themenbereiche zur Kultur bleiben nicht bei traditioneller Lebensweise und Aboriginal Art stehen, sondern beleuchten auch neue Wege kulturellen Ausdrucks: aboriginaler Film, Tanz, Theater, Literatur und moderne Kunst (jenseits von Pointillismus und X-Ray-Style). Natürlich haben auch die Geschichten der Traumzeit ihren Platz und es ist zu erfahren, welche Bedeutung bestimmten Orten von "ihren" Aboriginals beigemessen wird.


Die Aborigines Australiens

aus Deutschland
sehr empfehlenswert [Prof. Gerhard Leitner]
Gerhard Leitner ist Professor für englische Sprachwissenschaft an der Freien Universität Berlin und Leiter des dortigen Instituts für Englische Philologie. Vor diesem Werk hat er schon zahlreiche Publikationen veröffentlicht, mit "Die Aborigines Australiens" wendet er sich an eine breitere Öffentlichkeit. Das merkt man schon am relativ aktuell gehaltenen Einstieg, der auch das diffuse Bild über Aboriginal People im deutschsprachigen Raum zu reflektieren versucht. Leitner sieht die Aboriginals einerseits in den Prospekten der Tourismusbranche an zentraler Stelle, wobei das Interesse oft nicht den Menschen sondern ihren photogenen kulturellen Produkten gelte - der Malerei, dem Didgeridu, dem Tanz im Voführtheater. Touristenführer würden am Rock und in den Kimberleys die Aboriginals repräsentieren. Man muß nicht mit Leitner konform gehen ob nun diese Aboriginal People letzendlich nur Abziehbilder seeien, womöglich nur "Soft Ethno"-Versuche. Nahezu jeder der nicht sehr viel Zeit und Einfühlungsvermögen mitbringt muss sich eingestehen: Die Aboriginies bleiben ihm fremd. Guter Wille allein genügt kaum, um die Geschichte der Aborigines von der Urzeit bis heute zu verstehen. Wer sich die materielle, geistige, künstlerische und religiöse Kultur vor und seit der Kolonisation erschliessen will, braucht einen kompetenten Führer, wie ihn Leitner mit diesem Werk vorstellt.

Das Buch ist keine leichte Bettlektüre, es grenzt sich wohltuend von jeglicher Form des Ethno-Kitschs ab und bleibt stringent und sachlich, versucht Wertungen zu vermeiden und hat die objektive Berichterstattung zum Ziel. Es gelingt Leitner mit der Brille eines sorgsamen Beobachters, der aus dem deutsch Sprachraum geprägt wurde, eine Brücke zwischen den Kulturen zu bauen und nicht nur das Verständnis zu fördern sondern tieferes Interesse für das Thema zu wecken. Kann man von einem solchen Buch mehr erwarten? Vielleicht noch eine ausführliche Übersicht empfehlenswerter Links, aber für diese schnelllebige Form der Kommunikation gibt es ja Wikipedia oder auch AUSTRALIEN-INFO.DE...

Leseprobe:

Einleitung: "Der Zugang zu den Aborigines erschöpft sich oft in solchen erfahrbaren kulturellen Erlebnissen. Interessierten bleibt kaum etwas anderes übrig, als sich so populären wie umstrittenen Büchern wie Traumfänger von Marlo Morgan oder Traumzeit von Barbara Wood, das das ZDF 2003 in einer Fernsehfassung ausstrahlte, zuzuwenden. Der Film Long Walk Home (2002) von Phillip Noyce personalisierte die Politik der Assimilation, Paul Goldmans Australian Rules (2002) die des Zusammenlebens von Schwarz und Weiß in einer Kleinstadt. Mit Beiträgen über das Outback, das australische Hinterland, oder über kontrovers diskutierte Themen vermitteln die Medien oft ein realistisches Bild der Kultur und Geschichte der Ureinwohner. Junge, politisch engagierte Menschen suchen Kontakt zu Amnesty International oder der Gesellschaft für bedrohte Völker.

Trotz der Informationsdichte meinen manche Experten, dass die Aborigines zwar zu den bekanntesten, aber auch zu den am wenigsten verstandenen Menschen in der Welt gehören. In der Tradition des aus der Literatur bekannten Motivs des ‹edlen Wilden› schrieb Captain James Cook, die Aborigines hätten zwar nicht die materiellen Güter der Europäer, wären aber glückliche Menschen. Aber Romantisierungen versperren den Blick für die konfliktgeladene Gegenwart. Aborigines fühlen sich nicht als Nachkommen ‹primitiver› Wilder, auch nicht als solche ‹edler Wilder›. Sie sehen sich als Opfer der Kolonialisierung, die in ihrem eigenen Land entrechtet sind. Wadjularbinna, eine Älteste der Gungalidda, beschreibt das auf einprägende Weise. Die Themen, die sie anschneidet, werden uns durch diese Geschichte ihres Volkes begleiten:

"Meine Geschichte ist eine schmerzhafte, aber ich will sie mit denen teilen, die nicht-indigener Abstammung sind, denn ich will, dass sie verstehen, woher die Aborigines kommen und wie viel Schmerzvolles sie durchmachen mussten . . .Ich heiße Wadjularbinna, was soviel bedeutet wie Wärme und Sonnenschein. Ich wurde in einem Lager der Aborigines am Golf von Carpentaria geboren. Ich bin halbweiß, denn meine Mutter wurde von Siedlern vergewaltigt, als diese die Leute von ihrem Land vertrieben. Meine Großmutter erzählte uns Geschichten, wie Erwachsene, als sie noch ein kleines Kind war, erschossen wurden, und die Kinder, wenn sie von den Eukalyptusbäumen fielen (wo sie sich versteckt hatten), aufgesammelt und gegen Felsen und Bäume geschleudert wurden.

Die Missionare kamen und nahmen die Kinder ihren Eltern weg. Sie nahmen schwarze und halbschwarze Kinder und brachten sie in Schlafsälen unter, die ihnen gehörten. Unsere Eltern konnten nicht zu uns kommen, und wir nicht zu ihnen . . . Sie sagten, dass unsere Eltern Heiden wären und sie uns die Liebe von Jesus Christus predigen würden. Abends ging ich zu Bett und weinte nach meinen Eltern, fragte, warum sie uns denn weggenommen haben. Das war furchtbar traurig und verwirrte uns für lange Zeit.

Die Missionare behandelten uns wirklich schlecht . . . Ich weiß nicht, warum das alles passierte, aber als Christin weiß ich, dass das alles einen Sinn hatte. Ich sage zu mir selbst, ich habe eine zweite Chance bekommen und muss tun, was ich kann. Sie brachten uns vieles bei. Ich bin dankbar, dass ich Lesen, Schreiben, Kochen, Nähen und all das lernte, was Mädchen tun. Aber dann haben sie mich verheiratet. Sie suchten meinen Mann aus und verheirateten mich in eine weiße Familie. Von einem bescheidenen Anfang kam ich in eine Welt der Überheblichkeit und der Klassenunterschiede. Ich fand schnell heraus, dass man in der weißen Gesellschaft nach der Position eingeschätzt wird, nach Geld, Landbesitz und so fort. Was für eine Verlogenheit, dachte ich. Es war eine völlig andere Welt als die, aus der ich kam.

Als Aktivistin symbolisiert Wadjularbinna die Wandlung der Aborigines: Sie treten aus vordefinierten, europäischen Rollen heraus und werden eigenständig politisch Handelnde." Markus Hesselmann betitelte seine Kurzrezension des Buches im Berliner Tagesspiegel im März 2006 mit dem prägenden Begriff "Randmenschen" - Ein Volk dass am Rand der Gesellschaft lebt, viele sind alkoholkrank, viele obdachlos. Seiner Meinung nach beschreibe dieses Buch einen unsagbaren Verlust: den Verlust einer Kultur, ihrer Sprachen, einer ganzen Menschengeneration.

 



Traumstraße. Eine Entdeckungsreise zu den Felsmalereien der australischen Ureinwohner

aus Australien
noch nicht bewertet [Percy Trezise]
Reisebericht, der sich auf den nördlichen Zipfel Queenslands beschränkt - die Cape York Halbinsel, auf der sich eine ungeahnte Fülle kulturellen aboriginalen Lebens zeigt: in Form von Felsmalereien. Der Autor berichtet von seinen Forschungen, von Begegnungen mit den einheimischen Aboriginal-Gemeinschaften, deren Wissen und ihrer alten und neuen Kunst. Die traditionelle Lebensweise findet in diesem Buch breiten Raum, so wie sie auf Cape York Raum zum Überleben fand.
 


Menschen der Traumzeit. Die Aborigines von Arnhem Land.

aus Deutschland
sehr empfehlenswert [Penny Tweedie]
Rund 20 Jahre hat die britische Fotografin und Autorin daran gearbeitet das Vertrauen der Ureinwohner von Arnhem Land zu gewinnen. Dabei ist ihr ein seltenes Kunststück gelungen: Einfühlsame Bilder von einer der ältesten Kulturen der Welt. Sie schaffen Zugang zum spirituellen Bewusstsein dieser uns so fremden Welt.


Mythen und Spiritualität der Aborigines

aus Deutschland
noch nicht bewertet [Ad Borsboom]
Taschenbuch - 229 Seiten (1998)


Wüstentanz

aus Deutschland
empfehlenswert [Wighard Strehlow]
Nachdem unsere Zivilisation zur Bedrohung der ganzen Menschheit geworden ist, zeigen uns heute australische Ureinwohner, dass wir nur menschenwürdig überleben können, wenn wir wieder ein kosmisches Schöpfungsbewusstsein entwickeln. In diesem Buch werden die alten Zeremonien der Ureinwohner wieder lebendig. Es zeigt den Tanz der göttlichen Urväter am Schöpfungsmorgen, den Tanz der kosmischen Elemente, die Fruchtbarkeitszeremonien der Tiere und Pflanzen. Wighard Strehlow, Erfolgsautor zahlreicher Bücher über Hildegard von Bingen und Enkel des einstigen Missionars in Zentralasien Carl Strehlow, hat die interessantesten Märchen, Sagen und Mythen der australichen Ureinwohner ausgewählt und stellt sie in diesem reich bebilderten Band erstmals zusammen.


Australien. Traumzeitstätten und heilige Landschaften.

aus Deutschland
empfehlenswert [Christine Cerny]
Ein interessantes Taschenbuch, das Landschaftbeschreibungen geschickt mit den Mythen der Aborigine-Welt verknüpft. - 288 Seiten (1995)


Traumfänger

aus Deutschland
bedingt empfehlenswert [Marlo Morgan]
Dieser Roman ist unzweifelhaft seit Jahren eines der meistverkauften und meistgelesenen Bücher zum Thema Australien. Es ist aber auch eines der umstrittenensten Werke, das sich mit Australien beschäftigt. So wie es in der Musik den sognenannten "Ethno-Pop-Mix" gibt, so scheint auch bei Morgan die Grenze zwischen Relaität und Fiktion zuweilen bis zur Unkenntlichkeit verschwommen. Unter ihren Lesern findet Morgan sowohl intensive Zuneigung wie auch markante Ablehnung. Von vergleichbaren Titeln hat es wohl den größten Einfluss auf die Vorstellungen, die im sog. "Westen" über australische Aboriginale kursieren, genommen und ihr Bild geprägt, idealisiert, stark verfremdet.

Marlo Morgan beschreibt in diesem angeblichen Tatsachenbericht ihre Erlebnisse, die sie als amerikanische Ärztin bei einem Walkabout mit einer ominösen Gruppe von Aboriginalen in den 80er Jahren des 20. Jh. hatte. Nach ihren Schilderungen verbrachte sie drei Monate in der australischen Wildnis und begleitete einen kleinen Nomadenstamm auf seiner Wanderung.
Die begeisterten Anhänger des Buches sehen in ihm ein Gleichniss, wonach die moderne Gesellschaft wieder zu einer Beziehung zur Natur finden muss, und wieder fähig wird an inneres Wissen und eigenen Ziele zu glauben. Sie empfinden es als einmalige spirituelle Lesereise in die Traumzeit. Sie tauchen ein in angeblich wundervolle Geheimnisse und Weisheiten eines sehr alten Stammes und erfreuen sich an einer in ihren Wurzeln harmonischen Welt.

Nach heutiger Erkenntnis ist das Werk zweifelsfrei eine Mischung von Fiktion und Fälschung, dass mit völlig beliebigen ethnographischen Details angereichert ist. Marlo Morgan hat nie an einem Walkabout wie dem in "Traumfänger" beschriebenen teilgenommen. Vielmehr nutzt sie diesen diskriminierenden, despektierlichen und new-age/ego-inspirierten Text für ihre eigenen (nicht zuletzt monetären) Ziele. "Traumfänger" ist eins der umstrittensten Bücher zum Thema, da es aboriginale Völker falsch darstellt, ihre Kultur und Religion mitunter beleidigt. Es hat deshalb in Australien sehr viel Kritik, nicht nur von aboriginaler Seite, ausgelöst. Morgan's Konstrukt muss als mißglückter und realitätsferner Versuch bezeichnenet werden, bei dem Lebenshilfe auf verquaste Weise mit esoterischen und ethnischen Elementen in einen Abenteuerroman verpackt wurden. Morgan musste sich bei den Aborigines sogar entschuldigen - "..., Morgan admitted for the first time to the eight elders that her work was fiction and a fabrication.". Eines ist das Buch ganz bestimmt ganz und gar nicht: Ein geeigneter Wegweiser zur Aboriginal-Kultur.
Eine erhellende Aufarbeitung der Diskussion um dieses Buch und eine Menge Material, zu aboriginalen Positionen und ethnographischer Bewertung ist auf der Homepage von Jens-Uwe Korff zusammengestellt.



Söhne des Eisvogels

aus Deutschland
empfehlenswert [Monica Furlong]
Wem der "Traumfänger" von M. Morgan zu wenig wirklichkeitsgetreu ist, wird wohl an den 'Söhnen des Eisvogels' mehr Gefallen haben. Das Buch ist nicht ganz so spannend, aber für alle, die etwas mehr sich mit den Aborigine-Thematiken beschäftigen wollen sehr empfehlenswert. Die Autorin hat einige Zeit in der ehemaligen Missionssiedlung Balgo in den Kimberlys gelebt und berichtet von Ihren Erfahrungen, der Geschichte und dem heutigen Leben der Aborigines. Sie zitiert auch viel aus anderen Büchern und zeigt interessante Aspekte der Lebensweise der Aborigines im Vergleich zur westlichen Kultur. Ein Buch, das ein Abenteuer, eine ungewöhnliche Autobiographie sowie eine spirituelle Seelenreise kombiniert.


Traumsucher. Walkabout in Westaustralien.

aus Deutschland
 sehr empfehlenswert [Barbara Veit]
Eine Alternative zu den hinlänglichen bekannten Aboriginal-Büchern, wie z.B. den Traumpfaden von Bruce Chatwin (s.u.). Nach Analogie der Aborigines ist das Leben ist ein Fluss. Man dürfe nicht stehenbleiben. In ihnen wohnt ein immer währender plötzlicher Impuls zur Wanderschaft - zum Walkabout. Ein Drang, der die Weissen zur Verzweiflung treiben kann, weil sie die Arbeit einfach fallenlassen und verschwinden. Barbara Veit und der australische Fotograf Paul Mayall versuchen diesem Phaenomen nachzuspüren und begaben sich auf die Suche nach den Träumen der Ureinwohner - quer durch Westaustralien. Das Buch steckt voller Geschichte und Geschichten, Legenden, Hoffnungen. Barbara Veit arbeitet als freie Journalistin und Autorin und ist seit 1995 ist sie mit dem australischen Fotografen Paul Mayall verheiratet.


Traumpfade

aus Deutschland
empfehlenswert [Bruce Chatwin]
Der Engländer Bruce Chatwin verstarb 1989 - mit knapp 50. In seinem letzten Roman schildert er eine Reise durch Australien. Dabei macht er sich auf die Suche nach den Ursprüngen der Bedeutung der "Songlines" - unsichtbare, labyrinthische Wegen, auf denen die Ahnen der Aborigines wanderten, und die bis heute nicht überschritten werden dürfen.
Den besten Eindruck verleiht ein etwas ausdführlicheres Zitat aus dem Roman.
"...Er fuhr fort, mir zu erklären, dass jeder totemistische Ahne auf seiner Reise durch das Land eine Spur von Wörtern und Noten neben seinen Fußspuren ausgestreut habe und dass sich diese Traumpfade wie Verkehrs-'Wege' zwischen den am weitesten auseinanderliegenden Stämmen über das ganze Land hinzögen." "Ein Lied", sagt er "war gleichzeitig Karte und Kompaß. Wenn man das Lied kannte, konnte man immer seinen Weg durch das Land finden ... Zumindest theoretisch konnte ganz Australien wie eine Partitur gelesen werden. Es gab kaum einen Felsen oder einen Bach im Land, der nicht gesungen werden konnte oder gesungen worden war. Man mußte sich die Songlines in etwa wie Spaghetti aus Iliaden und Odysseen vorstellen, die sich hierhin und dorthin schlängelten, wobei jede 'Episode' den geologischen Formen abzulesen war."


Traumzeit Wanderer

aus Deutschland
empfehlenswert [Bruno Scrobogna]
Das rund 50.000 Jahre alte Volk der Pintubi lebte bis 1959 vollkommen unbeeinflusst von der westlichen Zivilisation - in der grossen Sandwüste in Western Australia. Ihre Kultur ist dabei zu verschwinden. Der Österreicher Bruno Scrobogna begleitete - vielleicht als einer der letzten dieses stolze Volk innerhalb ihrer natürlichen Lebenswelt. Ab 1962 lebte er insgesamt rund fünf Jahre mit ihnen in der Weite und Einsamkeit des australischen Busches, wurde Zeuge ihrer Riten, Tänze und Gebräuche, ihrer unvorstellbaren magischen Fähigkeiten und Geheimnisse. In atemberaubenden Aufnahmen präsentiert dieser Bildband Zeugnisse einer hochinteressanten Kultur.

Working Holiday / Praktikum



Immer mehr Reisende aus Deutschland zwischen 18 und 30 Jahren reisen für einige Monate nach Australien, um dort Arbeit und Urlaub miteinander zu verbinden. Für die Planung einer solchen Reise kann man sich von Anfang an zahlreiche kommerzielle Anbieter wenden, die einem Basispakete anbieten. Aus Sicht der Redaktion ist es sinnvoller sich zunächst einmal mit einem unabhängigen Ratgeber zu beschäftigen, der möglichst aktuelle und konkrete Informationen zur Planung eines Arbeitsurlaubs in Australien enthält. Führer in diesem Segment sind idealerweise keine Reiseführer über Land und Leute sondern themenspezifische Werke zur Planung eines Aufenthalts zum Reisen und Arbeiten ( = "Working Holidays").

An dieser Stelle möchten wir den Verlagen derartiger Reiseführer anregen Werke dieser Art auch als e-Book für Smartphones und Tablets zu veröffentlichen. So sind die vielen Links einfacher abzurufen und man hat die wertvollen Informationen auf Reisen dabei ohne dass sie in Gewicht fallen. Einige Online-Bibliotheken bieten frühere Ausgaben dieses Buches zum Online-Verleih an. Doch sind wir der Meinung, dass man hier immer die jeweils aktuellste Ausgabe dieses Werks auf seinem mobilen Gerät dabei haben sollte. Sicher sind auch viele Leser bereit ein Update das im gedruckten Bereich einer neuen Auflage entsprechen würde gegen Gebühr zu beziehen. Da wäre sicher mancher, der gerade durch Australien reist dankbar, wenn der rote Faden sich während der Reise aktualisieren lässt.

Australien: Reisen und Jobben

aus Deutschland
sehr empfehlenswert [Andrea Buchspiess]
Auf dem Ratgeber-Markt für die Zielgruppe der Working Traveller tummeln sich seit einigen Jahren primär drei Werke. Das Buch von Andrea Buchspiess fällt dabei durch eine Reihe von Faktoren besonders positiv auf: Es ist das Werk, das seit 2004 die häufigsten Aktualisierungen erhielt. Im Januar 2017 erschien bereits die zehnte Auflage.

Schon der ersten Auflage attestierten wir, dass der Ratgeber einen "roten Faden" für die Planung liefert, der möglichst unabhängig und journalistisch sauber recherchiert zusammengestellt ist. Diese Aussage stimmt nach wie vor. Hinzukommen Aspekte, die wir im Lauf der Zeit und durch die Anwendung des Buches im Freundeskreis zusätzlich zu schätzen gelernt haben: Durch das kompakte Äußere des Buches sollte man sich nicht täuschen lassen, im Gegenteil. Ein Buch das für Rucksackreisenden geschrieben ist, sollte durch kompakte Inhalte glänzen und nicht unbedingt durch die Zahl seiner Seiten. Schließlich fällt gerade bei einer Reise mit dem Rucksack jedes Gramm ins Gewicht.

Andrea Buchspiess hat ein Praxis-Handbuch entwickelt, dass aus den Erfahrungen ihres eigenen Arbeitsurlaubs 2002/03 entstand und sich in den kommenden Jahren zum Standardwerk für diese Form des Reisens nach Australien entwickelte. Sensationelle 50.000 Bücher konnte der Reise Know-How Verlag von den ersten neun Ausgaben absetzen. Bei solch einer Nachfrage darf sich Andrea Buchspiess guten Gewissens als Besteller-Autorin bezeichnen. Sie hat die unterschiedlichen Tätigkeiten eines Arbeitsurlaubs selbst mitgemacht: Als Erntehelferin auf einer Melonenfarm, Kellnerin in einer Szenekneipe und vieles andere mehr. Ihr Ratgeber unterstützt bei der Reiseplanung und den Ausreiseformalitäten, gibt Tipps zum Einleben und zur Jobsuche und hilft, den Reisealltag zu bewältigen. Er enthält Tipps für die Jobsuche und die Bewerbung, erklärt was "Wwoofing" ist (Farmarbeit mit Familienanschluss) und wirft noch einen Blick auf den Backpackeralltag.
 



Jobhopping Down Under - Jobs, Praktika, Working Holiday - Australien

aus Deutschland
Auflage März 2018

Auflage März 2016
empfehlenswert [Jörn Schulz]
Das Buch bietet zahlreiche interessante Exkurse, wie ein Extrakt einer Examensarbeit in der Julian Hübner die Motivation junger Deutscher untersucht hat einen Work & Travel Aufenthalt in Australien durchzuführen. "In stickigen Lagerhallen sitzen reihenweise Studenten, die damit beschäftigt sind, Mangos nach Größe zu sortieren." Nach den Erkenntnissen von Julian Hübner werden die 18- bis 25-jährigem vor allem durch die grandiosen Naturlandschaften angelockt, während für die 25- bis 30-jährigem eher der Easy Lifestyle eine Rolle spielt. Hinzukommt das Klischee wonach Australien ein besonders sonniges Ziel ist, was sich jedoch bekanntlich nicht ganzjährig für ganz Australien behaupten lässt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Motive. Dementsprechend unterschiedlichen Informationsbedarf hat also ein Buch zu Work & Travel abzudecken. Solche Exkurse und persönlich gehaltenen Reiseberichte machen dieses Buch auch wertvoll für diejenigen, die sich vielleicht auch schon einen anderen Reiseführer zum Thema Work & Travel besorgt haben.

Vom recht einfach gehaltenen Layout, das eher an eine Studienarbeit erinnert, sollte man sich beim ersten Durchblättern nicht abschrecken lassen. Für eine Neuauflage würde man sich wünschen, das das eine oder andere Kapitel noch ein Update erhält oder einfach durch Verweise auf aktuellere Informationen online ersetzt wird. Die Hinweise wie man mit den Lieben zuhause am besten in Kontakt bleibt haben beispielsweise das löbliche Kapitel über den Bau einer eigenen Homepage. Hier hat sich durch soziale Medien wie YouTube, Facebook, Flickr und Google Picasa mittlerweile viel getan wie man die Zuhausegebliebenen mit Videos, Bildern und Texten über die eigenen Erlebnisse auf dem Laufenden halten kann. An diesen Stellen wirkt das Werk manchmal etwas hinter seiner Zeit. Insgesamt macht es jedoch einen guten, solide recherchierten Eindruck. Die Investition in diesen Reiseführer lohnt sich allemal um eine realistische Perspektive für die Planung eines Work and Travel Aufenthaltes in Australien zu gewinnen.

Dieses Buch erklärt nach Angaben des Verlages, was "Working-Holiday" ist und wie es durchdacht geplant und erfolgreich durchführt wird. Im Buch nachzulesen sind u.a.

  • über 200 wichtige Adressen für arbeitssuchende Jobber, jobbende Reisende und andere arme Schlucker mit Rucksack
  • wie man ein paar Nächte eine Unterkunft bei wildfremden Leuten schnorrt, ohne es sich mit ihnen zu verscherzen
  • warum "2-Minute-Noodles" von "NoFrills" oder "Homebrand" ein wahres Kultobjekt unter Backpackern darstellen und im Rucksack nicht fehlen dürfen
  • über zehn spannende Tätigkeitsfelder für arbeitswütige Working-Holiday-Reisende
  • wie man aus einem Ford Falcon eine bequeme Behausung baut, in der es sich himmlisch schlummern lässt
  • welche alternativen und äußerst günstigen Wege zu einer Praktikumsvermittlung existieren
  • was es mit den Abkürzungen CBD, no WHM, ASAP und RSA in den Stellenanzeigen der Tageszeitungen auf sich hat
  • wie einfach es ist, ohne viel Aufwand eine eigene Internetseite zu erstellen, um die Daheimgebliebenen über das werte Wohlbefinden sowie den Verlauf der Reise zu informieren
  • über zehn konventionelle sowie weniger bekannte aber höchst erfolgsversprechende Wege, um an Jobs zu gelangen


Work & Travel in Australien: Richtig vorbereiten, reisen und jobben

aus Deutschland
 sehr empfehlenswert [Katharina Arlt, Melanie Schmidt]
Die beiden Autorinnen stellen in Ihrem Buch eine breite Palette der Informationen vor, die für das Reisen und Jobben in Australien nützlich sind. Es ist sehr professionell zusammen gestellt und beantwortet die typischen Fragen von Neueinsteigern in das Thema. Des weiteren spürt man auch deutlich, dass hinter dem Werk ein gerüttelt Maß an persönlicher Erfahrung steckt. Das Buch, dass seit 2015 im auf Australien und Neuseeland spezialisierten Mana Verlag erschien, ist der Nachfolger eines vergleichbaren Werks der Autorin Alexandra Albert aus dem gleichen Verlag. Es darf für sich in Anspruch nehmen zur besten Lektüre zu zählen, für alle die sich für "Working Holidays" Down Under interessieren. Im März 2017 wurde die 2. Auflage veröffentlicht.

Arlt und Schmidt verzichten in ihren Beschreibungen auf unnötige Schnörkel oder Prosa und liefern "Faktenfutter". Dabei ist das Büchlein im A5 Format auch praktisch zum Diagonallesen, dafür sorgt schon eine attraktive typografische Aufbereitung. Vorgestellt werden Hilfe für die Planung des Aufenthalts und die Beantragung des Visums. Der Themenbogen spannt sich dann von der Anreise über die Unterbringung, Sprachkurse, das geeignete Reisegepäck, Versicherungen und die Beantragung der Steuernummer sowie die Einrichtung eines Kontos. Klar, könnte man alles selber im Web recherchieren, aber der Preis für das Buch ist bestens angelegt. Ausführlich widmet sich der Ragteber Tipps zur Jobsuche und zeigt, dass es weitaus mehr Jobs gibt als die hinlänglich bekannte Arbeit als Helfer bei der Ernte oder auf der Farm. Working Holiday Maker sind auch willkommen als Au Pair, auf Baustellen, im Büro, in Hotels und Ferienresorts, im Marketing sowie zum Erstaunen vieler auch in Spielkasinos und Skigebieten. Ein weiteres Kapitel des Buches widmet sich der Fortbewegung bis hin zum Autokauf. Da es Erlebnisberichte mittlerweile zuhauf in Blogs im Netz gibt hat man in der 2017er Version dieses Ratgebers darauf verzichtet. Wir finden das gut so. Zahlreiche Literaturhinweise und Verweise auf Websites runden einen kompakten Führer ab, den wir sehr gerne weiter empfehlen.


Auswandern



Gelungene Auswanderungs-Ratgeber konzentrieren sich speziell auf die Informationsbedürfnisse von Auswanderungswilligen und wiederholen nicht die Inhalte, die üblicherweise in Reiseführern zu finden sind. Aufgeblasene Reiseführer brauchen Auswanderungsinteressierte nicht - je nach dem wo man hin möchte, lohnen sich hier eher die "Lonely Planet"-Klassiker.

Australien - Auswanderer-Handbuch

aus Deutschland
[Elfi H. Gillissen] sehr empfehlenswert
Sie überlegen auszuwandern? Dieses Buch müssen Sie haben.

Idealerweise entdecken Sie diesen Hinweis, wenn Sie ganz am Anfang ihrer Überlegungen stehen nach Down Under auszuwandern. Denn: Kompakt, sachlich korrekt und völlig ohne jegliche Emotionsduselei aber mit viel Herzblut geschrieben, ist dies ein Buch dass die Messlatte für andere Autoren extrem hochlegt. Verfasst von einer Autorin, der man bei jeder Zeile anmerkt, dass Sie das Zielgebiet seit Jahren bestens kennt und liebt, sich aber ennoch ihren kritischen Blick bewahrt hat. Korrekt müsste man diesen hervorragenden Ratgeber wohl eher in die "Lebensplanungsberatung" einsortieren. So manche Auswanderungs-Schwärmerei wird hier kritisch hinterfragt und so kann man wohl dieses Werk auch als "Unfallverhütungsmassnahme" zur Vermeidung überstürzter Auswanderungen sehen. Das tolle: Auch wenn es sich zuweilen um eher trockne Themen handelt, gelingt es der Autorin diese lesenswert zu vermitteln. Selbst wer überhaupt nicht ernsthaft daran denkt nach Australien auszuwandern, erhält hier sehr lesenswerte Einblicke in den Alltag Down Under, flankiert von seriös recherchierten Artikeln über ganz unterschiedliche Lebensläufe deutscher Auswanderer.

Das Werk darf für sich den Anspruch erheben DER Leitfaden einer Australien-Auswanderung zu sein. Es hilft den vielen Dienstleistern, die einem bei diesem Weg unterstützten möchten, wie Auwanderungs-Beratern, Speditionen, Versicherungsmaklern etc. kritisch-kompetent gegenüberzustehen. Jede Wette: Dieses Buch zahlt sich aus. dass sie Land und Leute bestens kennt, hat Elfi H. M. Gilissen gleich mehrfach bewiesen - so u.a. in dem ebenfalls sehr empfehlenswerten Buch "Kauderwelsch - Kulturschock Australien". Nach der Lektüre dieser beiden Werke gibt es keine Ausrede mehr: Wer Down Under geht weiss worauf er sich einlässt - und worauf er sich freuen kann - und wie er die eine oder andere Herausforderung meistern kann. Wahrscheinlich schliesst er sich dann auch dem "Fan-Club" dieser wirklich sehr engagierten Autorin an, die für die Darstellung eine realistischen Australien-Bildes in den deutschen Medien ein nicht zu unterschätzender Glücksfaktor ist.

Update April 2015: Das Buch ist nach vor recht nützlich, eine Neuauflage wäre jedoch wünschenswert.

Alltag in Australien - Auswandern, Leben und Arbeiten

aus Australien

2.Auflage: erscheint Mitte 2015

sehr empfehlenswert [Bianca de Loryn]
Die Autorin kennen viele Nutzer unseres Forums als aktive Tippgeberin aus Cairns. Bianca bloggt und hat in Cairns auch eigene Reiseagentur mit der Sie auch in der Anbieter-Datenbank von AUSTRALIEN-INFO.DE vertreten ist (Link weiter unten). Seit 2009 besitzt hat sie die doppelte Staatsbürgerschaft und hat das Abenteuer eines Hausbaus erfolgreich hinter sich gebracht. Bianca de Loryn schreibt aus einer Perspektive, die besonders hilfreich ist für all diejenigen, die auch andere Orte als Sydney und Melbourne als mögliches Auswanderungsziel in Betracht ziehen. Die im Buch gesammelten Fakten sind soweit wir das nachvollziehen konnten sehr detailreich, aktuell und überaus hilfreich. Es ist eines der Bücher das man vor dem ersten Kontakt mit Einwanderungsberatern lesen sollte.

Die Vorstellung der einzelnen Orte erfolgt nicht unter touristischen Aspekten sondern unter dem Gesichtspunkt als Ort zum Leben und Arbeiten. So streift Bianca de Loryn zum Beispiel die Aspekte der Wahl eines geeigneten Wohnortes auch die Frage welches Image eine Wohnregion hat, wie das soziale Umfeld ist und welche Kosten eventuell der Weg zur Arbeit verursacht (Mautgebühren).

Das Buch hilft einen diffusen Auswanderungswunsch mit den Realitäten abzugleichen, um die eigene Entscheidung zunächst zu hinterfragen und anschliessend auf ein solides Fundament zu stellen. So wird mancher, der nach einem Urlaub den "Aussie Lifestyle" zuhause schmerzlich vermisst, zunächst damit konfrontiert, dass auch in Australien der Alltag keineswegs nur Sonnenseiten hat. Bianca de Loryn zieht passende Vergleiche zwischen einem Leben im deutschsprachigen Raum Mitteleuropas und Australien. Das Buch beschäftigt sich folglich mit der Vielzahl der Themen, die eine Einwanderung mit sich bringt: Der australische Lifestyle, die soziale Sicherheit, Bildung, Arbeitsmöglichkeiten und die konkreten Schritte des Einwanderungsprozesses. Kurz und gut: Dieses Buch darf man getrost als Pflichtlektüre bei der ernsthaften Planung einer Auswanderung bezeichnen.

Für 2015 ist eine neue Auflage geplant, allerdings war sie Anfang Mai 2015 noch nicht verfügbar...

Kontakt zur Autorin über deren Unternehmen in der Anbieter-Datenbank

Auswandererland Australien - Leben, arbeiten, heimisch werden unter den Aussies

aus Deutschland
[Barbara Barkhausen]

sehr empfehlenswert Die in Sydney lebende Journalistin Barbara Barkhausen hat schon vor einigen Jahren den Auswanderungsratgeber "Traumland Australien - Auswandern leicht gemacht" veröffentlicht. Dies ist ihr im Februar 2015 erschienene Nachfolgewerk. Es eignet sich sehr gut den eigenen Auswanderungswunsch zunächst kritisch zu hinterfragen und anschließend strukturiert zu planen. Das Buch ist in erster Linie eine Arbeitsunterlage. Das Layout erinnert an ein Vorlesungsskript von der Universität. Bilder gibt es kaum, dafür nützliche Checklisten und viele Verweise auf weiterführende Informationsquellen.

Die Investition lohnt sich allemal - gerade im Vergleich zu den Stundensätzen von Auswanderungsberatern, für die es auch ein äußerst grenzwertiges Vergnügen ist Interessenten zunächst mal erst die grundlegendsten Informationen nahezubringen. Kein Wunder, dass auch von dieser Seite gegenüber Auswanderer-Kandidaten schon immer öfter die Frage auftaucht ob man diesen Ratgeber bzw. einen seinen Vorgänger bereits schon gelesen habe. Nach der Lektüre dieses Ratgebers hat man eine Art "Grundkurs" hinter sich und kann so gezielter nach Hilfen bei der Auswanderung suchen. Barkhausen gelingt es das Thema auch sehr lesefreundlich aufzubereiten, weshalb die Lektüre auch dann Spaß macht, wenn man gar nicht konkret eine Auswanderung plant sondern nur mal wissen will, wie das gehen würde.



Living and Working in Australia

aus Grossbritannien
empfehlenswert [David Hampshire]
In seinen Inhalten etwas stark auf die britischen Bedürfnisse von Jobbern bezogen, aber durchaus lesenswert. Eine der Klassiker für "Arbeiten Down Under".


Auf nach Down Under

aus Deutschland
bedingt empfehlenswert [Ulrich Sackstedt]
Auswanderergeschichten "aus Australien"
Geschichten von Auswanderern in den Jahren 1950 bis 1990 vermitteln die typischen Probleme und Highlights, die das Thema "Auswanderung nach Australien" mit sich bringt. Die Neuauflage von 1998 lässt leider Geschichten aus den Neunzigern gäzlich vermissen. Trotzdem für alle, die eine Auswanderung planen, immer noch sehr hilfreich.

Reisen mit Kindern



"Mit Kindern nach Australien? Seid ihr wahnsinnig?" So manches mal haben wir von der Redaktion von AUSTRALIEN-INFO.DE solche Sätze auch schon gehört. Wir haben sie jeweils geflissentlich ignoriert und schon 1999 begonnen unsere "Mutmach-Seiten" ins Netz zu stellen, die anderen Eltern zeigen, dass Australien-Reisen mit Kindern nicht nur "machbar" sind sondern eines der faszinierendsten Erlebnisse bieten, die man seinen Kindern gönnen kann.

Flug nach Australien mit Kindern
Reisen in Australien mit Kindern

Diese Seiten blieben nicht ohne Resonanz: Mittlerweile gibt es zahlreiche private Websites, die von Familien berichten, die auf unterschiedlichste Art durch Australien gereist sind.
Private Homepages

Wenn Sie als Backpacker in den Zwanzigern schon mal in Australien waren und jetzt mit Nachwuchs gesegnet sind, kann es durchaus sein, dass in Ihnen der Traum schlummert wieder nach "Down Under" zu düsen. Doch klappt das mit der Familie? Klare Antwort: Ja, machen Sie es! Sie werden überrascht sein und Australien völlig anders entdecken: Kinder schaffen es einem Erwachsenen neue Perspektiven zu öffnen, weil sie unbedarft und mit offenem Blick die Wahrheiten des Reisens, fremder Länder und unbekannter Menschen wiedergeben. Nachfolgende Bücher sind auch ein ideales Geschenk für zweifelnde Partner, wenn ein Elternteil die Australien-Reise schon ganz fest im Auge hat und noch jemand zweites überzeugt werden muss.

Die Studienrätin und Reisejournalistin Hilla Finkeldei darf man wohl mit Fug und Recht als jemand bezeichnen, der vom Australien-Virus seit zwei Jahrzehnten stark infiziert ist (geht der Redaktion dieses Informationsdienstes bekanntlich genauso). In ihrem ersten Buch reiste sie mit ihrem damals sechs Jahre alten Sohn Robin im Alter nach Australien, im zweiten war sie mit ihrer siebenjährigen Tochter Marla unterwegs.

In "Me & you and Känguru - Australien mit Kind" ist ihre sieben Jahre alte Tochter Marla die Hauptdarstellerin. Gemeinsam mit Mama Hilla reiste sie während der deutschen Sommerferien 2012 zunächst zu Freunden ins winterliche Melbourne und anschliessend rund 3.000 km entlang der Ostküste. Marla sorgte dafür, dass auf der Tour ganz eigene Akzente gesetzt wurden und manches Australien-Klischee hat sie aus ihrer ganz speziellen Sicht kommentiert. Erfrischend undiplomatisch fällt zum Beispiel Marlas erste Begegnung mit dem australischen Brotaufstrich Vegemite aus: "Die essen Vogelkacke?"

Hilla Finkeldei hat ihrem Buch auch einen Infoteil angefügt. Dieser ist jedoch nicht ganz genauso gegliedert wie in typischen Reiseführern. Er enthält eher einige Inspirationen, wobei Finkeldei darauf Wert legt, dass man doch bitte nicht alle Stationen seiner Australien-Reise bis in kleinste Detail vorplanen solle. Die Australier machen das schließlich auch nicht. Ihr Buch ist auch ein Plädoyer für Sequenzen ohne einen "Ablaufplan", für spontane Aktivitäten und Erlebnisse.

Me & you and Känguru

aus Deutschland
sehr empfehlenswert [Hilla Finkeldei]
In "Me & you and Känguru - Australien mit Kind" ist ihre sieben Jahre alte Tochter Marla die Hauptdarstellerin. Gemeinsam mit Mama Hilla reiste sie während der deutschen Sommerferien 2012 zunächst zu Freunden ins winterliche Melbourne und anschliessend rund 3.000 km entlang der Ostküste. Marla sorgte dafür, dass auf der Tour ganz eigene Akzente gesetzt wurden und manches Australien-Klischee hat sie aus ihrer ganz speziellen Sicht kommentiert. Erfrischend undiplomatisch fällt zum Beispiel Marlas erste Begegnung mit dem australischen Brotaufstrich Vegemite aus: "Die essen Vogelkacke?"

Hilla Finkeldei hat ihrem Buch auch einen Infoteil angefügt. Dieser ist jedoch nicht ganz genauso gegliedert wie in typischen Reiseführern. Er enthält eher einige Inspirationen, wobei Finkeldei darauf Wert legt, dass man doch bitte nicht alle Stationen seiner Australien-Reise bis in kleinste Detail vorplanen solle. Die Australier machen das schließlich auch nicht. Ihr Buch ist auch ein Plädoyer für Sequenzen ohne einen "Ablaufplan", für spontane Aktivitäten und Erlebnisse.

Cook doch mal - Drei Monate mit Kind durch Australien

aus Deutschland
sehr empfehlenswert [Hilla Finkeldei]
Das "Mutmach-Buch" für alle die noch zweifeln, für alle die wissen wollen "wie es wäre wenn" und für alle, die sich sowieso schon im klaren sind dass sie (wieder) nach Australien "müssen". Geschrieben wurde es von der Lehrerin Hilla Finkeldei, die mit ihrem Sohn Robin drei Monate durch Australien reiste. Nach diesem Buch muss sich Hilla Finkeldei allerdings fragen lassen, ob sie denn nicht ihrer Berufung als Reisejournalistin noch häufiger nachgehen will, denn ihr flott und doch anspruchsvoll geschriebenes Erstlingswerk verschlingt man mit höchstem Vergnügen. Hinzu kommt das Gefühl viele wertvolle Tipps für die Reiseplanung bekommen zu haben. Robins Kommentare sind zuweilen auch recht aufschlussreich: "Oh, aber die Melbörn-Flieger sind echt von außen größer als innen drin, Mama!" Wer will ihm da widersprechen? Mamas Humor blitzt auf jeder Seite des Buches hindurch, beispielsweise wenn Sohnemann Robin beim Hinflug in Singapur kurzerhand als "Fünfundzwanzig Kilo Schlafkrankheit" bezeichnet wird. "Die 1,26 m neben mir haben wenigstens geschlafen, wenngleich sie so zerknautscht aussehen, dass ich schon ein Zolleinfuhrverbot für bedrohte Arten fürchte".
Das ausführliche Buch ist eine Mischung aus Erlebnisreportage und Reiseführer mit handfesten Planungshilfen für zwölf Touren mit der Familie durch Victoria, New South Wales, South Australia, Tasmanien und Western Australia.
Lassen Sie sich durch das erste Überblättern nicht täuschen: Das Buch ist nicht üppig ausgestattet, die Fotos sind lediglich schwarzweiss. Man vermisst die Ausstattung keineswegs, denn Finkeldei lässt Bilder im Kopf entstehen und wirbelt zuweilen nur so von kinderfreundlichen Fakten. Australien präsentiert sich durch dieses Buch als ausgesprochen kinderfreundliches Reiseziel, das aber keinswegs durch eine rosarote Brille geschildert wird. Die Autorin vermittelt anschaulich die Begeisterung, die diverse Attraktionen bei Kindern (und Erwachsenen) auslösen können - angefangen von Walen, Delfinen und Goldminen über Raddampfer bis hin zu den märchenhaften Stränden. Co-Autor Robin lässt sie unter anderem die Vorteile quietschbunter Eissorten erklären.
Zugegeben: Dieses Buch macht sicher noch mehr Spass, wenn man schon mal in Australien war. Erstens versteht man dann die ordentliche Portion "Aussie Humor" besser, die den Finkeldeischen Schreibstil mitgeprägt hat, zweitens kann man sich zahlreiche "Ging-mir-auch-so"-Erlebnisse nicht verkneifen, da die Autorin ein ausserordentlich gutes Gespür dafür hat sich auch mit scheinbar belanglosem Alltäglichen zu beschäftigen.
Für den motivierenden - und wie wir meinen absolut zutreffenden - Abspann müsste Hella Finkeldei von Tourism Australia eigentlich eine Auszeichnung erhalten: "Mag sein, dass Australien am anderen Ende der Welt liegt. Mag sein, dass viele Reisende sich von den scheinbar endlosen Stunden im Flugzeug abhalten lassen. Aber ohne Zweifel lässt sich kaum ein schöneres Fleckchen Erde finden, an dem Kinder wie Erwachsene eine unvergleichliche Zeit miteinander verbringen können. Fahren Sie hin, es lohnt sich." Auf über 200 Seiten liefert sie dafür die besten Argumente.

No Worries - Australienreise mit Kind

aus Deutschland
sehr empfehlenswert [Judith Quick]
Um die Jahreswende 2010/11 war Judith Quick mit ihrem Mann Markus und ihrer knapp drei Jahre alten Tochter Melissa zwischen Brisbane und Adelaide mit dem Mietwagen in Australien unterwegs. Ihr Buch ist ein klassischer Reisebericht in Form eines Reisetagebuchs. Judith Quick schreibt unterhaltsam und humorvoll.

Zu den Höhepunkten der Reise zählten die Besuche auf Fraser Island und Kangaroo Island. Die Familie reiste zu einem Zeitraum durch Australien als es im Südosten außergewöhnlich häufig und intensiv regnete. Wenige Wochen nach dem Besuch der Familie in Brisbane floss das Jahrhundert-Hochwasser dort durch die Stadt. Dementsprechend ist so mancher Reiseeindruck geprägt oder gar beeinträchtigt durch die vielen Niederschläge in dem Reisezeitraum. So wird in Canberra an Melissas Geburtstag ein Besuch im Indoor-Spielplatz zum Höhepunkt. Das ist auch die Besonderheit dieses Buches: Immer wieder werden die Aspekte gezeigt, die man als Reisender ohne Kinder überhaupt nicht wahrnimmt. Der Autor dieser Zeilen hat da spontan noch äusserst positiv den Besuch in der Ambulanz eines Hospitals mit dem zweijährigen Sohn in Cooma in Erinnerung. Der Sohn war von einem Gerüst auf einem Spielplatz herunter gefallen und wurde dort sehr zuvorkomend behandelt. Australien zeigt sich auch in vielen Punkten im Buch von Judith Quick als kinderfreundliches Reiseziel.

Die Autorin zeigt in diesem Buch noch eine andere Facette des Reisens in Australien: die herzliche Gastfreundschaft. Judith Quick besucht in Brisbane Bekannte, die sie vor einigen Jahren in Kanada kennen gelernt hat und ihre Brieffreundin in Adelaide, der sie seit über zwanzig Jahren schreibt. So erhält man auch einen kurzen Einblick in den australischen Alltag.

Schnullerbacke Down Under

aus Deutschland
noch nicht geprüft [Maike Brünink]
Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten bereiste die Autorin mit ihrem sieben Monate alten Sohn einen Monat lang New South Wales.

In dem über 200 Seiten starken Werk steckt ein wirklich ausführlicher Reisebericht, der auch für andere Reisende in gleicher Situation (frischer Nachwuchs) wirklich von Interesse sein dürfte. Der damals sieben Monate alte Joost dürfte sich wahrscheinlich an die Erlebnisse Down Under nicht mehr erinnern, aber dafür gibt es ja dieses liebevoll geschriebene Buch zum Nachlesen. Für alle anderen ist es ein Buch zum Einlesen und zum Mutmachen es einfach auch zu probieren mit den 'ganz Kleinen' auf ganz große Reise zu gehen.

Das Buch enthält viele konkrete Tipps für Reisende mit Baby in Australien- u.a. zu den Themen Verpflegung (insbesondere auch geeignete Babynahrung), Unterkünfte (was eignet sich mit nachwuchs und was eher nicht) sowie Ausflüge.

Da im australischen Herbst (Mai/Juni) in der Regel die Flugpreise nach Australien am günstigsten sind und auch Feiertage wie 1.Mai, Himmelfahrt und Pfingsten genutzt werden können, tragen sich so manche frisch gebackenen Eltern mit dem Gedanken, ob sie nicht die Eltenzeit dazu nutzen sollen nach Down Under zu fliegen. Darunter sicher nicht wenige die in Australien bereits mit einem Work & Travel-Visum unterwegs gewesen sind.

Westaustralien mit Baby und Campervan

aus Deutschland
sehr empfehlenswert [Martina und Michael Gutmann]
Die beiden Autoren bereisten im Sommer 2012 mit ihrer damals 11 Monate alten Tochter Jonna etwas mehr als zwei Monate lang von Perth durch den australischen Westen nach Darwin. Beide waren schon Mal mim Alter von Mitte 20 in den Semesterferien zehn Wochen mit dem Camper auf der typischen Route im Osten und der Mitte Australiens unterwegs. Und wie so viele hat auch die Gutmanns das Australien-Fieber gepackt.

Dieses Buch hat uns sehr positiv überrascht. Es ist erfreulicherweise nicht ein reiner Reiseerlebnisbericht sondern ein solide recherchiertes, handfestes Werk zur Planung einer Australien-Tour mit vielen "harten Fakten". Kompliment! Was die Autoren in diesem Buch nicht bieten können und wollen, machen sie gleich zu Anfang klar: Nichts von alledem, was man sowieso schon woanders nachlesen kann. Also allgemeine Informationen über Geschichte, Städte, Touranbieter, Übernachtungsmöglichkeiten etc..

Stattdessen ist die erste Hälfte des Buches vollgepackt mit konkreten Informationen zur Planung. Dazu zählen eine beispielhafte Kalkulation der Kosten, Checklisten für das Reisegepäck, eine recht ausführliche Frage-Antwort-Liste und exemplarische Routenvorschläge für eine Reisedauer zwischen vier und acht Wochen. Die Gutmanns berechnen exemplarisch auch die Kosten für eine zweimonatige Reise mit zwei Erwachsenen und Baby von Perth nach Darwin. Im Sommer 2012 kommt bei kostenbewusster Kalkulation eine Summe von rund 12.207 Euro dabei heraus. Vorbildlich die vielen Querverweise auf weiterführende Informationen im Web sowie diverse Adressen.

Erklärt wird auch, warum es kaum Sinn macht einen deutschen Kindersitz oder ein Resewaschmittel wie "Rei in der Tube" nach Down Under mitzunehmen. Das Buch bietet auch für Reisende ohne Baby zahlreiche praktische Hinweise: Wie man in Westaustralien mit Laptop oder Tablet am besten ins Internet kommt, beschäftigt immer mehr Reisende.

Die Reiseberichte liefern einen guten Anhaltspunkt dafür was auf einer Reise mit Baby plötzlich wichtig wird und was zur Nebensache. Die Leser erfahren beispielsweise auch wie die "grauen Nomaden" das Leben auf den Campingplätzen im Nordwesten während des australischen Winters zuweilen dominieren. Da treffen ganz unterschiedliche Formen des Urlaubens aufeinander. Übrigens: Das Buch ist ein idealer Geschenk-Tipp für werdende oder frisch gebackene Eltern, die befürchten dass sie mit jetzt mit dem Nachwuchs erst mal auf Fernreisen verzichten müssten. Eher das Gegenteil ist der Fall. Dank Elternzeit gibt es während des Erwerbslebens selten eine bessere Gelegenheit für solch eine Unternehmung. Wenn erst mal die Schulferien die möglichen Reisezeiten bestimmen, fehlt so manche Freiheit beim Reisen. Kleiner Trost: Australiens Norden ist während der europäischen Sommerferien ideal zu bereisen. Einen Vorgeschmack auf das Buch bietet übrigens auch der Blog der Gutmanns.
Blog - Abenteuer Elternzeit


Kinderbücher



Für Eltern verboten! - Australien

aus Deutschland

sehr empfehlenswert [National Geographic & Lonely Planet]
Australien steckt voller Kuriositäten und ist in vielerlei Hinsicht irgendwie verrückt. "Quirky Things" begeistern aber nicht nur die Australier. Obwohl dieser Reiseführer mit dem Titel "Für Eltern verboten!" versehen ist, ist er für alle Australien-Reisenden faszinierend. Konzipiert wurde die Gemeinschaftsproduktion von National Geographic und Lonely Planet für Kinder ab acht Jahren. Ganz augenscheinlich zielt man damit auf die Klientel von Zeitschriften wie Geolino & Co. Erster Eindruck von zwei Testlesern im Alter von 10 und 13: Das Buch verleitet zum Schmökern. Kurze Infohäppchen, Comics, knallbuntes Layout mit pfiffigen Illustrationen. Immer wieder reizvolle Impulse sich mit dem einen oder anderen Thema näher zu beschäftigen. So ganz nebenbei erfährt man auch, dass die Australier große Erfinder sind: von der Wäschespinne über den Benzinrasenmäher bis zur Schwimmkleidung aus Lycra. Alles Erfindungen aus Down Under. Nicht zu vergessen: Vegemite.

Das Buch weckt auch eindeutig die Lust selbst an kuriose Plätze Down Under zu reisen. So widmet sich eine Doppelseite auch den Opalfeldern von Coober Pedy. Wer mit Kindern nach Australien reisen möchte, hat mit diesem Reiseführer die Möglichkeit den Nachwichs mitentscheiden zu lassen, wofür sich Kids und Teens auf dem fünften Kontinent begeistern. 96 Seiten mit rund 400 Abbildungen, die wirklich Spass machen - auch Eltern, auch wenn es für die ja eigentlich "verboten" ist. Noch einen ganz anderen Zweck dürfte das Buch auch erfüllen: Wer für die Schule ein Referat über Australien vorzubereiten hat, findet in diesem Buch eine ganze Reihe von Themen mit denen man die Mitschüler ganz bestimmt nicht langweilt.

Außer dem Reiseführer für Australien gibt es noch weitere Ausgaben für China, Großbritannien und die USA, einige Städte wie Lomdon, Paris und Rom sowie einen großen Band "Unsere cool verrückte Erde" mit 200 Seiten. Man könnte diesen auch als eine Art Erdkunde-Ausgabe des Guiness Buch der Rekorde bezeichnet. Kompliment an die Macher dieser Serie: So macht man nicht nur Kindern Lust auf Geographie und das Reisen.



Der neue Kinder-Kosmos: Tiere in Australien

aus Deutschland
empfehlenswert [Christine Wolfrum, Susanne Bräunig, Harald Vorbrugg]
Am anderen Ende der Welt leben seltsame Tiere: Kängurus hüpfen mit ihren Jungen im Beutel durch die Savannen, Koalas hangeln sich durch Eukalyptusbäume und Dornteufel, die gezackten Echsen der Wüste, fangen Wassertropfen aus der Luft. (64 Seiten)


Auf wilder Jagd nach den Krokodildieben

aus Deutschland
empfehlenswert [Antje Bärnthol]
Antje Bärnthol ist Realschullehrerin in Bayern und erstellt als Autorin auch Materialien für den Unterricht. Das 2012 veröffentlichte Werk ist ihr erstes Kinderbuch. Sie beschreibt es als ein Werk für abenteuerlustige Mädchen und Jungen im Alter von etwa acht bis zwölf Jahren. Geschrieben hat sie es für ihre Tochter Sophie. Folglich heißt das Mädchen in dem Buch auch so. Es beginnt mit einem Besuch von Sophie bei den Großeltern. An einem regnerischen Tag sinniert Sophie darüber, ob es wohl in Australien gerade auch regnet. Die Oma beginnt ihrer Enkelin von Australien zu erzählen, schließlich kennen Sophies Eltern das Land recht gut. Darauf träumt sich Sophie nach Down Under. Sie begegnet einem kleinen Känguru, das wiederum ein befreundetes Krokodil sucht.

Die Geschichte handelt an verschiedenen Orten Australiens. So gibt es Abenteuer zu bestehen in Sydney, Byron Bay, Fraser Island, dem tropischen Nordosten am Riff, in Adelaide, dem roten Zentrum und Darwin. Im Text selbst wird immer wieder darauf eingegangen wie Sophie und ihr Känguru sich orientieren, es ist also eine richtige Reisegeschichte. Für Kinder, die gerne unterwegs sind, sind diese Passagen ganz reizvoll. Ein anderes Element, das eingestreut wurde, sind Geschichten über Kängurus und Krokodile wie sie die Ureinwohner erzählen.

Wir haben das Buch einem 12-jährigen Harry Potter-Fan zum Lesen gegeben, der bereits schon mal in Australien unterwegs war und sich auch des Öfteren mit Down Under beschäftigt. Er fand es insgesamt ganz gut geschrieben und las innerhalb von drei Tagen sich durch die 140 Seiten. Man erfahre viel über Australien, so sein etwas knappes Fazit. Es sei nicht ganz seine bevorzugte Lektüre („ich les dann doch lieber Fantasy“) aber es gefiel ihm ganz gut. Ein Buch mit einem Mädchen in der Hauptrolle ist eben doch tendenziell beliebter bei Mädchen. Für junge „wilde Kerle“ dürfte in dem Buch auch noch mehr Spannung und Action drin sein.

Fazit: Für Eltern, die planen mit ihrem Nachwuchs nach Down Under zu fliegen, ist dieses Buch durchaus eine reizvolle Möglichkeit Vorfreude (insbesondere bei eigenen Töchtern) zu erzeugen. Die Autorin hat zum Buch auch eine Website und eine Facebook-Seite erstellt über die ihre jungen Leser und Leserinnen sowie vielleicht auch der eine oder andere Vorleser unter Eltern und Großeltern mit ihr Kontakt aufnehmen kann. Und wer weiß, auch Sophie Bärnthol dürfte älter werden und vielleicht träumt sie sich ja bald wieder nach Down Under … Da könnte noch so manche spannende Geschichte warten. Für die Teenies gibt es ja im Kinderkanal mit in Australien produzierten Sendungen wie „Blue Water High“ auch regelrechte Kultserien, die das Bild von Australien unter Jugendlichen stark prägen.



Komm mit nach Australien!

aus Deutschland
empfehlenswert [Christina Danisio]
Der neunjährige Alexander war im Februar und März 2013 für sechs Wochen mit seinen Eltern in Australien unterwegs. Dieses Buch ist ganz aus seiner Perspektive geschrieben. Es ist dabei mehr als nur ein Reisetagebuch. Seine Mitschüler aus der dritten Klasse einer bayrischen Grundschule waren neugiereig und haben ihn mit Fragen bombadiert. Alexander war ihr "Australienagent" und beschreibt was er vor Ort herausfinden konnte. Wer Sendungen wie "Paula und die wilden Tiere" mag, der wird auch dieses Buch mögen.

Mit viel Neugier beschäftigt sich Alexander mit außergewöhnlichen Pflanzen und Tieren. In freier Wildbahn beobachtet er Zwergpinguine und Känguruhs, im Koala-Krankenhaus von Port Macquarie lässt er sich erklären, warum Koalababys auch den Kot ihrer Mütter fressen. Die Antwort ist beispielhaft für viele Aha-Effekte, die nicht nur Kinder beim Lesen dieses Buches haben.

Dieses Buch eignet sich besonders für etwa 8- bis 12-jährige Leser, die sich aus den unterschiedlichsten Gründen für Down Under interessieren. Vielleicht überlegen ja auch die Eltern (wieder) dorthin zu reisen und da könnten die hier geschilderten Erlebnisse gute Anregungen bieten, was man selbst entdecken möchte. Australien steckt voller kindgerechter Erlebisse: Ob beim Goldschürfen, Surfen lernen, Fischen und und und ..
Website der Autorin
 



Der Riese Turramulli. Ein Märchen der Australischen Aborigines

aus Deutschland
empfehlenswert [Percy Trezise & Dick Roughsey]
Deutsch von Annemarie Böll. Lamuv. Göttingen 1990.
Die Geschichte vom Riesen Turramulli lässt auch die kleinen Australienreisenden auf den Geschmack kommen - oder lehrt sie das Fürchten. Seine Lieblingsspeise sind nämlich, erraten, kleine Kinder. Weil es ein Märchen ist, gibt es natürlich ein Happy End, und Turramulli hungert noch heute! Percy Trezise erzählt das Märchen, das die Bilder des aboriginalen Malers Dick Roughsey illustrieren. Die deutsche Übersetzung verdanken wir der Ehefrau Heinrich Bölls.

Didjeridu



Traumzeit - Das Geheimnis des Didgeridoo

aus Deutschland
empfehlenswert [David Lindner]
mit Lehr-CD
Ein umfassendes Lehr- und Informationsbuch zum Instrument der australischen Ureinwohner. Mit hohem praktischen Nutzen und doch spannend geschrieben.
Das Didjeridu ist das wohl älteste Windinstrument der Menschheitsgeschichte und wurde in den letzten Jahren zu einem Symbol der Aboriginalkultur schlechthin. Ein Kapitel über "das alte Volk" zeigt die Hochachtung des Autors vor den Aborigines. Neben zahllosen Informationen rund um das Didgeridoo (Fraune, Herkunft, Materialien, Physik, Therapie etc.) gibt dieses Buch mit drei Spielteilen sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittenen eine Fülle von Tipps. Die zugehörige CD trägt 34 Klangbeispiele für Übungen im Buch und wartet weiterhin mit sieben Didgeridoomusikstücken auf.
200 Seiten, über 60 Abb.

Aussies - die Australier selbst



Diesem Thema haben wir mittlerweile eine eigene Seite zur Literatur über die Landeskunde innerhalb von AUSTRALIEN-INFO.DE gewidmet.


Siedler & Pioniere



Dieses Thema findet sich mittlerweile auf der Seite zur Literatur.
 

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