Umfrageergebnis von 03/2007



Frage des Monats: Sind Sie bereit eine "CO2-" Abgabe für den Flug nach Australien zu zahlen?

Im Februar 2007 veröffentlichten wir im Newsletter die Meldung wonach die EU will künftig auch die Fluggesellschaften zu mehr Klimaschutz zwingen. Nach den Vorstellungen der EU-Kommission sollen die Unternehmen von 2011 an ihren CO2-Ausstoß begrenzen. Mit der geplanten Richtlinie würde nach Kraftwerken und Industrieanlagen in der EU auch der Luftverkehr in den Handel mit Luftverschmutzungsrechten, den Emissionshandel, einbezogen. Mit diesem System will die EU ihren Klimaschutzverpflichtungen im Rahmen des Kyoto-Protokolls nachkommen. Der Starttermin 2011 für das EU-Gesetz soll zunächst nur für innereuropäische Flüge gelten. Von 2012 an wären auch Flüge in und aus Drittstaaten betroffen, die in der EU starten oder landen - also etwa Transatlantikflüge.

Hintergrund der Brüsseler Pläne ist die starke Zunahme des Flugverkehrs und damit des CO2-Ausstoßes in die Atmosphäre. Nach Angaben der EU-Kommission ist der Schadstoffausstoß im Luftverkehr seit 1990 um rund 90 Prozent gestiegen. Dimas mahnte, wenn diese Entwicklung anhalte, würden die Erfolge der EU beim Klimaschutz durch die Fliegerei zum Teil wieder zunichte gemacht. Der Luftverkehr ist in der EU für etwa drei Prozent des Gesamt-Schadstoffausstoßes verantwortlich. Mit ihren Plänen will die Kommission EU-weit bis 2020 jährlich 183 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Die Kommission erläuterte, wenn ein Reisender die Strecke London - New York hin und zurück fliege, verursache er damit so viele Abgase wie ein EU-Durchschnittsbürger, der ein Jahr lang sein Haus heize. Auf die Passagiere kämen durch die neue Richtlinie wohl steigende Ticketpreise zu. Die Kommission geht davon aus, dass Kurzstrecken um höchstens neun Euro teurer würden. Über den Gesetzentwurf müssen nun das Europäische Parlament und der zuständige Ministerrat beraten.

Atmosfair nimmt diese Idee etwas vorweg: Passagiere zahlen freiwillig für die von Ihnen verursachten Klimagase. Das Geld wird zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert, um dort eine Menge Treibhausgase einzusparen, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen aus dem Flugzeug. Finanziert werden Projekte in Entwicklungsländern. Ihr Geld trägt dazu bei, diese Projekte zu ermöglichen.

Bei Atmosfair kann man sich für 250 Euro ein gutes Gewissen als Ausgleich zu einer Australien erkaufen. Sind unsere Umfrageteilnehmer bereit dazu?

Ihre Meinung 
Klicks
%
Umfragestart:
28.02.2007 19:51
ja - bis 200 Euro
57
8.37%
ja - bis 100 Euro
58
8.52%
ja - bis 50 Euro
92
13.51%
ja - bis 20 Euro
91
13.36%
nein
368
54.04%
egal
15
2.20%
Summe
681
Last vote:
06.04.2007 09:56
Die Bereitschaft für Klimausgleichsprojekte tiefer beim Flugpreis in die Tasche zu greifen ist beschränkt. Wir hatten bei der Fragestellung bewusst nicht schon den Preis genannt den Atmosfair als Klimausgleich vorschlägt - 250 Euro. Immerhin: Rund 8 Prozent der Umfrageteilnehmer wären bereit einen bis zu 200 Euro höheren Flugpreis zu zahlen.

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